Paul Englisch

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Paul August Englisch, Pseudonym: Frank Waldassen, (* 12. Januar 1887 in Herzogswalde, Landkreis Grottkau; † 1935[1]) war ein deutscher Jurist, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war der Sohn des Postassistenten Emil Englisch. Nach dem Schulbesuch studierte er von 1909 bis 1911 an der Universität Breslau Rechtswissenschaften und promovierte 1912 zum Dr. jur. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem er aktiv im Feld teilgenommen hatte, war er bis 1923 als Großkaufmann tätig und arbeitete anschließend in der Wirtschaft. Ab 1927 wirkte er als freischaffender Schriftsteller. Er lebte viele Jahre in Berlin-Karlshorst.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geschichte der erotischen Literatur. Stuttgart 1926.
  • (Hrsg.): John Cleland: Memoiren eines Freudenmädchens. Stuttgart o. J. [1928].
  • Anrüchiges und Allzumenschliches. Einblicke in das Kapitel Pfui. Stuttgart 1928.
  • Das skatologische Element in Literatur, Kunst und Volksleben. Stuttgart 1928.
  • Plagiat! Plagiat! Eine Rundschau. Berlin 1930.
  • Irrgarten der Erotik. Eine Sittengeschichte über das gesamte Gebiet der Welt-Pornographie. Leipzig 1931.
  • Sittengeschichte Europas. Berlin 1931.
  • Sittengeschichte des Orients. Berlin und Wien 1932.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressearchiv des Herder-Instituts Marburg.