paysafecard

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paysafecard ist ein elektronisches Zahlungsmittel nach dem Prepaid-Prinzip. Derzeit wird es in 43 Ländern angeboten.[1] Die Kunden können bei Vorverkaufsstellen (etwa bestimmten Tankstellen, Postämtern und Tabakläden) 16-stellige PIN-Codes mit einem Guthaben erwerben; die verfügbaren Beträge sind länderabhängig und bewegen sich meist im Bereich von 10 bis 100 €. Die PINs können dann online zur Begleichung von Klein- und Mittelbeträgen bis 1000 € genutzt werden, etwa bei Anbietern in den Bereichen Online-Spiele, Telekommunikation, Unterhaltungsindustrie, Social Media, Online-Partnervermittlungen und für Warengutscheine im elektronischen Handel. In den meisten Ländern ist paysafecard auch online erhältlich,[2] in der Schweiz auch per SMS.[3] Weitere von der paysafecard (auch „paysafecard classic“) abgeleitete Produkte sind die paysafecard App, das Online-Zahlungskonto my paysafecard und die paysafecard MasterCard.

Das Unternehmen paysafecard existiert seit 2000 und hat neben dem Hauptsitz in Wien Tochtergesellschaften unter anderem in London, Düsseldorf und New York. Oft wird die Firma ungenau nur als „Paysafe“ bezeichnet, das Hauptprodukt als „Paysafe-Karte“ oder ähnlich.[4] Im August 2015 wurde die Firma zu 100 % von der internationalen Optimal Payments Gruppe übernommen,[5] die sich ihrerseits im November 2015 in Paysafe Group umbenannte. Seither ist paysafecard – neben anderen Online-Payment-Anbietern wie Skrill und Neteller – eine Marke der Paysafe Group.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfangsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die paysafecard.com Wertkarten AG wurde im März 2000 in Wien gegründet mit der Intention, eine sichere Prepaid-Bezahlmethode für das Internet nach dem Vorbild der Telefonwertkarte ohne Risiko für Konten- und Kreditkartendaten zu entwickeln.[7] Führender Investor war der österreichische Industrielle Hannes Androsch, die technische Infrastruktur für die von paysafecard entwickelte Software wurde anfangs von IBM Österreich gestellt. Im September 2000 ging die Zahlmethode paysafecard in Österreich live,[8] Ende Mai 2001 auch in Deutschland. Zunächst wurden vorgedruckte Wertkarten mit festgesetzten Guthaben verkauft,[9] 2002 stellte paysafecard schrittweise von vorgedruckten Wertkarten auf erst in der Verkaufsstelle ausgedruckte Bons („E-Voucher“) um. Seit 2004 ist paysafecard auch online erhältlich.

Da die Verkaufs- und die Akzeptanzstellen für paysafecard verschiedene Unternehmen sind (im Gegensatz etwa zu firmeninternen Gutscheinen), gilt der Handel mit ihnen als Bankgeschäft und bedarf der bankenrechtlichen Genehmigung. paysafecard wurde zunächst in Österreich von der Bawag P.S.K., in Deutschland von der Commerzbank herausgegeben und wurde so zur ersten bankenrechtlich genehmigten Prepaid-Karte in Europa.[10]

Das Unternehmen, das in seinen ersten Jahren die für die Branche finanziell schwierige Zeit der geplatzen Dotcom-Blase überstehen musste, erreichte 2005 erstmals die Gewinnschwelle.[11] Ende desselben Jahres wurde paysafecard für die kommenden Jahre eine EU-Förderung bewilligt, im Rahmen des eTen-Programms für den Auf- und Ausbau elektronischer Dienste mit transeuropäischer Dimension.[12] Mit dieser Unterstützung startete paysafecard 2006 das operative Geschäft in Großbritannien, Spanien, Griechenland, Slowenien und der Slowakei. 2007 überstieg die Zahl der mit paysafecard durchgeführten Transaktionen erstmals 10 Millionen.[13]

Banklizenzen und internationale Expansion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008 erhielt paysafecards britische Tochtergesellschaft Prepaid Services Company Ltd. von der Financial Services Authority eine EU-weite Lizenz zur Herausgabe von elektronischem Geld; dadurch wurde paysafecard in der EU von herausgebenden Bankinstituten unabhängig.[14] In den folgenden Jahren startete paysafecard mit dieser Lizenz sukzessive in allen EU-Staaten (mit Ausnahme Estlands) und im EWR-Land Norwegen.

