Pauline Sachse

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Pauline Sachse (* 1980 in Hamburg) ist eine deutsche Bratschistin, Kammermusikerin und Professorin an der Musikhochschule Lübeck.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pauline Sachse erhielt ab 1988 Geigenunterricht und begann das Bratschenspiel 1992. Ihr Studium absolvierte sie bei Tabea Zimmermann[2] zunächst an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, seit 2002 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. 2003 studierte sie auch an der Yale University in den USA bei Jesse Livine und Peter Oundjian. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören[3] u. a. Isabelle Faust, Stella Doufexis, Lauma Skride, Harriet Krijgh, Janine Jansen und Tabea Zimmermann. Von 2010 bis 2014 war Sachse als Solo-Bratschistin beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin[3] engagiert. Pauline Sachse unterrichtete Bratsche an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin[4], zuletzt als Gastprofessorin und folgte 2013 dem Ruf an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.[5] 2019 übernahm sie die Professur für Viola an der Musikhochschule Lübeck (Nachfolge von Barbara Westphal). Pauline Sachse tritt regelmäßig bei Festivals auf[3], wie z. B. bei den Salzburger Festspielen, dem Moritzburg Festival, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Rheingau Musikfestival, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Festival "Spannungen" in Heimbach und dem Festival Mecklenburg-Vorpommern. Sie konzertiert weltweit und spielte in Musikzentren wie der Wigmore Hall, dem Wiener Konzerthaus und der Berliner Philharmonie.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998: Hans-Sikorski-Gedächtnispreis der Deutschen Stiftung Musikleben[6]
  • 2002: 1. Preis beim Lenzewski-Wettbewerb in Frankfurt am Main
  • 2002: 2. Preis beim internationalen Joseph-Joachim-Kammermusikwettbewerb

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schwanengesang, Schubert und Schostakowitsch mit Lauma Skride − Label AVI[3]
  • Märchenbilder, Viola Tales, Schumann und Hindemith mit Daniel Heide − Label: ARS[7]
  • Hamlet Echoes mit Stella Doufexis und Daniel Heide − Label AVI[3]
  • Adolph Busch Chamber Music, Eisler Quartett und Wolfgang Meyer − Label AVI[3]
  • Mozart & Weber & Bliss: Clarinet Quintets, Eisler Quartett und Wolfgang Meyer − Label AVI[3]
  • Chamber Music, Weber, Saint-Saëns, Klughardt, Krein, Soloists of the Spannungen Festival − Label AVI[3]
  • Brahms, Violin Concerto, Sextet no. 2, mit Isabelle Faust − Label Harmonia Mundi[3]
  • "Viola Galante" mit Andreas Hecker - Label AVI[8]
  • Elgar Quintett mit Carolin Widman, David McCarroll, Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen - Label Alpha[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. musikhochschule luebeck: Pauline Sachse und Florian Uhlig neue MHL-Professoren. Abgerufen am 3. November 2019.
  2. Tabea Zimmermann | Pauline Sachse *1980. Abgerufen am 8. April 2017.
  3. a b c d e f g h i Pauline Sachse – Viola. In: PaulineSachse.com. Abgerufen am 8. April 2017.
  4. Deutscher Tele Markt GmbH - Agentur für visuelle Kommunikation: Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 9. April 2017; abgerufen am 8. April 2017. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hfmdd.de
  5. Deutscher Tele Markt GmbH - Agentur für visuelle Kommunikation: Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 9. April 2017; abgerufen am 8. April 2017. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hfmdd.de
  6. Deutsche Stiftung Musikleben aufgerufen am 31. August 2010
  7. Klassik Magazin aufgerufen am 31. August 2010
  8. Pauline Sachse - Viola Galante (CD) – jpc. Abgerufen am 3. November 2019.
  9. Edward Elgar: Cellokonzert op.85 (CD) – jpc. Abgerufen am 3. November 2019.