Pegasus (Band)

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Pegasus
Stefan Brønner, Noah Veraguth, Gabriel Spahni
Stefan Brønner, Noah Veraguth, Gabriel Spahni
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop, Rock
Gründung 1996
Website http://pegasustheband.com/

http://pegasus.swiss/

Aktuelle Besetzung
Noah Veraguth
Gabriel Spahni
Stefan Brønner
Ehemalige Musiker
Simon Spahr (1996–2016)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
A Place to Be
  CH 49 07.10.2007 (1 Wo.)
Heroes & Champions
  CH 13 10.05.2009 (5 Wo.)
Human.technology
  CH 2 Platin 02.10.2011 (65 Wo.)
Love & Gunfire
  CH 2 Platin 23.03.2014 (82 Wo.)
Singles[1]
Back on Christmas
  CH 61 11.11.2007 (4 Wo.)
Easy
  CH 52 22.03.2009 (4 Wo.)
Technology
  CH 31 25.09.2011 (13 Wo.)
Rise Up (Black Dog)
  CH 48 02.10.2011 (2 Wo.)
Man on Mars
  CH 33Gold 15.04.2012 (15 Wo.)
Skyline
  CH 1 Platin 12.08.2012 (20 Wo.)
Digital Kids
  CH 7 23.03.2014 (6 Wo.)
I Take It All
  CH 18Gold 18.05.2014 (22 Wo.)
Last Night on Earth
  CH 7 09.11.2014 (14 Wo.)
Lay Low
  CH 49 28.06.2015 (6 Wo.)
Streets of My Hometown
  CH 21 06.12.2015 (6 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Pegasus ist eine Schweizer Band aus Biel/Bienne. Die Band besteht aus Noah Veraguth (Leadgesang, Gitarre, Klavier), Gabriel Spahni (Bass, Gesang) und Stefan Brønner (Schlagzeug).

Pegasus gehören zu den erfolgreichsten Popbands der Schweiz. Die Mittzwanziger wurden bereits mehrfach mit Platin und Gold sowie drei Swiss Music Awards ausgezeichnet. Zahlreiche Single-Hits und eine 1 1⁄2 -jährige Chart-Platzierung des aktuellen Albums „Love & Gunfire“ sprechen für sich. Live überzeugte Pegasus nicht nur bei grossen Festivals und ausverkauften Tourneen in der Schweiz, sondern auch als Support-Act von Hurts auf ihrer Europatournee sowie bei Festival- und Klubshows in Deutschland, Österreich, Belgien sowie in Japan, Hongkong und Singapur. Derzeit arbeiten Pegasus an neuen Songs für ihr fünftes Studioalbum.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noah Veraguth (Leadgesang, Gitarre, Klavier)
Gabriel Spahni (Bass, Gesang)
Stefan Brenner (Schlagzeug)

Die Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noah Veraguth, Simon Spahr und Gabriel Spahni sind zusammen an derselben Strasse in Biel aufgewachsen und unterhielten schon in sehr jungen Jahren die Quartierbewohner mit kleinen Konzerten in Wohnzimmern, Kellern oder im Park. Später kam Stefan Brønner als Schlagzeuger hinzu. Ihre ersten musikalischen Einflüsse waren die Beatles und andere Pioniere des Rock ’n’ Roll.

A Place to Be[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 2007 peilte die Band ihren ersten Plattenvertrag an und dokumentierte zusammen mit den Filmemachern Andreas Pfiffner und Simon Baumann die schwierigen Verhandlungen und die Aufnahmen für ihr Debütalbum A Place to Be in der ersten Web-Doku der Schweiz, Hope Music.

A Place to Be wurde 2007 von Kritiker und Publikum positiv aufgenommen und das Quartett wurde von DRS3 zum Swiss-Top-Sieger gekürt, von der SUISA-Stiftung zum Newcomer des Jahres gewählt und für einen Prix Walo nominiert.

Ebenfalls wurde Hope Music im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt und die Band durfte im Rahmen ihrer A Place to Be-Tour im Hallenstadion vor 13.000 Zuschauer den Auftritt von Joe Cocker eröffnen. Diverse grosse Open-Airs (u.a. Gurtenfestival, Blue Balls Luzern) gehörten ebenfalls zu den Highlights ihrer ersten Tournee.

Heroes & Champions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pegasus zog sich 2008 wieder ins Studio zurück und nahm ihr zweites Album Heroes & Champions mit dem Schweizer Produzenten Thomas Fessler (Florian Ast, Plüsch, Sina, Adrian Stern) auf. Das Album wurde im April 2009 veröffentlicht. Wieder durfte die Band an grossen Open-Airs spielen (Open-Air St. Gallen, Stars Of Sound Aarberg, Open-Air Huttwil, Gena-Festival Genf) und als Vorgruppe von Coldplay im Stade de Suisse in Bern auftreten. Im März 2010 wurde die Band für "Heroes & Champions" mit einem Swiss Music Award (Best Newcomer National 2009) ausgezeichnet und machte mit einem Auftritt am Eurosonic-Festival in Groningen die ersten Erfahrungen im Ausland.

Human Technology[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Studioarbeit zum nächsten Pegasus-Album begann im September 2010. Die Band entschied sich für eine Zusammenarbeit mit den Produzenten Roman Camenzind und Fred Herrmann, die den vorgesehenen Wandel des Pegasus-Sounds umgesetzt haben.

