Perikopenordnung

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Die Perikopenordnung (von griechisch περικοπή = abgegrenzter Bereich) ist eine 1978 eingeführte Zusammenstellung von Bibelabschnitten, den Perikopen, die zur gottesdienstlichen Lesung bzw. Auslegung in der Predigt vorgesehen sind. Im engeren Sinne bezeichnet man damit die Leseordnung biblischer Texte, die in der Evangelischen Kirche in Deutschland verwendet wird. 1999 gab es eine kleinere und 2018 eine etwas umfangreichere Perikopenrevision.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Der Brauch gottesdienstlicher Schriftlesungen wurde vom jüdischen Synagogengottesdienst übernommen. Listen eines sich herausbildenden Perikopensystems sind früh bezeugt, Perikopenbücher bereits ab dem 8. Jahrhundert.“[1] Die Entwicklung in vorkarolingischer Zeit ist hypothetisch. Man nimmt an, dass die Reihe der Evangelien der stadtrömischen Liturgie entstammt und ihre Entwicklung um 645 relativ abgeschlossen war. Ihre Ursprünge gehen vermutlich bis ins 5. Jahrhundert (liber Comitis) zurück. Die Reihe der Epistellesungen ist davon unabhängig und stammt wohl aus dem Raum der gallikanischen Liturgie. Durch Alkuin wurden Evangelien- und Epistelreihe zusammengeführt. Diese karolingische Perikopenordnung fand ihre Nachfolger in mittelalterlichen Leseordnungen. Sowohl die lutherische Reformation als auch die tridentinische Reform (Missale Romanum) hielten im Prinzip an dieser Perikopenordnung fest (im Missale Romanum fanden Verschiebungen der Epistel- und Evangelientexte an den Sonntagen der Trinitatiszeit statt).

In der Aufklärungszeit gab es Überlegungen für eine größere Auswahl von Predigttexten. So enthielt Jacob Georg Christian Adlers 1797 eingeführte Schleswig-Holsteinischen Kirchen-Agende sechs Predigtreihen. Die Texte kamen dabei ausschließlich aus dem Neuen Testament.[2] die Agende setzte sich nicht durch. Bis ins 19. Jahrhundert war in den evangelischen Landeskirchen jedem Sonn- und Festtag im Kirchenjahr ein Evangelientext (= Reihe 1) zugeordnet, über den dann auch gepredigt wurde. Die zweite Reihe kam auf der Eisenacher Kirchenkonferenz 1896 hinzu.

Diese Ordnung wurde am 17. Juni 1898 durch ein Kirchengesetz der Evangelische Kirche der altpreußischen Union für die Kirchen der Rheinprovinz zugelassen. Für das Rheinland gab es fortan vier Perikopenreihen: „1. Die neuen alttestamentlichen und evangelischen Leseabschnitte, 2. die altkirchlichen Episteln und Evangelien, 3. die neuen epistolischen und evangelischen Schriftlesungen. Der vierte Jahrgang wiederholt den zweiten.“[3] In Westfalen durften „die neuen Leseabschnitte (1. und 3. Jahrgang) nur in den Nebengottesdiensten“ verwendet werden.[3]

Perikopenordnung von 1978[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1958 wurde eine gemeinsame „Ordnung der Predigttexte“ in der Evangelischen Kirche in Deutschland verwendet, die sechs Jahresreihen umfasste.[4]

Am 1. Advent 1978 wurde eine Perikopenordnung neu eingeführt, die von der Liturgischen Konferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland erarbeitet worden war. Sie enthielt eine Ordnung der Predigttexte und Leseabschnitte für Gottesdienste.

Kennzeichen dieser Perikopenordnung ist, dass das Evangelium des Tages immer in Reihe I steht und als Leittext gilt. Die anderen Texte wurden unter Bezug darauf zusammengestellt. In der Reihe II befand sich immer die Epistel des Tages. Wo eine alttestamentliche Lesung üblich ist, stand diese in den Reihen III–VI. Für die Predigttexte wurde ein jährlicher Wechsel entsprechend den Reihen empfohlen. Vom 1. Advent 2014 bis zum Ewigkeitssonntag 2015 galt die Reihe I (Predigttext gleich Evangelium).

