Paul L. Maier

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Paul Luther Maier (* 31. Mai 1930) ist ein US-amerikanischer Historiker.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maier ist der Sohn des evangelikalen Theologen Walter A. Maier (1893–1950).

Im Anschluss an seine Schulzeit studierte Maier an der Harvard University und wechselte später an das Concordia Seminary[1] in Clayton, Missouri. Seine studentischen Leistungen wurden mit einem Fulbright-Stipendium gewürdigt, mit dem er auch einige Zeit an den Universitäten Heidelberg und Basel studieren konnte. In Basel war er u.a. Student von Karl Barth und Oscar Cullmann. Sein Studium konnte er 1957 erfolgreich (Summa cum laude) mit einer Promotion abschließen.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit waren die griechische und römische Antike. Aber auch zum frühen Christentum und zur Reformation veröffentlichte Maier Einiges. Daneben verfasste er auch mehrere historische Romane und Bücher für Jugendliche. Regelmäßig findet man auch seine Aufsätze in Zeitschriften wie Archiv für Reformationsgeschichte, Christian Century, Harvard Theological Review oder Hermes.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinderbücher
  • The very first christmas. 1998.
  • The very first Easter. 1999.
  • Martin Luther. A man who changed the world. 2004.
Romane
  • The flames of Rome. 1981.
    • deutsch: Rom in Flammen. Die Zeit der ersten Christen. Hänssler, Stuttgart 1996.
  • A skeleton in god's closet. 1993.
    • deutsch: Das Markus-Komplott. Brockhaus, Wuppertal 2007.
Sachbücher
  • A man spoke, a world listened. The story of Walter A. Maier. 1963.
  • Pontius Pilate. 1968
    • deutsch: Pontius Pilatus. Sein Leben und seine Zeit nach Dokumenten. Brockhaus, Wuppertal 1970
  • First christmas. The true and unfamiliar story in words and pictures. 1971.
    • deutsch: Das größte Ereignis. Eine Dokumentation der Weihnachtsgeschichte. Aussaat-Verlag, Wuppertal 1978.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lutheran Church – Missouri Synod, St. Louis.