Parquet Courts

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Parquet Courts
Adam Savage, Austin Brown, Sean Yeaton, Max Savage (2016)
Adam Savage, Austin Brown, Sean Yeaton, Max Savage (2016)
Allgemeine Informationen
Herkunft New York, Vereinigte Staaten
Genre(s) Indie-Rock, Post-Punk, Garage Rock, Art-Punk, Lo-Fi, Noise-Rock
Gründung 2010
Website parkayquarts.com
Aktuelle Besetzung
Andrew Savage
Austin Brown
Sean Yeaton
Max Savage

Parquet Courts ist eine US-amerikanische Rockband, die 2010 im New Yorker Stadtteil Brooklyn gegründet wurde. Die Band bezeichnet ihre Musik als „Americana Punk“.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parquet Courts 2015 in North Adams

Parquet Courts formierte sich 2010 in New York, obwohl die Mitglieder Andrew und Max Savage aus Denton, Texas, Austin Brown aus Beaumont, Texas und Sean Yeaton aus Boston stammen.[2] Andrew Savage spielte zuvor in den Indie-Bands Teenage Cool Kids und Fergus & Geronimo. Parquet Courts veröffentlichten 2011 ihr Debütalbum American Specialties exklusiv auf Kompaktkassette, ein Jahr später folgte eine Langspielplatte. Der Nachfolger Light Up Gold (2012) erschien über das Indie-Label Dull Tools und wurde zu einem Kritikererfolg.[3] Mit dem dritten Album Sunbathing Animal konnte sich die Band 2014 erstmals auch in den Albencharts platzieren.[4] Fünf Monate später folgte bereits das nächste Album Content Nausea, welches jedoch unter dem Alias Parkay Quarts veröffentlicht wurde, da es größtenteils von Andrew Savage und Brown eingespielt wurde und die übrigen Mitglieder Yeaton und Max Savage aus privaten Gründen verhindert waren.[5] Für das 2016 erschienene Album Human Performance erhielt Parquet Courts eine Grammy-Nominierung in der Kategorie Best Recording Package. 2017 arbeiteten sie mit dem italienischen Komponisten Daniele Luppi für das Album Milano zusammen. Im Mai 2018 erschien ihr sechstes Studioalbum Wide Awake!, das von Danger Mouse produziert wurde.[6]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[7]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
CH CH UK UK US US
2011 American Specialties CHCH UKUK USUS
Nur auf Kompaktkassette; Limitiert auf 100 Exemplare
2012 Light Up Gold CHCH UKUK USUS
Erstveröffentlichung: 18. August 2012
2014 Sunbathing Animal CHCH UK55
(1 Wo.)UK
US55
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. Juni 2014
2014 Content Nausea CHCH UKUK USUS
Erstveröffentlichung: 28. November 2014
Als Parkay Quarts veröffentlicht
2016 Human Performance CHCH UK50
(1 Wo.)UK
US118
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. April 2016
2018 Wide Awake! CH64
(1 Wo.)CH
UK27
(1 Wo.)UK
US122
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2018

Extended Plays

  • 2013: Tally All the Things That You Broke (als Parkay Quarts)
  • 2015: Monastic Living

Livealben

  • 2015: Live at Third Man Records

Singles

  • 2013: Borrowed Time
  • 2014: Sunbathing Animal
  • 2014: Black and White
  • 2014: Bodies Made Of
  • 2016: Dust
  • 2016: Outside
  • 2016: Berlin Got Blurry
  • 2017: Captive of the Sun
  • 2017: Soul and Cigarette
  • 2017: Talisa
  • 2017: Mount Napoleon
  • 2018: Almost Had to Start a Fight / In and Out of Patience
  • 2018: Wide Awake
  • 2018: Mardi Gras Beads / Seems Kind of Silly
  • 2018: Total Football / Goofy vs. Pluto
  • 2018: Today Your Love, Tomorrow The World

Kollaborationen

  • 2017: Milano (mit Daniele Luppi)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Parquet Courts bei laut.de
  2. Parquet Courts auf rateyourmusic.com (abgerufen am 24. April 2018)
  3. Metascore: Light Up Gold auf metacritic.com (abgerufen am 24. April 2018)
  4. Parquet Courts Chartplatzierungen auf officialcharts.com (abgerufen am 24. April 2018)
  5. Parkay Quarts – ‘Content Nausea‘ auf nme.com (abgerufen am 6. März 2019)
  6. Parquet Courts – Wide Awake! Rough Trade Records, abgerufen am 2. Juli 2018.
  7. Chartquellen: CH UK US