Pendulum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu dem Album der Rockband Creedence Clearwater Revival siehe Pendulum (Album).
Pendulum
Pendulum logo.png
Pendulum live in London (2007)
Pendulum live in London (2007)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Drum and Bass, Electronica, Alternative Rock, Dubstep
Gründung 2002
Auflösung 2012[1]
Neugründung 2013 (als Pendulum DJ-Set)
Website www.pendulum.com
Aktuelle Besetzung
Rob Swire (seit 2002)
Gareth McGrillen (seit 2002)
Paul „El Hornet“ Harding (seit 2002)
MC (nur bei Live-Performances)
Ben „The Verse"/„MC Verse“ Mount (seit 2006)
Gitarre, Gesang
Peredur ap Gwynedd (seit 2006)
Kevin „KJ“ Sawka (seit 2010)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Paul Kodish (2002–2009)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[2]
Hold Your Colour
  UK 29 06.08.2005 (31 Wo.)
In Silico
  UK 2 24.05.2008 (44 Wo.)
  AU 9 25.05.2008 (5 Wo.)
Live at Brixton Academy
  UK 45 27.06.2009 (3 Wo.)
Immersion
  DE 62 18.06.2010 (… Wo.)
  AT 20 18.06.2010 (… Wo.)
  CH 43 20.06.2010 (… Wo.)
  UK 1 05.06.2010 (… Wo.)
  AU 3 06.06.2010 (… Wo.)
Singles[2]
Another Planet / Voyager
  UK 46 06.03.2004 (2 Wo.)
Tarantula / Fasten Your Seatbelt (mit Fresh und Spyda)
  UK 60 09.07.2005 (1 Wo.)
Slam / Out Here
  UK 34 01.10.2005 (2 Wo.)
Blood Sugar / Axle Grinder
  UK 62 09.06.2007 (4 Wo.)
Granite
  UK 29 17.11.2007 (6 Wo.)
Propane Nightmares
  UK 9 03.05.2008 (20 Wo.)
The Other Side
  UK 54 09.08.2008 (2 Wo.)
Watercolour
  UK 4 15.05.2010 (10 Wo.)
  AU 37 16.05.2010 (2 Wo.)
Witchcraft
  UK 29 05.06.2010 (7 Wo.)
The Island
  UK 41 02.10.2010 (1 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Pendulum (englisch für Pendel) ist eine australisch-britische Drum-and-Bass-Band, welche zum Zeitpunkt ihrer Auflösung aus Rob Swire, Gareth McGrillen, Paul Harding, Peredur Ap Gwynedd und Kevin Sawka bestand.[3] Neben DJ-Sets und Keyboards benutzen Pendulum auch traditionelle Instrumente einer Rockband, wie Schlagzeug, E-Gitarre und E-Bass.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde die Band 2002 in Australien. 2003 zog die Band nach London um.[4]

Die Veröffentlichung ihrer Debüt-Single „Vault“ auf der Kingz Of The Rollers Vol. 3-EP fand in der Drum-and-Bass-Szene großen Anklang. Die einleitende melancholische Melodie und der harte Drop stellten zu dieser Zeit einen ungewöhnlichen Kontrast dar. Auch die Produktionsqualität (Mastering, Intensität der Bässe, Klarheit von Samples und Sound) der Single befand sich bereits auf professionellem Niveau. Durch diese Veröffentlichung wurde der bekannte DnB-Künstler Andy C auf Pendulum aufmerksam.

Weiteren Singleveröffentlichungen der Band folgte im Jahr 2005 das erste Album Hold Your Colour auf dem Drum-and-Bass-Label Breakbeat Kaos. Vier Titel des Albums erreichten Platzierungen in den britischen Top-100-Charts.

Im Mai 2008 veröffentlichte Pendulum ihr zweites Album In Silico und erreichten damit Platz 2 der UK-Album-Charts. Die erste Single-Auskopplung Propane Nightmares erschien im April und erreichte Anfang Mai Platz 9 der UK Single Charts.

Im Mai 2010 erschien ihr drittes Studioalbum Immersion, welches in den britischen Albumcharts von null auf eins kletterte. Immersion beinhaltet 15 Songs an denen zum Teil andere Interpreten wie In Flames (im Song „Self vs. Self“) und Liam Howlett von The Prodigy (im Song „Immunize“) mitwirkten.[5] Im Song The Fountain wirkt der Multi-Instrumentalist, Songwriter und Gitarrist der Progressive Rock Band Porcupine Tree, Steven Wilson mit.