Dementsprechend ergab sich:

  • Reihe I 2014/2015 (Predigttext gleich Evangelium)
  • Reihe II 2015/2016 (Predigttext gleich Epistel)
  • Reihe III 2016/2017
  • Reihe IV 2017/2018

Zwischenrevision von 1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1995 schlug die Lutherische Liturgische Konferenz eine revidierte Perikopenordnung vor. Da das 1993 (Stammausgabe) erschienene Evangelische Gesangbuch aber den Liturgischen Kalender von 1978 enthielt, wurde diese Revision nicht weiter verfolgt.[4]

Mit Beginn des Kirchenjahres 1999/2000 gab es eine kleinere Revision der Texte.

  • Am 3. Sonntag nach Trinitatis wurden die Texte I und III getauscht, so dass das „Gleichnis vom verlorenen Sohn“ (Lk 15,11–32 LUT) nun als Evangelium gelesen wurde und das „Gleichnis vom verlorenen Schaf“ (Lk 15,1–7 LUT) verdrängte.
  • Der 10. Sonntag nach Trinitatis, der Israelsonntag, wurde vor allem unter dem Eindruck der Shoa seit langem als kritisch angesehen und entsprechend verändert. – Dort kann seit 1999/2000 die „Weissagung über Jerusalem“ (Lk 19,41–48 LUT) durch „das Doppelgebot der Liebe“ (Mk 12,28–34 LUT) ausgetauscht werden. Als weiteres Evangelium (Reihe V) war Joh 4,19–26 LUT mit dem Satz „Das Heil kommt von den Juden“ (V. 22) vorgesehen. – Die Epistel vom Erbarmen Gottes mit Israel (Röm 11,25–32 LUT) wurde durch Röm 9,1–5.6–8.14–16 LUT, Gottes Weg mit Israel, ehemals 4. Reihe, ersetzt, und gehört nun zur Reihe VI. – Neue alttestamentliche Lesung (III) waren Ex 19,1–6 LUT, in dem Israel zugesagt wird, Gottes Volk zu sein. Ihr folgte in Reihe IV mit Jes 62,6–12 LUT die Ankündigung von Zions Herrlichkeit. Der Bericht von der Zerstörung Jerusalems unter Nebukadnezar (2 Kön 25,8–12 LUT) sowie die Tempelreinigung (Joh 2,13–22 LUT) entfielen.
  • Das Evangelium des Erntedankfestes, Lk 12,15–21 LUT, machte eine negative Eigenschaft des Menschen gerade an dem Fest, an dem es unter anderem um den Ertrag und Wert landwirtschaftlicher Arbeit geht, an einem Landwirt deutlich. Da das nicht immer als glücklich empfunden wurde, wurde mit der letzten Revision Mt 6,25–34 LUT als alternative Lesungen aus den Evangelien in der Reihe I vorgesehen.
  • Beim Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres, meist als „Volkstrauertag“ geläufig, wurde der Praxis Rechnung getragen, dass die Gottesdienste an diesem Sonntag oft im Rahmen der Friedensdekade begangen werden. Daher konnten deren Texte seit dem Kirchenjahr 1999/2000 diejenigen des Sonntags ersetzen. In ihnen stand der irdische Frieden im Blick (Mt 5,2–10 LUT, Mt 16,1–4 LUT, Joh 14,27–31 LUT; 1 Tim 2,1–4 LUT, Phil 4,6–9 LUT; Mi 4,1–4 LUT).

Die meisten deutschen Landeskirchen verwendeten diese leicht revidierte Perikopenordnung; in Württemberg und Kurhessen-Waldeck wurden sie um eigene Lesereihen ergänzt.

Erprobungslektionar von 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Beginn der Revisionsarbeit, die zu der neuen Perikopenordnung von 2018 führte, stand eine Fachtagung im Jahr 2000. Dabei wurde grundsätzlich entschieden, kein neues System einzuführen, wie es die katholische Leseordnung bzw. die daraus abgeleitete Leseordnung des Revised Common Lectionary darstellt. „Die für die abendländische Kirche seit mehr als einem Jahrtausend maßgebliche Tradition des gottesdienstlichen Bibelgebrauchs sollte … in Geltung bleiben, allerdings in organischer Weiterentwicklung ihrer in der ‚Ordnung der Lesungen und Predigttexte‘ bereits erheblich modernisierten Gestalt.“[5] Weitere Grundlinien zur Aufnahme neuer Texte wurden vereinbart:

  • Signifikant mehr alttestamentliche Predigttexte und Erweiterung ihres Gattungsspektrums;
  • Spezifische Lebenswelten von Frauen und Männern;
  • Kulturgeschichtlich bedeutende Bibeltexte (Beispiele: Jos 2,1–21 Rahab versteckt die Kundschafter in Jericho; 1 Sam 16,14–23 David als Harfenspieler);
  • Texte, die für aktuelle Lebensfragen bedeutsam sind.