Ebenfalls 2008 erhielt die Schweizer Tochter paysafecard.com Schweiz GmbH von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) eine Lizenz als Finanzintermediär.[15] Diese Lizenz wird teils für internationale Expansion verwendet, neben rein nationalen Lizenzen für paysafecard-Tochterfirmen in den entsprechenden Ländern. 2009 erhielt paysafecard auch eine MasterCard-Lizenz zur Ausgabe entsprechender Kreditkarten.

2009 ging paysafecard mit Argentinien im ersten außereuropäischen Land online, im Jahr darauf folgten die USA und Mexiko. Bis 2015 startete paysafecard auch in der Türkei, in Kanada, Peru, Uruguay, Australien, Neuseeland, Kuwait und Saudi-Arabien.

Übernahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

paysafecard übernahm im August 2011 den niederländischen Mitbewerber Wallie mit einer Fusion durch Aufnahme.[16]

Im Februar 2013 wurde die paysafecard Gruppe für 140 Millionen € zu 100 % vom britischen E-Wallet-Anbieter Skrill akquiriert.[17] Skrill hatte schon 2011 das österreichische Start-Up payolution übernommen,[18] einen White-Label-Dienstleister für Onlineshops, der E-Payment-Methoden zu Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung anbietet. Skrill, paysafecard und payolution waren fortan die Marken der Skrill Group. Im Juli 2014 erfolgte die Umwandlung der paysafecard Wertkarten AG zur paysafecard Wertkarten GmBH, der Mitgründer Udo Müller übernahm die Geschäftsführung.[19] Im November 2014 kaufte Skrill auch den britischen paysafecard-Konkurrenten Ukash und verschmolz ihn mit paysafecard.[20]

Die Skrill Group wurde ihrerseits im August 2015 von der Optimal Payments Group übernommen,[21] durch ihr E-Wallet Neteller ein direkter Konkurrent von Skrill. Im November 2015 vollzog die Optimal Payments Group ein Rebranding zur Paysafe Group. paysafecard ist seither neben Neteller, Skrill, payolution und dem gleichfalls 2015 erworbenen kanadischen Unternehmen FANS Entertainment[22] eine Tochterfirma der Paysafe Group; alle führen jetzt im Markenlogo den Zusatz „A Paysafe Company“. Andere frühere Marken der Gruppe, wie das Payment Gateway Netbanx[23], werden hingegen direkt unter der Marke Paysafe angeboten.

Produkte und Angebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derzeit (mit Stand Anfang 2016) sind bei paysafecard folgende Produkte und Angebote erhältlich:

paysafecard PINs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die paysafecard dient dem Kauf digitaler Güter bei Webshops, die diese Zahlungsmöglichkeit anbieten. Der Kunde kann an den Verkaufsstellen (z. B. Tankstellen, Kioske, Postämter, Lotto-Annahmestellen, Lebensmitteleinzelhandel)[24] verschiedene Guthaben im Bereich von üblicherweise 10 bis 100 € (oder ähnlichen Größenordnungen der jeweiligen Landeswährung) erwerben, die ihm in Form einer 16-stelligen PIN ausgehändigt werden. Standardwerte in der Eurozone sind 10, 25, 50 und 100 €. In Deutschland werden auch PINs im Wert von 15, 20 und 30 € angeboten, in der Schweiz sind die Werte 25, 50 und 150 CHF verfügbar.[25][26] Diese PIN wird online während des Bezahlvorgangs bei einem Webshop angegeben, der verrechnete Betrag von der paysafecard abgebucht. PINs können mehrmals eingesetzt und auch miteinander kombiniert werden, so dass auch größere Beträge bezahlt und Restbeträge aufgebraucht werden können. Eine vollständig geleerte paysafecard ist nicht mehr einsetzbar, der Kunde kann nach Bedarf neue erwerben.

