Pehr Hörberg

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Per Hörberg, Selbstporträt
Römische Soldaten mit Kriegsbeute, 1791

Pehr Hörberg (* 31. Januar 1746 in Virestad, Småland; † 24. Januar 1816 in Risinge, Östergötland) war ein schwedischer Maler, Kupferstecher und Komponist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pehr Hörberg war erst Hirt, dann Bauer, bildete sich aber daneben auf eigene Hand zum Maler. Erst mit 37 erlangte er die Mittel, die Akademie in Stockholm zu besuchen, erwarb sich hier aber schnell zweimal den Preis und den Ruf des besten schwedischen Malers.

Im Jahr 1790 siedelte er nach Ölstorp in Ostergötland über, wurde 1797 Mitglied der Akademie der schönen Künste und später Hofmaler des damaligen Kronprinzen Karl Johann.

Er malte 87 Altartafeln, die er überwiegend im Auftrag von verschiedenen Kirchspielen, vor allem in Småland und Östergötland, schuf. Die Zahl seiner übrigen, heilige und profane Gegenstände darstellenden Gemälde beträgt über 600. Auch eine Menge Kupferstiche nach Handzeichnungen etc. hat er hinterlassen, darunter Zeichnungen nach Antiken.

Zu seinen gelungensten Freskomalereien gehören die Titanenkämpfe im Schloss Finspång. Hörberg war von großer Erfindungskraft; das Erhabene und Heilige gelang ihm besser als das Liebliche und Schöne.

Er hatte zugleich große Anlage zur Mechanik, man hat von ihm eine neue Art von Violinen mit Positiven. Seine musikalischen Kompositionen sind originell und atmen tiefes Gefühl.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südlich von Komstad wurde für Pehr Hörberg ein Gedenkstein errichtet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pehr Hörberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890.
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