Am 13. Mai 2011 feierte der neue Pegasus-Sound mit Rise Up (Black Dog) die Premiere an den Schweizer Radios. Der Song fungierte als Vorbote des kommenden Albums Human.Technology. Das Album wurde am 16. September 2011 schweizweit veröffentlicht und stieg direkt auf Platz 5 der Schweizer Albumcharts.

Die Band gab am 19. Juni 2012 bekannt, dass Human.Technology mit über 15.000 verkauften Exemplaren Goldstatus erreicht hat. Am 27. Juli 2012 wurde eine spezielle Edition von Human.Technology veröffentlicht, Human.Technology 2.0, und landete auf Platz 2 der Schweizer Album-Charts. Die neue Single Skyline, die u.a. auch als Schweizer Olympia-Song für London 2012 und das Schweizer Fernsehen eingesetzt wurde, landete am 8. August 2012 auf Platz 1 der Schweizer Single-Charts.

Hurts Support[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2013 begleiteten Pegasus die britische Synthie-Popband Hurts auf ihrer Tournee durch Deutschland, Österreich, Belgien, Holland und Luxemburg.

Love & Gunfire[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. März 2014 erschien ihr lange erwartetes Album „Love & Gunfire“. Im Spannungsfeld zwischen Liebe und Gewalt, Nähe und Distanz, Fürsorge und Entfremdung betten PEGASUS ihren neusten musikalischen Wurf ein. Im Zeichen stetiger Weiterentwicklung knüpft die Band nicht nur an den Erfolg ihres Platinalbums „Human.Technology“ an, sondern wagt sich wieder auf neues Terrain.

Asien Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfangs 2015 sammelten Pegasus erste Live-Erfahrungen in Asien. Singapur, Tokio und Hongkong standen auf dem Programm. Inspiriert durch diese Reise und im Speziellen durch die japanische Kultur entstand der neue Videoclip zum Song "Lay Low". Unterstützung zur Umsetzung des Clips erhielten sie von Yumi Mukai, welche als Teezeremonienmeisterin im Museum Rietberg in Zürich tätig ist.

Solokarriere Noah Veraguth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Was sich bereits bei der Promotion für das Album "Human.Technology" abzeichnete, hat ab 2012 Form angenommen: Noah Veraguth wurde in der Promotionarbeit immer mehr in den Mittelpunkt gerückt, Ende 2012 erreichte er mit einem gemeinsamen Album mit dem Rapper Stress und dem Sänger Bastian Baker den ersten Platz der Schweizer Hitparade. Die Promotion für das Album von 2014 Digital Kids setzt nun logischerweise die starke Präsenz des Sängers in den Boulevardmedien fort. So berichtet etwa die Boulevardzeitung Blick in einer Homestory über seinen Umzug nach Zürich.[2] Die Schweizer Illustrierte berichtet von einem Konzert in der Hamburger Prinzenbar unter dem Titel Noah Veraguth & Co. in Hamburg.[3]

Ausstieg von Simon Spahr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2016 kündigte der Gitarrist Simon Spahr an, nach 15 Jahren die Band nach einem letzten Konzert im April 2016 zu verlassen. Als Grund gab er an: «Nach 15 intensiven und wundervollen Jahren Musik, habe ich nun das Bedürfnis, etwas anderes zu machen und mich neu zu orientieren.» Das letzte Konzert gemeinsam mit Simon Spahr fand am Snowpenair am 2. April auf der Kleine Scheidegg vor Eiger, Mönch und Jungfrau statt. [4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: A Place to Be
  • 2009: Heroes & Champions
  • 2011: Human.Technology
  • 2014: Love & Gunfire
  • 2015: Love & Gunfire The Platinum Edition

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Back on Christmas
  • 2009: Easy
  • 2011: Technology
  • 2011: Rise Up (Black Dog)
  • 2011: Go Out
  • 2012: Man on Mars
  • 2012: Skyline
  • 2013: Go Out (And Get Her)
  • 2014: Digital Kids
  • 2014: Take it all
  • 2014: Last Night on Earth
  • 2015: Streets of My Hometown

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: SUISA Newcomer Award
  • 2008: Swiss Top 07 durch DRS 3 (die jüngste jemals ausgezeichnete Band)
  • 2008: Prix Walo in der Sparte Newcomer
  • 2010: Swiss Music Award in der Sparte Newcomer National
  • 2011: Bieler des Jahres 2010
  • 2013: Swiss Music Award in der Sparte Best Hit National
  • 2015: Swiss Music Award in der Sparte Best Hit National
  • 2016: Bieler des Jahres 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pegasus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b CH-Chartdiskografie
  2. Daheim beim Wuschelkopf von Pegasus: «Im ehemaligen Puff ist es ganz gemütlich» Blick, Cinzia Venafro. Publiziert: 16. März 2014. Abgerufen am 27. März 2014
  3. Backstage: Mit Noah Veraguth & Co. in Hamburg Schweizer Illustrierte, Manuela Enggist am 19. März 2014, 2.39 Uhr. Abgerufen am 27. März 2014
  4. Gitarrist Simon Spahr verlässt Pegasus – und das ist sein Abschiedsbrief, in: Bieler Tagblatt, 18. Januar 2016
  • Auszeichnungen für Musikverkäufe: CH