Die PINs sind ausschließlich während des Bezahlvorgangs in das Zahlungsfenster von paysafecard einzusetzen, auf das der Kunde vom Webshop weitergeleitet wird. Keinesfalls ist ein PIN für einen Handel schriftlich oder per E-Mail weiterzugeben; bei entsprechenden Aufforderungen eines Warenanbieters handelt es sich um Betrugsversuche.[27] Weiterverkauf von PINs ist nicht erlaubt.

In fast allen Ländern können die Kunden bis zu 10 PINs bei einer Zahlung kombinieren. Somit entspricht der maximal bei einer Transaktion zahlbare Betrag dem zehnfachen der höchsten im Land des Webshops angebotenen paysafecard, also in der Eurozone üblicherweise 1000 €, in der Schweiz 1500 CHF. In Deutschland hingegen dürfen aufgrund verschärfter Geldwäschebestimmungen nur mehr maximal drei PINs für einen Transaktionsbetrag von maximal 30 € kombiniert werden (unbeschadet der bis zu 100 € für Zahlung mit einem einzelnen PIN). Für größere Beträge und bessere Kombinierbarkeit ist die Registrierung eines my paysafecard-Kontos zu empfehlen.

my paysafecard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

my paysafecard ist ein 2012/2013 eingeführtes, kostenfreies Online-Zahlungskonto, ähnlich den Cyberwallets der Schwesterfirmen Skrill und Neteller, aber nur mit paysafecard aufladbar. Es ist in den meisten europäischen Staaten verfügbar. In dieses Konto lassen sich PINs hochladen zu einem vereinten Guthaben, das bei Webshops dann einfach durch Login mit Benutzername und Passwort und Bestätigung des Transaktionsbetrages genutzt werden kann. Es bietet auch eine Übersicht über alle Transaktionen, Aufladungen und Restguthaben. Das Mindestalter zur Registrierung beträgt 16 Jahre.

Ein my paysafecard-Konto ist von seiner Natur her nicht anonym – Registrierung unter Realnamen mit korrekten Kontaktdaten ist erforderlich. In den meisten Staaten gibt es zwei Status, Standard und Unlimited. Ersterer erfordert nur eine Bestätigung der eigenen E-Mail-Adresse und Handynummer; das jährliche Auflade- und Transaktionsvolumen und das maximale Guthaben sind in der Eurozone mit jeweils 2500 € begrenzt. Für Unlimited ist eine Bestätigung der eigenen Identität mit eingescannten Dokumenten und Adress- oder Bankkontenverifizierung notwendig. Hier beträgt das maximale Guthaben 5000 €, die Umsätze und aufladbaren Beträge sind unbegrenzt (in der Schweiz gelten andere Schranken).

In Deutschland ist lediglich ein einheitlicher Status verfügbar, der Unlimited entspricht. Früher musste der Kunde seine Identität per Postident-Verfahren bestätigen; seit 2014 wird eine alternative Verifizierung binnen Minuten über Videotelefonie angeboten.[28]

my PLUS

my PLUS ist ein 2014 eingeführtes Treueprogramm für Inhaber eines my paysafecard-Kontos. Für jede Transaktion erhält der Benutzer Treuepunkte zugeschrieben, die er dann gegen bestimmte Angebote von Webshops eintauschen kann.[29]

paysafecard MasterCard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

paysafeCard MasterCard ist eine von MasterCard lizenzierte Kreditkarte, die kein Bankkonto erfordert und weltweit für Online- und Offline-Zahlungen verwendet werden kann. Sie ist in vielen europäischen Staaten erhältlich, im deutschsprachigen Raum aber nur in Österreich. Die Karte wird über ein my paysafecard Konto beantragt und in weiterer Folge auch darüber aufgeladen. Es fällt eine Jahresgebühr von 9,90 € an, sowie eine Aufladegebühr von 4 % des Aufladebetrages.

