Paul Shigihara

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Paul Shigihara (Leverkusener Jazztage 2016)

Paul Shigihara (* 1955 in Tokio) ist ein aus Japan stammender Gitarrist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shigihara wuchs im Rheinland auf. Er studierte Renaissance-Laute sowie klassische Gitarre und spielte nach seinem Studium mit dem Ensemble Sequentia, bevor er sich Ende der 1970er Jahre als Studiomusiker in der Kölner Musikszene etablierte.

Von 1980 bis 1982 gehörte Paul Shigihara zusammen mit unter anderem Alexander Sputh (git.), Willy Ketzer (drums), Ismail Tarlan (drums), Ira Coleman (bass), Fehiman Uḡurdemir (git.), Meftun Yeşilbaş (drums), Mesuth K. (drums) und Ralf Mähnhöfer (bass, keyb., voc., drums, musikal. Ltg.) zum Musikerpool der Begleitband "Anatology" des türkischen Protestsängers und Liedermachers Cem Karaca.

Nach einem einjährigen Studium am Berklee College of Music arbeitete er erstmals in Köln mit Charlie Mariano zusammen. Er trat mit Dave Liebman auf und nahm an Tourneen von Sam Rivers teil. Kurzzeitig war er an der Kölner Musikhochschule als Dozent für Jazzgitarre tätig. 1985 arbeitete er erstmals mit der WDR Big Band Köln zusammen, mit der er immer wieder auftrat, bevor er 1999 ihr Sologitarrist wurde. Daneben tourte er u.a. mit Jon Lord und Joe Zawinul.

Als Sideman nahm er mit Jim McNeely, Klaus Doldinger, Ingrid Sertso, Carola Grey, Andreas Lonardoni, Lalo Schifrin, Patti Austin, Paquito D’Rivera, Jon Lord, Randy und Michael Brecker, Götz Alsmann, Maceo Parker, Joe Lovano und anderen auf. 1984 erschien sein Album Tears of Sound (mit Charlie Mariano, Tim Wells und Michael Küttner).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]