Patrice Evra

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Patrice Evra
Patrice Evra Euro 2012.jpg
Evra, 2012
Spielerinformationen
Name Patrice Latyr Evra
Geburtstag 15. Mai 1981
Geburtsort DakarSenegal
Größe 174 cm
Position Linker Außenverteidiger
Junioren
Jahre Station
1992–1993 CO Les Ulis
1993–1997 CSF Brétigny
1997–1998 Paris St. Germain
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1998–1999 Marsala Calcio 24 (3)
1999–2000 AC Monza Brianza 3 (0)
2000–2002 OGC Nizza 40 (1)
2000–2001 OGC Nizza B 18 (1)
2002–2006 AS Monaco 120 (2)
2006–2014 Manchester United 273 (7)
2014–2017 Juventus Turin 53 (3)
2017– Olympique Marseille 9 (1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
Frankreich U-21 9 (0)
2004– Frankreich 81 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 7. Mai 2017

2 Stand: 11. November 2016

Patrice Evra (* 15. Mai 1981 in Dakar, Senegal) ist ein französischer Fußballspieler, der beim französischen Erstligisten Olympique Marseille unter Vertrag steht. Evra gehört zu den wenigen Spielern, die fünf Mal das Finale der UEFA Champions League erreichen konnten; seinem Triumph mit Manchester United im Jahr 2008 stehen vier Niederlagen gegenüber (2004 mit dem AS Monaco, 2009 und 2011 mit Manchester United, 2015 mit Juventus Turin). Damit ist er Rekordhalter mit den meisten verlorenen Champions-League-Finalen.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Jugendzeit verbrachte Evra bei CO Les Ulis, CSF Brétigny und 1997/98 bei Paris St. Germain, ehe er über Marsala Calcio und die AC Monza Brianza in Italien zum OGC Nizza wechselte. 2002 ging der senegalesisch-stämmige Franzose zum AS Monaco. Dort kam dann sein Durchbruch als Verteidiger auf der linken Seite. Bei Monaco bestritt er zwischen 2002 und 2006 120 Ligaspiele, in denen er einmal ins Tor traf. 2003 gewann er mit den Monegassen den französischen Ligapokal.

Am 10. Januar 2006 wechselte Patrice Evra für 5,5 Millionen Pfund Sterling zu Manchester United, gleich im ersten Jahr konnte er den englischen Meistertitel und den League Cup gewinnen. Im Jahr 2008 konnte er neben der Meisterschaft mit Manchester die Champions League mit dem Gewinn abschließen. Evra spielte im Finale gegen den FC Chelsea durch.

Patrice Evra im Trikot von Manchester United (2011)

Am 21. Juli 2014 wurde sein Wechsel zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin bekannt. Die Ablösesumme betrug 1,5 Millionen Euro.[2]

Im Januar 2017 wechselte Evra zu Olympique Marseille in die Ligue 1, wo er einen bis 2018 laufenden Vertrag unterschrieb.[3] Am 27. Januar 2017 absolvierte er beim 5:1-Erfolg gegen den HSC Montpellier sein erstes Pflichtspiel für Marseille.

In der Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit seinem Debüt im August 2004 bestritt Patrice Evra 64 Länderspiele für die Nationalmannschaft von Frankreich. Bei der EM-Endrunde 2008 gehörte er zum französischen Aufgebot. Im entscheidenden Spiel gegen Weltmeister Italien spielte er von Beginn an und erhielt eine Gelbe Karte. Frankreich schied als Gruppenletzter in der Gruppenphase aus.

2010 nahm Evra an der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika teil; aufgrund seiner Rolle als Kapitän der Nationalmannschaft und seiner Beteiligung an den mannschaftsinternen Querelen stand er dort im Mittelpunkt der Kritik. Er wurde am 17. August 2010 von der Disziplinarkommission des französischen Verbands für fünf A-Länderspiele aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen.[4]

Bei der Heim-EM 2016 stand Evra zum dritten Mal in einem französischen EM-Aufgebot. Er gehörte zu den Spielern, die alle 7 Partien inklusive Finale über die volle Spielzeit bestritten. Das Team verlor das Endspiel gegen Portugal mit 0:1 nach Verlängerung.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Patrice Evra – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Evra first to lose four Champions League finals. uefa.com, 6. Juni 2015, abgerufen am 15. September 2015.
  2. Steckbrief auf kicker.de
  3. Fix: Evra unterschreibt in Marseille. In: transfermarkt.de. Transfermarkt GmbH & Co. KG, 26. Januar 2017, abgerufen am 31. Januar 2017.
  4. Die Entscheidung der Disziplinarkommission auf der Seite der FFF; auf Deutsch auch bei Kicker.de