Paul Ernst Jablonski

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Paul Ernst Jablonski (* 28. Dezember 1693 in Berlin; † 13. September 1757[1] in Frankfurt (Oder)) in lateinischen Publikationen auch Pavli (Pauli) Ernesti Iablonski war ein deutscher reformierter Theologe und Orientalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn des deutschen Oberhofpredigers Daniel Ernst Jablonski besuchte in Berlin das Joachimsthalsche Gymnasium und studierte anschließend Theologie an der Universität Frankfurt/Oder. Danach setzte er seine Studien in seiner Heimatstadt fort. Nachdem er 1714 eine Disquisitio de lingua Lycaonica herausgegeben hatte, reiste er bis 1720 durch Deutschland, Niederlande, England und Frankreich. In Liebenberg wurde Jablonski als Prediger angestellt. 1721 wurde er Professor der Philologie und außerordentlicher Professor der Theologie in Frankfurt (Oder), zugleich dort Prediger. Zum Doktor und ordentlichen Professor der Theologie wurde Paul Jablonski im Jahre 1727; im Jahre 1741 wurde ihm auf eigenen Wunsche das Prediger-Amt entzogen.

Jablonski war Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften und mit Sophie Charlotte Bergius (* 29. April 1698; † 1779) verheiratet. Das Paar hatte 8 Kinder, einer seiner Söhne war der Hofprediger Daniel Siegfried Jablonski.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Disquisitio de lingua Lycaonica. Literis Wesselianis, Berlin 1714.
  • Remphah Aegyptiorum deus ab Israelitis in deserto cultus. Conrad, Frankfurt (Oder) u. a. 1731, Digitalisat.
  • Pantheon Aegyptiorvm, sive de Diis eorvm Commentarivs, cum Prolegomenis de Religione et Theologia Aegyptiorvm. 3 Teile. Kleyb, Frankfurt (Oder) 1750–1753, Digitalisat.
  • De Memnone Graecorum et Aegyptiorum, huisque celeberrima in Thebaide statua syntagmata III. Kleyb, Frankfurt (Oder) 1753.
  • Institutiones historiae christianae antiquioris. Kleyb, Frankfurt (Oder) 1754.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „1767“ lt. Wielka Encyklopedya Powszechna Ilustrowana. Band 31/32: Instygator do Joel Manuel. Jezierski, Warszawa 1902.