Paul Frielinghaus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Paul Erich Frielinghaus (* 14. Dezember 1959 in Darmstadt) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Frielinghaus, der im osthessischen Hünfeld aufgewachsen ist, wo er auch 1978 sein Abitur machte, belegte im selben Jahr den fünften Platz auf Bundesebene bei Jugend forscht. Er wollte ursprünglich Biologe werden, entschied sich aber dann für den Schauspielberuf.

Der Sohn eines Tierarztes studierte von 1980 bis 1984 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Danach spielte er am Stadttheater Würzburg und zog 1988 nach Berlin, wo er unter anderem an der Freien Volksbühne engagiert war. 1990 spielte er eine kleine Rolle unter der Regie von Claude Chabrol in dem Kinofilm Dr. M. 1992 kam Frielinghaus zum Fernsehen. 1994 war er an der Seite von Inge Meysel in dem Fernsehfilm Großmutters Courage zu sehen. Es folgten Gastauftritte in diversen Serien, wie beispielsweise Unser Charly, Im Namen des Gesetzes, Parkhotel Stern oder girl friends – Freundschaft mit Herz. 2002 spielte er eine kleinere Rolle in Dani Levys auf dem World Film Festival in Montreal vorgestellten Filmdrama Väter.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde der Schauspieler als Lehrer in der Fernsehserie Nicht von schlechten Eltern sowie als Rechtsanwalt Dr. Markus „Mark“ Lessing in der ZDF-Krimiserie Ein Fall für zwei bekannt. Mit der am 22. Dezember 2000 ausgestrahlten Episode Morgen bist du tot wurde er der vierte Partner des Privatdetektivs Matula Claus Theo Gärtner. Letzte Worte, ausgestrahlt im Mai 2013, hieß der letzte von 120 gemeinsamen Fällen für Lessing und Matula.

2014 war Frielinghaus in der Actionserie Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei in der Episode Tote kehren nicht zurück zu sehen. Er beendete die 33. Staffel mit einem Cliffhanger. Bereits 2009 hatte er in einer Folge der Serie mitgewirkt.

Paul Frielinghaus lebt in Berlin, ist verheiratet und hat eine Tochter.

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]