Parthien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Parthien als Teil des Perserreiches südöstlich des Kaspischen Meeres, 490 v. Chr.

Parthien ist eine antike Landschaft im Norden des heutigen Iran und im Süden des heutigen Turkmenistan. Im Achämenidenreich bildete diese Landschaft mit Hyrkanien eine Doppelsatrapie.[1] Parthien wird zum ersten Mal in der Behistun-Inschrift von Dareios I. genannt. Alexander der Große eroberte diese Provinz des Achämenidenreiches, wonach sie ein Teil des Seleukidenreiches wurde und weiterhin von Satrapen verwaltet wurde. Zu einem nicht genauer bestimmten Zeitpunkt wanderten die Parner, ein zu den Skythen gehörender nomadischer Volksstamm, in die Region ein und übernahm den Namen der Provinz. Um 245 v. Chr., als ein gewisser Andragoras die Provinz verwaltete, lösten sich die Parner vom Seleukidenreich und gründeten das Partherreich.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Malcolm A. R. Colledge: The Parthians. Thames and Hudson, London 1967, S. 15–25.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hilmar Klinkott: Der Satrap. Ein achaimenidischer Amtsträger und seine Handlungsspielräume (= Oikumene. Studien zur antiken Weltgeschichte; Bd. 1), Verlag Antike, Berlin 2005, ISBN 978-3-938032-02-2, S. 473–474