Peabody Energy

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Peabody Energy, Inc.
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Rechtsform Incorporated
ISIN US7045492037
Gründung 1883
Sitz St. Louis, Missouri, Vereinigte Staaten
Leitung Glenn Kellow, Präsident und CEO
Mitarbeiter 8.300 (31. Dezember 2014)[1]
Umsatz 6,792 Mrd. US-Dollar (2014)[1]
Branche Bergbau
Website http://www.peabodyenergy.com/

Peabody Energy, vormals Peabody Coal Company, ist das größte private Kohlebergbauunternehmen der Welt.[2] Es wurde 1883 in Chicago gegründet, hat seinen Firmensitz in St. Louis, Missouri und ist im Aktienindex S&P 500 gelistet. Peabody Energy beschäftigt rund 8.300 Mitarbeiter.[1]

Im Dezember 2011 übernahm Peabody den australischen Kohleförderer Macarthur.[3]

Mitte April 2016 stellte das Unternehmen einen Insolvenzantrag gemäß Chapter 11 des US-amerikanischen Insolvenzrechts.[2] Dies hatte das Unternehmen bereits Mitte März 2016 angekündigt, worauf die Aktie des Unternehmens um mehr als 50 Prozent einbrach. Zuvor hatte sie auf Jahressicht bereits mehr als 98 Prozent ihres Wertes verloren.[4]

Im Zuge der Insolvenz kam ans Tageslicht, dass Peabody eine wichtige Rolle bei der organisierten Leugnung des Klimawandels spielte. Unter anderem finanzierte das Unternehmen mehr als 2 Dutzend Organisationen, die Zweifel an der globalen Erwärmung säen und Umweltschutzmaßnahmen bekämpfen. Weitere Gelder flossen an die für ihre klimawandelskeptischen Positionen bekannten Forscher Willie Soon, Richard Lindzen und Roy Spencer.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Complete 2014 Annual Report and 10-K (PDF) Peabody Energy.
  2. a b Weltgrößter privater Kohlekonzern geht in die Knie. In: Manager Magazin, 13. April 2016. Abgerufen am 15. April 2016.
  3. Tony Grant-Taylor: Peabody Energy completes $4.9 billion takeover of Macarthur Coal. The Courier Mail.
  4. Peabody Energy steht vor der Pleite. In: n-tv, 16. März 2016. Abgerufen am 15. April 2016.
  5. Biggest US coal company funded dozens of groups questioning climate change. In: The Guardian, 13. April 2016. Abgerufen am 13. April 2016.