Pedro Barceló

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Pedro Barceló (* 30. April 1950 in Vinaròs, Provinz Castellón, Spanien) ist ein spanisch-deutscher Althistoriker.

Pedro Barceló studierte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau und wurde dort 1980 promoviert. Während seines Studiums wurde er Mitglied der K.D.St.V. Wildenstein. Von 1979 bis 1988 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 1982 Hochschulassistent, an der Katholischen Universität Eichstätt, wo er sich 1986 habilitierte. Nach verschiedenen Lehrstuhlvertretungen und Gastprofessuren erhielt er 1992 ein Heisenbergstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Augsburg, wurde aber noch im selben Jahr als Professor an die neu gegründete Universität Erfurt berufen. Seit 1994 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Alte Geschichte an der Universität Potsdam. An mehreren ausländischen Universitäten lehrte er als Gastprofessor. Die Universität Jaume I. in Castellón de la Plana (Spanien) verlieh ihm 2006 die Ehrendoktorwürde.

Forschungsschwerpunkte Barcelós sind die Geschichte Karthagos und des karthagischen und römischen Hispaniens, die Religionsgeschichte der römischen Kaiserzeit, besonders die Prozesse des religiösen Wandels, Traditionsbrüche und die Rolle des Christentums in der alten Welt sowie die antiken Randkulturen.

Schriften[Bearbeiten]

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