paysafecard App[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die paysafecard App ermöglicht die bequeme Bedienung eines my paysafecard-Benutzerkontos mittels Smartphone. Zusätzlich ermöglicht die scan2pay-Funktion eine einfachere Aufladung und Bezahlung durch Einscannen des QR-Codes, der auf einer paysafecard zusätzlich zum PIN abgedruckt oder in einem Bezahlformular angezeigt ist, und durch Verifizierung mittels Fingerscan.

YUNA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

YUNA, eingeführt 2010 in mehreren europäischen Ländern, war die erste von paysafecard angebotene MasterCard. Derzeit (Januar 2016) ist nur noch die Variante YUNA TO GO in der Schweiz erhältlich. Sie kann an den Vorverkaufsstellen erworben und dort bereits aufgeladen werden; nach einer Online-Registrierung ist auch Wiederaufladung möglich.[30]

Gutschein-Shop[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gutschein-Shop lassen sich Gutscheine für Einkäufe von physischen Gütern bestimmter Anbieter erwerben, beispielsweise von Amazon, Zalando, Swarovski oder Otto. Der Bezahlung eines Gutscheins erfolgt über ein my paysafecard-Konto, wobei im Gutschein-Shop gesonderte Registrierung als User erforderlich ist, allerdings nur mit der E-Mail-Adresse.[31]

Gebühren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Endkunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Erwerb und die normale Nutzung von paysafecard ist für den Kunden gebührenfrei – der bar bezahlte Betrag steht also zu 100 % für Bezahlung mit dem PIN zur Verfügung. Auch für die Guthabenabfrage und Transaktionsübersicht über das Internet, die Nutzung von my paysafecard und von der App fallen keine Kosten an.

Bei Bezahlung in einer anderen Währung, als auf dem PIN ausgewiesen, wird ein Umrechnungsaufschlag von 2 % erhoben. Ist eine paysafecard ein Jahr nach Kauf nicht aufgebraucht, oder wurde ein my paysafecard-Konto ein Jahr lang nicht für Zahlungen verwendet, fällt eine Gebühr von 2 € pro Monat an, schlimmstenfalls bis das Restguthaben aufgebraucht ist. Für Rücktausch und Auszahlung eines PINs oder eines my paysafecard-Guthabens wird eine Bearbeitungsgebühr von 7,50 € einbehalten. Außerdem verrechnen einige Webshops eine Transaktions- oder Einzahlungsgebühr, die dem Kunden aber vor Durchführung angezeigt werden muss.[32]

Händler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nutzung von paysafecard als Bezahlmethode und telefonischer Support sind für den Händler gebührenfrei. Nur für tatsächlich erzielte Umsätze fällt ein transaktionsabhängiges Disagio an. Dieses wird bestimmt nach Höhe des monatlichen Umsatzes mit paysafecard und nach Branche. 2003 wurden 5,5 % für physische Güter, 12 % für immaterielle Güter und 19 % für Micropayments als Richtsätze angegeben.[33]

Sicherheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besonderes Unterscheidungsmerkmal zu anderen Online-Zahlungsmitteln ist neben dem Prepaid-Prinzip, dass keine persönlichen Daten des Benutzers erforderlich sind, um einen Zahlvorgang zu tätigen. Die paysafecard bildet einen geeigneten Schutz gegen Dritte, da bei Missbrauch maximal der Betrag auf der Karte verlorengehen kann. paysafecard bietet durch das inhärente Prepaid-Verfahren nahezu vollständigen Schutz vor Identitätsdiebstahl bzw. Phishing.

Davon abgesehen bringt die paysafecard für Endverbraucher ein relevantes Risiko, wenn sie irrtümlich als Zahlungsmittel mit Treuhandfunktion verstanden wird. Im Internet wird vielfach über entsprechende Betrugsfälle in Kleinanzeigenmärkten und Online-Auktionen berichtet.

