Pennigsehl

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pennigsehl
Pennigsehl
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pennigsehl hervorgehoben
Koordinaten: 52° 38′ N, 9° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Nienburg/Weser
Samtgemeinde: Liebenau
Höhe: 48 m ü. NHN
Fläche: 24,21 km2
Einwohner: 1247 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km2
Postleitzahl: 31621
Vorwahl: 05028
Kfz-Kennzeichen: NI
Gemeindeschlüssel: 03 2 56 023
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Ortstr. 28
31618 Liebenau
Bürgermeister: Rainer Lesemann (SPD)
Lage der Gemeinde Pennigsehl im Landkreis Nienburg/Weser
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Pennigsehl von oben

Pennigsehl ist eine Gemeinde im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Liebenau an, die ihren Verwaltungssitz in dem Flecken Liebenau hat.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pennigsehl liegt südlich der Bundesstraße 214 zwischen Nienburg/Weser und Sulingen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mainsche
  • Hesterberg
  • Pennigsehl

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichtliche Funde und Hügelgräber aus der Bronzezeit weisen auf eine Besiedlung etwa 1800–700 v. Chr. hin. Hesterberg wurde bereits 1039[2] in einer Urkunde erwähnt. Pennigsehl wird zum ersten Mal in einem Lehnsregister der Grafen von Hoya erwähnt, die um 1300 geschrieben wurde. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1358[3] aus einem Kaufvertrag zwischen den Edelherren von Mandelsloh und den Grafen von Hoya. Das Erbregister von 1583, dass nach dem Aussterben der Hoyaer Grafen von ihren Erben, den Herzögen zu Braunschweig-Lüneburg, angelegt wurde nennt 14 Höfe. Während des dreißigjährigen Kriegs wurden mehrere Höfe zerstört und danach teilweise nicht wieder bewirtschaftet. Seit 1694 gibt es eine Schule in Pennigsehl. Hesterberg hat seit 1911 eine eigene Schule. Am 11. April 1945 wurde Pennigsehl von einer Englischen Panzereinheit besetzt.

Seit 1992 gibt es eine Partnerschaft mit der Gemeinde Plötzkau in Sachsen-Anhalt.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1932 war das heutige Gemeindegebiet noch auf zwei Gemeinden und ebenso zwei Kreise aufgeteilt. Die Gemeinde Pennigsehl gehörte zum Kreis Nienburg und die Gemeinde Hesterberg zum Kreis Stolzenau. Danach gehörten die beiden ehemaligen Gemeinden zum neuen Landkreis Nienburg/Weser und ab 1968 zur neu gebildeten Samtgemeinde Liebenau.

Am 1. März 1974 schlossen sich die Gemeinden zur neuen Gemeinde Pennigsehl zusammen.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Pennigsehl setzt sich aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der aktuellen Kommunalwahlperiode (2011–2016) fungiert Rainer Lesemann (SPD) als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Pennigsehl.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Pennigsehl enthält im unteren Teil im roten Berg eine goldene Heidesense, im oberen goldfarbenen Teil einen schwarzen Schafstall.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Bomhoff: Pennigsehl/Mainsche – Geestdörfer zwischen Wald und Moor, Pennigsehl 1992

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pennigsehl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm von Hodenberg: Hoyer Urkundenbuch. Band VIII, Urkunde 8 vom 04.06.1039. Hannover 1855.
  3. Wilhelm von Hodenberg: Hoyer Urkundenbuch. Band I, Urkunde 162 vom 11.03.1358. Hannover 1855.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 199.