Im Jahr 2011 wurde die Single Ransom auf der offiziellen Pendulum-Website veröffentlicht, deren Erlös den Opfern des Tōhoku-Erdbeben 2011 zugutekam. Die Single entstand aus Zeiten der Immersion-Aufnahmen, wurde allerdings nicht auf dem Album veröffentlicht. Sie erreichte Platz 193 der englischen Single-Charts.

Im selben Jahr gründeten Rob Swire und Gareth McGrillen die Band Knife Party. Kurz nach Erscheinen der zweiten EP der Band im Juni 2012, Rage Valley, erklärte Swire in einem Interview mit dem australischen Radiosender Triple J das Ende der australisch-britischen Drum-’n’-Bass-Band Pendulum. Grund für diesen Schritt seien u.a. sein neues Projekt, als auch die Stimmung in den Reihen der Band. "Das Projekt (Knife Party) macht uns einfach zu viel Spaß. Mit Pendulum hatten wir zum Schluss das Gefühl, dass wir es nur noch tun, weil wir müssen. So hat man keine Freude an der Musik". [6]

Die Pendulum-Mitglieder Paul Harding und Ben Mount erklärten jedoch, weiterhin unter dem Namen Pendulum DJ-Set Musik zu machen und weiterhin auf Tour zu gehen, allerdings ohne Live-Band.

Im August 2013 gab Rob Swire auf Twitter bekannt, dass Pendulum vermutlich 2014 ein neues Album veröffentlichen würde, allerdings wurde dieses im Dezember 2014 dementiert.[7]

Lieder von Pendulum fanden Verwendung in diversen Computerspielen (auch in abgeänderten Formen) sowie in verschiendenen Filmen (u.a. Punisher: War Zone oder Berlin – Tag & Nacht).

Diskografie[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • Vault (2003 – 2031 Records)
  • Trail of Sevens (2003 – Renegade Hardware)
  • Spiral / Ulterior Motive (2003)
  • Back to You / Still Grey (2004 – Timeless Records)
  • Another Planet / Voyager (2004 – Breakbeat Kaos)
  • Guns at Dawn (DJ Baron featuring Pendulum – 2005 – Baron Inc.)
  • Tarantula / Fasten Your Seatbelt (2005 – Breakbeat Kaos)
  • Slam / Out Here (2005 – Breakbeat Kaos)
  • Hold Your Colour Remix / Streamline (2006 – Breakbeat Kaos)
  • Blood Sugar / Axle Grinder (2007 – Breakbeat Kaos)
  • Granite (2007 – Ear Storm)
  • Propane Nightmares (2008 – Ear Storm)
  • The Other Side (2008 – Ear Storm)
  • Showdown (2009 – Ear Storm)
  • Watercolour (2010 – Ear Storm)
  • Witchcraft (2010 – Ear Storm)
  • The Island Part 1: Dawn (2010 – Ear Storm)
  • Crush (2010 – Immersion)
  • Ransom (2011)

Alben[Bearbeiten]

  • Hold Your Colour (2005 – Breakbeat Kaos)
  • Hold Your Colour (2007 – Breakbeat Kaos; Re-Release mit Blood Sugar und Axle Grinder)
  • Jungle Sound Gold (2006 – Breakbeat Kaos)
  • In Silico (2008 – Warner Records)
  • Immersion (2010)
Pendulum live in Melbourne, Nov. 2010

Live-Alben[Bearbeiten]

Remixe/Coverversionen[Bearbeiten]

Kollaborationen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pendulum – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. laut.de: Drum'n'Bass-Band löst sich auf
  2. a b Chartquellen: UK-Chartstatitstik / Chartverfolgung Australien
  3. Pendulum bei Discogs
  4. Biografie bei laut.de
  5. Der britische Steroidbulle wirkt unflexibel und übertrainiert.. In: laut.de. Abgerufen am 19. Juli 2011.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatPendulum-geben-Aufloesung-bekannt. musikmarkt.de, 20. Juni 2012, abgerufen am 24. Juni 2012 (deutsch).
  7. reddit: [1]