Paul Suter (Radsportler)

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Paul Suter

Paul Suter (* 9. März 1892 in Gränichen; † 6. April 1966 in Paris) war ein Schweizer Radrennfahrer.

Paul Suter war einer von sechs Brüdern (Max, Franz, Fritz, Gottfried und Heiri), die alle Radrennfahrer waren. Er gewann 1910 als Amateur die erste Meisterschaft von Zürich (Züri-Metzgete), das damals bedeutendste Schweizer Eintagesrennen. Er war von 1911 bis 1930 Profi. 1911 gewann er Rund um Sachsen. Im selben Jahr gewann er gemeinsam mit seinem Bruder Franz das Sechstagerennen von Hamburg; damit waren sie die ersten Schweizer, denen ein Sieg bei einem Sechstagerennen gelang.

Nach dem Ersten Weltkrieg wandte sich Paul Suter dem Stehersport zu. Siebenmal wurde er in dieser Disziplin Schweizer Meister. Im Jahre 1923 wurde er vor heimischem Publikum in Zürich Weltmeister.

1914 wurde sein Bruder Franz bei einem Spaziergang an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst und starb im Alter von 24 Jahren vor den Augen von Paul Suter.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Roger de Maertelaere:De Mannen van de Nacht, Eeklo 2000. S. 250

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul Suter in der Datenbank von Radsportseiten.net