EKD, UEK und VELKD beschlossen 2011, gemeinsam eine Revision der geltenden Ordnung vorzunehmen. Für das Kirchenjahr 2014/15 wurde ein von der Arbeitsgruppe Perikopenreform erarbeitetes Erprobungslektionar („Entwurf zur Erprobung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte“[6]) vorgelegt. Dieser Entwurf folgt dem Grundsatz einer „moderaten Revision“.[7] Es blieb bei sechs Textreihen, die sich an den altkirchlichen Perikopen orientieren. Der Anteil alttestamentlicher Texte wurde dabei auf etwa ein Drittel verdoppelt. Die bisherigen reinen Evangelien- und Epistelreihen (Nr. I und II) wurden nicht für die gottesdienstlichen Lesungen, aber für die Predigttexte aufgegeben, so dass hier nur noch gemischte Reihen vorgesehen sind.[8]

Die Rückmeldungen aus den Landeskirchen und Fachverbänden gingen sodann in Leitlinien zur Überarbeitung ein. Daraus entstand in den beiden Arbeitsgruppen „Texte“ und „Wochenlieder“ die Perikopenordnung, die im November 2017 von der Generalsynode der VELKD, der Vollkonferenz der UEK und der Synode der EKD angenommen wurde.[9]

Diese „Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder“[10] tritt mit dem Kirchenjahrbeginn am Ersten Sonntag im Advent 2018 (Reihe I) in Kraft.[11]

Perikopenordnung von 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neu in dieser Perikopenordnung ist, dass die Epiphaniaszeit nun immer mit dem 2. Februar (Tag der Darstellung Jesu im Tempel, Lichtmess), d. h. der 40. Tag nach Weihnachten, endet. Zwischen dem Letzten Sonntag nach Epiphanias und dem Beginn der Passionszeit liegen nun, abhängig vom Datum des Osterfestes, ein bis fünf Sonntage vor der Passionszeit, die rückwärts gezählt werden.[12][13]

Der Psalm gilt vor allem als Gebetspsalm der Gemeinde (bisher: Introituspsalm), eine Praxis, die durch den Gebetspsalter im Evangelischen Gesangbuch (EG) in vielen Gemeinden Einzug gehalten hatte. Die neuen Psalmtexte des Lektionars von 2018 sind im Ergänzungsheft zum EG „Lieder und Psalmen für den Gottesdienst“ enthalten.

Das Halleluja ist, wie es ökumenisch üblich ist, Aufgesang zur Lesung des Evangeliums.

Das Evangelium des Tages blieb gegenüber der Ordnung von 1978 meist unverändert. Ausnahmen sind die Evangelien am ersten und zweiten Weihnachtstag sowie an den Sonntagen Reminiszere und Kantate.

Zwei Sonntage haben ein doppeltes Proprium:

  • 10. Sonntag nach Trinitatis (Israelsonntag): Freude über die Verbundenheit von Christen und Juden (liturgische Farbe: grün), alternativ: Gedenktag der Zerstörung Jerusalems (liturgische Farbe: violett);
  • Letzter Sonntag des Kirchenjahres: Ewigkeitssonntag oder Totensonntag (bisher: Gedenktag der Entschlafenen); die liturgische Farbe ist in beiden Fällen weiß.

Das neue Lektionar enthält einen zweiten Teil mit Festen und Gedenktagen nach dem Kalenderjahr, darunter:

Diese Proprien für Feste und Gedenktage im Kalenderjahr verstehen sich als „Einladung zur Entdeckung und Erprobung gottesdienstlicher Alternativen … und nicht etwa als Vorschriften, denen man eigentlich folgen müsste.“[14]

Verbindlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Texte der Perikopenordnung werden – landeskirchlich verschieden – teils als Empfehlungen, teils als verbindliche Vorgaben für evangelische Gottesdienste an den jeweiligen Sonn- und Feiertagen angesehen. Es liegt im Rahmen des Kanzelrechts weithin in der Hand der verantwortlichen Pfarrerinnen und Pfarrer, wie sie eingesetzt werden.

