Penesten

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Penesten (πενέστης, Pl. πενέσται, arme Leute) waren im antiken Thessalien Angehörige einer sozialen Schicht von Zinsbauern. Ihre soziale Rolle entsprach etwa der der Heloten in Lakedaimon, die Penesten genossen jedoch größere Freiheiten als diese. Pollux beschreibt ihre Stellung als Mittelding zwischen Freien und Sklaven.[1]

Die Penesten waren die ursprüngliche Bevölkerung der thessalischen Landschaft, die von den einwandernden späteren Thessaliern unterworfen wurden.[2]

Der Begriff leitet sich her von πενέσθαι (penestai) arbeiten, dienen, arm oder bedürftig sein.

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert Whiston: Penestae. In: William Smith: Dictionary of Greek and Roman Antiquities. 1870. S. 882-883. Digitalisat
  • Benseler: Griechisch – Deutsches Schulwörterbuch. Leipzig und Berlin 1904.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pollux: Onomastikon 3, 83.
  2. Friedrich Wilhelm Tittmann: Darstellung der griechischen Staatsverfassungen. Verlag Weidmann, Leipzig 1822. S. 628. Digitalisat