Pennsylvania Motor Car Company

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The Motors Company
Pennsy Motors Company
Pennsylvania Motor Car Company
Rechtsform Company
Gründung 1915
Auflösung 1919
Sitz Pittsburgh, Pennsylvania, USA
Leitung Elmore Gregg
Branche Kraftfahrzeuge

Pennsylvania Motor Car Company, vorher The Motors Company und Pennsy Motors Company, war ein US-amerikanischer Hersteller von Kraftfahrzeugen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elmore Gregg war an der Penn Motor Car Company beteiligt, die 1912 aufgeben musste. Er gründete 1915 The Motors Company in Pittsburgh in Pennsylvania. Die neutrale Firmierung wählte er, da er noch keinen neuen Markenname wusste. Anfang 1916 wurde daraus die Pennsy Motors Company. Im Sommer des gleichen Jahres begann die Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Pennsy. Dieser Name wurde in einem Preisausschreiben ermittelt, und der glückliche Gewinner, der diesen Namen vorschlug, erhielt das erste hergestellte Fahrzeug. Edward T. Birdsall war der Konstrukteur. Guy Sintz war Superintendent des Werks.

Noch 1916 wurde die Kosmath Company aus Detroit übernommen, die Nutzfahrzeuge herstellte. Viele Mitarbeiter von Kosmath wechselten daraufhin nach Pittsburgh. Lastkraftwagen der Marke Kosmath entstanden noch bis Januar 1917.

Im Februar 1917 begann die Insolvenz. Im März 1917 verließen Birdsall und sein wichtigster Zeichner das Unternehmen und wechselten zur Pullman Motor Car Company. Im gleichen Jahr führte Gregg eine Reorganisation durch. Die neue Firmierung lautete Pennsylvania Motor Car Company. Die Fahrzeuge wurden nun gelegentlich New Pennsylvania genannt. 1918 endete die Produktion. Im Januar 1919 wurde bekannt, dass das Unternehmen aufgelöst war.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1916 bis 1917 gab es nur das Model R. Es hatte einen Vierzylindermotor, der von Lycoming oder GB & S kam. Die Leistung war mit 30/35 PS angegeben. Das Fahrgestell hatte 290 cm Radstand. Zur Wahl standen ein Tourenwagen mit fünf Sitzen und ein Roadster mit zwei Sitzen.

1918 wurde daraus der Four. Der Vierzylindermotor war nun mit 35/40 PS angegeben. Der Radstand war geringfügig auf 292 cm verlängert worden. Die Karosseriebauformen blieben gleich. Außerdem erschien 1918 der Six. Er hatte einen Sechszylindermotor von der Continental Motors Company. Er leistete 48 PS. Der Radstand betrug 302 cm. Genannt sind ein Roadster mit vier Sitzen und ein Tourenwagen mit fünf Sitzen.

Modellübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Modell Zylinder Leistung (PS) Radstand (cm) Aufbau
1916–1917 Model R 4 30/35 290 Tourenwagen 5-sitzig, Roadster 2-sitzig
1918 Four 4 35/40 292 Roadster 2-sitzig, Tourenwagen 5-sitzig
1918 Six 6 48 302 Roadster 4-sitzig, Tourenwagen 5-sitzig

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1168–1169 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1206 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1168–1169 (englisch).
  2. George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1206 (englisch).