Paysafecard ist in der Lage, missbräuchliche Nutzung anhand der PIN-Eingabe zu erkennen. Wie dieses Verfahren geschieht, ist nicht bekannt. Die Karten werden gesperrt, und der Besitzer muss dem Support eine Kopie der Card zusenden. Die Card wird daraufhin jedoch nicht entsperrt, sondern der Kartenwert wird dann ausbezahlt, wenn der Besitzer der Firma Paysafecard seine Bankdaten, seine Adressdaten und eine Kopie seines Personalausweises zusendet.

Alter des Kunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Erwerb einer paysafecard unterliegt keiner bestimmten Altersuntergrenze. Beim Verkauf an Minderjährige ist von Seiten der Vorverkaufstelle der Taschengeldparagraph zu berücksichtigen.[34]

Bei einem Kauf eines Artikels mit Altersbegrenzung überprüft der Online-Händler selbst, ob der Artikel an den jeweiligen Kunden ausgegeben werden darf. Auch im Falle eines Widerspruchs gegen den Kauf durch den Erziehungsberechtigten steht nicht paysafecard in der Pflicht, sondern der Händler.

Die Registrierung eines my paysafecard-Kontos erfordert ein Mindestalter von 16 Jahren.

Telefonieren mit paysafecard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen woopla GmbH bot 2010 als erstes an, Telefongespräche per paysafecard zu bezahlen. Dazu wählt der Nutzer eine spezielle Rufnummer und gibt dann seine paysafecard-PIN ein.[35] Mittlerweile sind es nach Unternehmensangaben zwölf Telefonanbieter.[36]

Nutzung durch Ransomware-Verbreiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die paysafecard dient neben Ukash dazu, Lösegeld-Zahlungen an die Verbreiter von Ransomware-Viren wie dem „Bundespolizei-Trojaner“ (auch „Erpressungs-Trojaner“ genannt) und dessen Nachfolger wie z. B. dem Kinderporno-Trojaner weiterzuleiten und dabei deren Anonymität zu sichern.[37] Die neuste Version des Ransomware-Virus verschlüsselt alle persönlichen Daten des Opfers. Dabei nutzt die Ransomware asymmetrische Schlüssel. Bei Bezahlen einer geforderten Geldsumme wurde in der Vergangenheit der Schaden nicht wie versprochen behoben.[38]

Sponsoring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2014/2015 war paysafecard Haupt- und Trikotsponsor des deutschen Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern.[39][40]

