Pat Summitt

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Pat Summitt (2008)

Patricia Sue Summitt (* 14. Juni 1952 in Clarksville, Tennessee als Patricia Sue Head;28. Juni 2016 in Knoxville, Tennessee[1]) war eine US-amerikanische College-Basketballtrainerin in der NCAA. Sie war seit 1974 Trainerin der Lady Volunteers, dem Damen-Basketballteam der University of Tennessee, und führte ihre Teams zu insgesamt acht NCAA-Titeln. Sie war Mitglied der Naismith Memorial Basketball Hall of Fame, der Women’s Basketball Hall of Fame und der FIBA Hall of Fame.

In ihrer Jugend war Summitt eine talentierte Basketballspielerin. Bei der Olympiapremiere dieses Sportes bei den Damen (1976 in Montreal) vertrat sie die Farben der Vereinigten Staaten und gewann unter ihrem Geburtsnamen Head die Silbermedaille. Nach ihrer Spielerkarriere wurde sie Vollzeit-Coach des Teams. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles gewann Summitt die Goldmedaille als Trainerin des US-Damen-Basketball-Teams. Im August 2011 gab sie bekannt, dass drei Monate zuvor eine früh einsetzende Alzheimer-Erkrankung bei ihr diagnostiziert worden sei. Trotz der Diagnose beendete sie die Saison 2011/2012 mit eingeschränkter Funktion mithilfe ihrer langjährigen Assistentin Holly Warlick. Am 18. April 2012 beendete sie ihre Karriere. Sie war bis dahin seit über drei Jahrzehnten ununterbrochen Lady Volunteers-Trainerin und war mit acht NCAA-Titeln eine der erfolgreichsten College-Coaches aller Zeiten.

Zu Summitts bekanntesten Spielerinnen zählten die WNBA-Stars Tonya Edwards, Chamique Holdsclaw, Tamika Catchings und Candace Parker.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Summitt hatte drei Brüder und eine jüngere Schwester. Ihre Kindheit war von Strenge geprägt, da ihr Vater Richard Head weder sich noch seiner Familie harte physische Arbeit auf der heimischen Farm ersparte. Allerdings war er auch ein Basketballfan, weshalb sich die junge Pat für diesen Sport interessierte.

Summitt war seit 1980 mit R. B. Summitt II verheiratet. Nach 27 Jahren wurde die Ehe im Jahre 2007 geschieden. Sie hatte aus dieser Ehe einen erwachsenen Sohn.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Legendary Tennessee basketball coach Pat Summitt dies at 64
  2. Honorary Doctorates. In: ussa.edu. United States Sports Academy, abgerufen am 4. Mai 2014 (englisch).
  3. utladyvols.com, abgerufen am 16. Juli 2012.
  4. The White House: President Obama Names Presidential Medal of Freedom Recipients (englisch, 26. April 2012, abgerufen 30. Mai 2012)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pat Summitt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien