Paul Thoemer

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Paul Thoemer

Carl Niels Paul Thoemer (* 20. Juni 1851 in Anklam; † 3. Juni 1918 in Berlin-Grunewald)[1][2][3] war ein deutscher Architekt und preußischer Baubeamter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thoemer studierte in Berlin. Seine Berufstätigkeit begann er im preußischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten zunächst im Dezernat für Eisenbahnhochbauten, später im Dezernat für Justizbauten. Er stieg in der Beamtenhierarchie bis zum Wirklichen Geheimen Rat auf.

Werk (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Dezernate des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten eine zentrale Funktion im staatlichen Bauwesen Preußens hatten, waren Thoemer und andere Mitarbeiter an der Planung aller größeren Neu- und Umbauprojekte im jeweiligen Zuständigkeitsbereich beteiligt. Wie groß dabei der Anteil Einzelner an der baukünstlerischen Gestaltung war, lässt sich kaum genauer nachvollziehen. Die vorhandenen stilistischen Ähnlichkeiten der Bauten deuten aber auf eine zentrale Prägung durch die in den Dezernaten entstandenen Entwürfe oder Vorentwürfe hin.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Paul Thoemer (Architekt) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StA Grunewald, Sterbeurkunde Nr. 41/1918
  2. Kathrin Chod, Herbert Schwenk, Hainer Weisspflug: Thoemer, Paul. In: Hans-Jürgen Mende, Kurt Wernicke (Hrsg.): Berliner Bezirkslexikon, Mitte. Luisenstädtischer Bildungsverein. Haude und Spener / Edition Luisenstadt, Berlin 2003, ISBN 3-89542-111-1 (luise-berlin.de – Stand 7. Oktober 2009).
  3. Geheimer Baurat Paul Thoemer. In: archINFORM; abgerufen am 31. August 2012.
  4. a b c Holger Brülls, Thomas Dietzsch: Architekturführer Halle an der Saale. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-496-01202-1.
  5. Otto Kästner: Dissertation. (PDF) Abgerufen am 6. April 2019.
  6. Amtsgericht Oberhausen | Objektansicht. Abgerufen am 20. November 2021.
  7. Otto Kästner: Die Architektur deutscher Landgerichte zwischen 1900 und 1920. Diss. Frankfurt am Main 2012, S. 118.