Die Presbyterien und Kirchenvorstände entscheiden im Rahmen des Liturgierechts, des ius liturgicum, örtlich über die Zahl der Lesungen im Gottesdienst. Am weitesten verbreitet ist die Praxis zweier Lesungen, meist Epistel und Evangelium, seltener werden regelmäßig drei Lesungen vorgetragen, von denen jeweils eine dem Alten Testament, eine den Episteln und eine den Evangelien entstammen. Die Lesung des Predigttextes erfolgt in der Regel von der Kanzel im Rahmen der Predigt selbst.

Das Lektionar von 2018 regelt weniger verbindlich als bisher, ob besondere Tage mit ihrem Proprium an die Stelle des Sonntagspropriums treten können. Die neuen Regeln „wollen zu einer abwechslungsreicheren liturgischen Kultur einladen und dafür Anhalts- und Orientierungspunkte geben, aber keine Vorschriften machen.“[12]

Perikopenordnungen im ökumenischen Vergleich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in der EKD gültige Perikopenordnung wurde in einigen deutschsprachigen Kirchen (Evangelische Kirche A.B. in Österreich, Evangelische Kirche im Elsass und in Lothringen, lutherische Gemeinden in der Schweiz, in Italien, weitgehend auch Evangelisch-Lutherische Kirche in Russland und anderen Staaten usw.) übernommen, darüber hinaus in den lutherischen Kirchen Litauens und der Slowakei. Über die Herrnhuter Brüdergemeine gelangte sie in die Herrnhuter Losungen und auf diesem Wege zu der reformierten Kirche in Polen und der Waldenserkirche in Italien.

Die lutherischen Kirchen Skandinaviens haben Lektionare, die auf der gleichen mittelalterlichen Tradition aufbauen wie die Perikopenordnung der EKD, diese aber jeweils unterschiedlich weiterentwickeln.

In den reformierten Kirchen und Gemeinden Deutschlands ist eine Orientierung am Kirchenjahr und damit auch an der Leseordnung bis heute nicht überall verbreitet. Vergleichbar den Vorbildern der Reformationszeit haben bis heute Continua-Predigten eine größere Bedeutung. Dabei wird an mehreren aufeinanderfolgenden Sonntagen fortlaufend ein biblisches Buch gepredigt. Auch die evangelisch-reformierte Kirche in der Schweiz hat bisher die Einführung einer Perikopenordnung abgelehnt. Faktisch hat die Ordnung der Predigttexte nach der EKD-Ordnung jedoch einen gewissen Einfluss auch in den reformierten Kirchen der Schweiz und Deutschlands, weil sich die deutschsprachige evangelische Predigtliteratur und die Hilfen zur Vorbereitung daran orientieren.

In der Katholischen Kirche gilt seit der Reform der Lesordnung nach dem 2. Vatikanischen Konzil weltweit eine einheitliche Leseordnung (Ordo Lectionum Missae) mit drei Textreihen für die Sonn- und Feiertage (A, B, C). Diese orientieren sich, was die Lesung aus den Evangelien und die Lesung der Apostelbriefe („2. Lesung“) betrifft, am Prinzip der Bahnlesung, also der fortlaufenden Lesung von biblischen Büchern, so dass 2. Lesung und Evangelium in der Regel keine inhaltlichen Bezüge aufweisen. Die 1. Lesung, die meist aus dem Alten Testament genommen wird, ist mit Bezug auf das jeweilige Evangelium ausgewählt. Für die Werktagsmessen gibt es für die 1. Lesung die Lesereihen I und II, die Evangelienlesung ist jedes Jahr gleich. 1. Lesung und Evangelium folgen an Werktagen dem Prinzip der Bahnlesung, so dass es auch hier nur zufällig inhaltliche Bezüge gibt.

