Peninna

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Peninna (hebräisch פְּנִנָּה, „Koralle“) lebte zur Zeit der Richter Israels (1250–1000 v. Chr.). Ihrem Mann Elkana gebar sie mehrere Töchter und Söhne. Gehässig "kränkte und reizte" sie Hanna, die zweite Ehefrau Elkanas, die kinderlos geblieben war (1 Sam 1,1-6 EU).

Wirkungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hexenhammer (I, 6) bezeichnet den Zank zwischen Peninna und Hanna als einen Grund für die Ausbreitung der Hexen. Der deutsche Barockdichter Friedrich von Logau bedachte Peninna in seinen Sinngedichten mit einem Reimspruch:

  Wann man sagt von Frauenschwächen, lacht Peninna dieser Wercke;
  Was den andren bringet Schwäche, dienet ihr zu einer Stärcke.