Des Weiteren war paysafecard einer der Sponsoren der ESL One Cologne 2015 im August selbigen Jahres.[41]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meilensteine. paysafecard.com, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  2. In mehreren Ländern verfügbar sind folgende beiden Stellen, in manchen gibt es national auch andere, die in der jeweiligen Staaten-Version der Seite Paysafecard kaufen gelistet sind:
    * epin – Kaufen Sie Ihre paysafecard PINs jederzeit online! paysafecard.com, abgerufen am 29. Dezember 2015 (Offizieller Direktverkauf von paysafecard.com, derzeit im deutschsprachigen Raum nur in Österreich).
    * WKV. The official paysafecard distributor. wkv.com, abgerufen am 29. Dezember 2015.
  3. PAYSAFECARD PER SMS KAUFEN BEI ALLEN SCHWEIZER MOBILFUNKANBIETERN. paysafecard.com, abgerufen am 29. Dezember 2015.
  4. Beispiel: Ried/Riedmark: Paysafe-Betrug scheiterte. regionews.at, 15. Oktober 2015, abgerufen am 10. November 2015.
  5. Optimal Payments closes Skrill acquisition. finextra.com, 19. August 2015, abgerufen am 10. November 2015.
  6. Offizielle Website der Paysafe Group. Abgerufen am 10. November 2015.
  7. Melanie Manner: Vom Physiker zum erfolgreichen Internet-Jungunternehmer. Wirtschaftsblatt, 24. Februar 2001, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  8. Paysafecard - Erste Wertkarte für Web-Shopper. paysafecard, 14. September 2000, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  9. paysafecard launcht in Deutschland. paysafecard, 31. Mai 2001, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  10. Thomas Lammer: Handbuch E-Money, E-Payment & M-Payment. Springer Verlag 2006, S. 250
  11. Melanie Manner: „Und dann bin ich geblieben“. Wirtschaftsblatt, 8. März 2015, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  12. Harald Hornacek: Fallbeispiel: Wie die Paysafecard.com Wertkarten AG EU-Förderungen anzapfte - und was sie damit vor hat. Die Wirtschaft, 28. November 2005, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  13. paysafecard wurde 2007 über 10 Millionen mal genutzt. Der Standard, 6. Februar 2008, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  14. paysafecard erhält EU-Lizenz zur Ausgabe von elektronischem Geld - derstandard.at/3361758/paysafecard-erhaelt-EU-Lizenz-zur-Ausgabe-von-elektronischem-Geld. Der Standard, 12. Juni 2008, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  15. Bruno Habegger: paysafecard expandiert in die Schweiz. pctipp.ch, 21. Februar 2008, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  16. paysafecard übernimmt Payment-Anbieter Wallie Holding. der Standard, 24. August 2011, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  17. David Diem: Exit: Wiener Paysafecard geht für 140 Mio. € an Skrill. internetszene.at, 28. Juni 2012, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  18. zinnaglism2: Skrill Group Acquires Payolution 4 Months after Launch. techcrunch.com, 7. September 2011, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  19. Die paysafecard Geschäftsführung. Abgerufen am 5. Januar 2016.
  20. Skrill stärkt Paysafecard. In: Kurier. 2. April 2015, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  21. Optimal Payments closes Skrill acquisition. Optimal Payments, 10. August 2015, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  22. Optimal Payments snaps up FANS Entertainment. igamingbusiness.com, 28. Mai 2015, abgerufen am 22. Dezember 2015.
  23. NETBANX Payment Gateway & Merchant Account. Abgerufen am 22. Dezember 2015.
  24. paysafeCard Verkaufsstellen
  25. paysafeCard – Das Produkt (Deutschland)
  26. paysafeCard – Das Produkt (Schweiz)
  27. Tim Aschermann: Paysafecard kaufen – so geht’s. chip.de, 26. November 2015, abgerufen am 5. Januar 2016.
  28. Paysafecard entscheidet sich für [verify U]f2f. cybits.de, 23. Juni 2014, abgerufen am 30. Dezember 2015.
  29. paysafecard startet Treueprogramm my PLUS. 3. April 2014, abgerufen am 4. Januar 2016.
  30. YUNA TO GO. paysafecard, abgerufen am 4. Januar 2016.
  31. Gutschein-Shop. paysafecard.com, abgerufen am 4. Januar 2016.
  32. Paysafecard: Paysafecard Gebühren. paysafecard.com, 27. Januar 2016, abgerufen am 27. Januar 2016.
  33. Thorsten Pietsch: Online-Zahlungsverfahren - Status Quo und Entwicklungspotentiale: Am Beispiel Aposto in Zusammenarbeit mit der VOLKSWAGEN Bank direct. Diplomarbeit, Verlag diplom.de 2003, S. 152
  34. Ariane Windsperger: Paysafecard ab 18? - Informatives. helpster.de, abgerufen am 5. Januar 2016.
  35. www.woopline.com
  36. http://www.paysafecard.com/ Telefonie & Messaging
  37. heise.de: Kinderporno-Trojaner wird aggressiver
  38. Ransomware-Viren, Bundespolizei-Virus.de
  39. paysafecard wird neuer Hauptsponsor des FCK. fck.de, 1. August 2014, abgerufen am 2. Oktober 2015.
  40. Paysafecard beendet Trikotsponsoring. fck.de, 22. Mai 2015, abgerufen am 2. Oktober 2015.
  41. ESL One Cologne 2015 is supported by. esl-one.com, abgerufen am 19. Oktober 2015.