Partido Acción Nacional (Mexiko)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo

Die Partido Acción Nacional (PAN) ist eine christdemokratisch-konservative Partei in Mexiko. Neben der Partido Revolucionario Institucional (PRI) und der Partido de la Revolución Democrática (PRD) ist sie eine der drei großen Parteien Mexikos.

Die PAN wurde am 16. September 1939 in Mexiko-Stadt auf Initiative von Manuel Gómez Morín, dem ersten Parteipräsidenten der PAN, gegründet und stellte mit Felipe de Jesús Calderón Hinojosa von 2006 bis 2012 den Präsidenten von Mexiko. Weitere Mitbegründer waren Luis Calderón Vega, Efraín González Luna, Miguel Estrada Iturbide, Rafael Preciado Hernández, Juan Landerreche Obregón, Gustavo Molina Font, Manuel Herrera y Lasso und Aquiles Elorduy. 1940 unterstützte die PAN die Kandidatur von Juan Andrew Almazán. Nachdem die PAN 1948 die Zulassung als nationale Partei bekam, stellte sie erstmals 1952 mit Efraín González Luna einen eigenen Präsidentschaftskandidaten.

Die PAN ist die erste Partei, der es gelang, die jahrzehntelange PRI-Herrschaft zu beenden. 1983 gewann die PAN die Kommunalwahl in 31 Städten im Norden Mexikos. Erste Erfolge auf Bundesstaatenebene erzielte sie 1989 in Baja California und 1992 in Chihuahua, wo sie jeweils den Gouverneur stellte. Im Jahr 2000 stellte sie mit Vicente Fox Quesada erstmals den Präsidenten. In den folgenden Jahren war sie in weiteren Bundesstaaten erfolgreich, erlitt jedoch im Jahr 2004 deutliche Verluste. Nachfolger von Fox als Präsident wurde Felipe Calderón Hinojosa, der die Wahlen 2006 mit 0,58 % Vorsprung auf den Kandidaten der PRD, Andrés Manuel López Obrador für sich entscheiden konnte. Seine Amtszeit endete 2012. Die Kandidatin der PAN, Josefina Vázquez Mota, konnte bei der Präsidentschaftswahl in Mexiko 2012 nicht mehr an die Erfolge ihrer Vorgänger anknüpfen. Neuer Präsident wurde der PRI-Kandidat Enrique Peña Nieto.

Parteipräsidenten[Bearbeiten]

Präsidentschaftskandidaten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]