Paul Hermann Meixner

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Paul Hermann Meixner (* 4. Juni 1891 in Wien; † 8. Juni 1950 ebenda) war ein österreichischer Marineoffizier.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1910 als Seekadett aus der Marineakademie Fiume ausgemustert, diente Meixner in der Österreichischen Marine. Im Ersten Weltkrieg zeichnete er sich als Zweiter Offizier eines Torpedobootes und (ab 29. August 1915) des U-Bootes 16 mehrmals aus. Er geriet 1916 in italienische Kriegsgefangenschaft, als sein U-Boot in der Straße von Otranto von einem Kriegsschiff der Italienischen Marine gerammt worden war. Nach der Entlassung im Februar 1919 wurde er 1920 als charakterisierter Linienschiffsleutnant (Hauptmann) pensioniert. Als Zivilist war er 1920–1939 in Pressbaum als kaufmännischer und technischer Direktor des Sanatoriums Rekawinkel tätig. Zugleich studierte er an der Universität Wien Rechtswissenschaft. 1927 wurde er zum Dr. iur. promoviert. 1940 zur deutschen Kriegsmarine einberufen, wurde er nach kurzen Dienstleistungen bei verschiedenen Dienststellen 1941 zum Leiter der Seetransportstelle Tripolis bzw. zum Chef der Seetransporthauptstellen in Nordafrika ernannt. Zugleich war er Verbindungsoffizier zum Deutschen Afrikakorps. Er wurde im Oktober 1942 Chef des Marinekommandos Nordafrika und im Februar 1943 Chef des Marinekommandos Tunesien. Am 11. Mai 1943 geriet er in alliierte Kriegsgefangenschaft, aus der er im Februar 1946 entlassen wurde.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beförderungen

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ÖBL