Parookaville

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ParookaVille
Veranstalter Parookaville GmbH
Genre EDM
Ort Flughafen Weeze, Weeze,
DeutschlandDeutschland Deutschland
Besucher 80.000 (2017)
Motto Madness, love and pure happiness!
Website parookaville.com
Weeze (Deutschland)
Weeze
Weeze
Weeze liegt am unteren Niederrhein an der deutsch-niederländischen Grenze.

Parookaville (PV) ist ein mehrtägiges Musikfestival im Bereich der elektronischen Tanzmusik, das seit 2015 jährlich in Weeze veranstaltet wird. Mittlerweile ist es das größte Festival für elektronische Musik in Deutschland. Durchgeführt wird das Festival auf einem ehemaligen Militärflughafen der Royal Air Force, der Teil des Flughafens Weeze ist. Einige Bühnen werden in ehemaligen Sheltern des Militärflughafens aufgebaut.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schema des Parookaville-Festivals basiert auf dem eines eigenen Dorfes. Der Name leitet sich vom (fiktiven) Initiator Bill Parooka ab. Der damalige Militär-Flughafen in Weeze an der Niederländischen Grenze wird während der Veranstaltung als kleine Siedlung mit Postamt, Kirche, Gefängnis, Schwimmbad, Supermarkt, einem Bürgerbüro und einem Marktplatz gestaltet. Jeder Besucher des Festivals kann sich einen eigenen ParookaVille-Pass abholen und wird als neuer „Bürger“ Parookavilles willkommen geheißen. Zu dem Gelände gehört auch ein Campingplatz.[1]

Erste Ausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Ausgabe des Festivals fand am 17. und 18. Juli 2015 statt. Mit je 25.000 Besuchern pro Tag war das Festival ausverkauft. Über 80 DJs legten auf fünf Bühnen auf, die unter anderem von 1Live, dem Bootshaus, dem Electrisize-Festival und der Barong Family betrieben wurden.[2][3] Auf der Hauptbühne traten unter anderem Alesso, Armin van Buuren, Borgeous, Dimitri Vegas ohne Like Mike, DVBBS, Deorro, Oliver Heldens und Steve Aoki auf. Auf der zweiten Bühne spielten beispielsweise Moguai, Robin Schulz und Felix Jaehn, auf der Dritten DJ Hooligan, Jam & Spoon und weitere Künstler. Die vierte Bühne teilten sich Trap-Projekte wie Yellow Claw, Mightyfools, San Holo, Wiwek und Emin mit The Chainsmokers.

Zweite Ausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Ausgabe des Festivals fand vom 15. bis zum 17. Juli 2016 statt. Mit 50.000 Besuchern war das Festival bereits am ersten Tag ausverkauft. 150 DJs legten auf zehn Bühnen auf, die unter anderem von 1 Live und dem Bootshaus betrieben wurden. Auf der Hauptbühne traten unter anderem Steve Aoki, Tiësto, Afrojack, Axwell Λ Ingrosso, Martin Solveig, Tujamo, Dvbbs und Headhunterz auf. Headliner der Nebenbühnen waren unter anderem Felix Jaehn, Lost Frequencies, Gestört aber GeiL, Yellow Claw, Tube & Berger, Moguai und Watermät.

Dritte Ausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Ausgabe des Festivals fand vom 21. bis zum 23. Juli 2017 und damit zum ersten Mal über einen Zeitraum von drei Tagen statt.[4] Die 80.000 Tickets für die dritte Ausgabe waren bereits nach anderthalb Tagen im November 2016 ausverkauft.[5] Auf dem Gelände wurde erstmals eine Achterbahn eingerichtet, die neben anderen Fahrgeschäften den Besuchern zur Verfügung stand. Auf der Hauptbühne traten unter anderem David Guetta, Armin van Buuren, Headhunterz, Axwell Λ Ingrosso, Oliver Heldens, Don Diablo, KSHMR, Laidback Luke auf. Auf der zweiten Bühne („Bills Factory“), die von 1LIVE und dem Kölner Bootshaus gehostet wurde, spielten beispielsweise Sam Feldt, Yellow Claw, Galantis, Robin Schulz, DJ Snake, Marshmello, Alle Farben und Paul Kalkbrenner. Erstmals gab es eine Hardstyle-Bühne, die am Freitag von MC Villain und am Samstag von Musical Madness gehostet wurde. Weitere Bühnen wurden von Axtone Records, Aerochrone, abstract, Blacklist, Brainwash, Cocoon, Da Hool & Friends pres. Retro Dance, Electrisize, Pacha Ibiza, Phil Fuldner und Spinnin' Sessions gehostet. Sowohl bei der Anreise als auch bei der Abreise kam es zu erheblichen Problemen, die vor allem auf Unwetter zurück zu führen waren.[6] Viele Gäste mussten notgedrungen einen Tag länger bleiben als geplant.[7]

Vierte Ausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vierte Ausgabe des Festivals fand vom 20. bis zum 22. Juli 2018 statt.[8]

Die Besucher erwartetete unter anderem die größte Festival-Bühne Europas. Diese war laut Pressekonferenz rund 210 Meter lang.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thema – Parookaville. In: rp-online.de. Abgerufen am 22. Juli 2015.
  2. Ingmar Kreienbrink: Parookaville erobert die Herzen der Festival-Fans. In: derwesten.de. 19. Juli 2015, abgerufen am 20. Juli 2015.
  3. Thomas Binn: Lost Identity beim Parookaville: "Krasse Erfahrung". In: rp-online.de. 20. Juli 2015, abgerufen am 20. Juli 2015.
  4. Michael Baers: Goch/Weeze: Parookaville 2017 mit 80.000 Besuchern. In: RP Online. Abgerufen am 24. Oktober 2016.
  5. Welcome to Parookaville! >Madness, Love and Pure Hapiness< und Dos Mas mittendrin! In: Barcall. Magazine for People, Drinks and Concepts, Ausgabe 17/2017, S. 8–16, hier S. 10.
  6. RP ONLINE: Unfall vor Parookaville 2017: Sperrung der A57 bei Uedem. Abgerufen am 3. August 2018.
  7. Christian Wolf / Dominik Peters: Regen und Schlamm behindern Abreise von Parookaville-Festival. 24. Juli 2017 (wdr.de [abgerufen am 3. August 2018]).
  8. 200 DJs, 101 Stunden Programm & unzählbare Partyshots. In: Barcall. Magazine for People, Drinks and Concepts, Nr. 18/2017, S. 70–75, hier S. 75.
  9. Parookaville Presse

Koordinaten: 51° 36′ 21,3″ N, 6° 7′ 16,5″ O