In liturgisch geprägten Kirchen des englischsprachigen Raumes sind ebenfalls Perikopenordnungen mit drei bis vier Reihen üblich. Besonders verbreitet ist seit 1994 das „Revised Common Lectionary“, das gemeinsam von Katholiken, Anglikanern und Lutheranern verantwortet wird. Es entspricht der katholischen Leseordnung, wie sie nach dem 2. Vatikanischen Konzil herausgegeben wurde, ergänzt sie aber um eine alttestamentliche Bahnlesung, die in etwa dem Verlauf des biblischen Kanons folgt: im Lesejahr A die Bücher Genesis bis Richter, im Lesejahr B Samuelbücher und Weisheitsliteratur, im Lesejahr C Königsbücher und Propheten.[15] Diese Lesungen stellen eine Alternative dar zu der alttestamentlichen Lesung der katholischen Leseordnung und wurden nicht nach dem Prinzip Verheißung (Altes Testament) – Erfüllung (Neues Testament) ausgewählt. Außerdem unterscheidet sich das Revised Common Lectionary von der römisch-katholischen Leseordnung darin, dass die Perikopen, besonders bei den Episteln, oft erweitert wurden.

Die Texte nach der aktuellen Perikopenordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu jedem Sonn- und Feiertag im liturgischen Kalender wird aufgeführt:

  • Zeile 1: Name des Tages
  • Zeile 2: Wochenspruch (auch als Eingangsvotum)
  • Zeile 3: Wochenpsalm
  • Zeile 4–9: Die Textreihen I–VI

Im Kirchenjahr 2018/2019 (d. h., ab 1. Advent 2018) gilt für die Predigttexte die Perikopenreihe I, im Kirchenjahr 2019/2020 die Perikopenreihe II, etc.

Adventszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Sonntag im Advent

2. Sonntag im Advent

3. Sonntag im Advent

4. Sonntag im Advent

  • Wochenspruch/Votum: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!“ (Philipper 4,4–5 LUT)
  • Psalm 102,13–14.16–18.20–23 LUT
  • I. Lukas 1,(26–38) 39–56 LUT
  • II. 2. Korinther 1,18–22 LUT
  • III. 1. Mose 18,1–2.9–15 LUT
  • IV. Lukas 1,26–38 (39–56) LUT (Evangelium)
  • V. Philipper 4,4–7 LUT (Epistel)
  • VI. Jesaja 62,1–5 LUT (Alttestamentliche Lesung)

Weihnachtszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heiliger AbendChristvesper

  • Wochenspruch/Votum: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“ (Lukas 2,10b-11 LUT)
  • Psalm 96 LUT
  • I. Jesaja 9,1–6 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • II. Hesekiel 37,24–28 LUT
  • III. Jesaja 11,1–10 LUT
  • IV. Micha 5,1–4a LUT
  • V. Lukas 2,1–20 LUT (Evangelium)
  • VI. Galater 4,4–7 LUT (Epistel)

Heiliger Abend – Christnacht

  • Wochenspruch/Votum: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“ (Lukas 2,10b-11 LUT)
  • Psalm 96 LUT
  • I. 1. Timotheus 3,16 LUT (Epistel)
  • II. Sacharja 2,14–17 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • III. Matthäus 1,18–25 LUT
  • IV. Titus 2,1–14 LUT
  • V. Hesekiel 34,23–31 LUT
  • VI. Lukas 2,1–20 LUT (Evangelium)

Christfest – 1. Feiertag

Christfest – 2. Feiertag

1. Sonntag nach dem Christfest

  • Wochenspruch/Votum: „Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ (Johannes 1,14b LUT)
  • Psalm 71,1–3.12.14–18 LUT
  • I. Matthäus 2,13–18 (19–23) LUT
  • II. Hiob 42,1–6 LUT
  • III. Lukas 2,(22–24) 25–38 (39–40) LUT (Evangelium)
  • IV. 1. Johannes 1,1–4 LUT (Epistel)
  • V. Jesaja 49,13–16 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • VI. Johannes 12,44–50 LUT

Altjahrsabend

Neujahrstag

2. Sonntag nach dem Christfest[16]

  • Wochenspruch/Votum: „Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ (Johannes 1,14 LUT)
  • Psalm 100 LUT
  • I./IV. 1. Johannes 5,11–13 LUT (Epistel)
  • II./V. Jesaja 61,1–3 (4.9) 10–11 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • III./VI. Lukas 2,41–52 LUT (Evangelium)

Fest der Erscheinung des Herrn – Epiphanias

Epiphaniaszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Sonntag nach Epiphanias

2. Sonntag nach Epiphanias

3. Sonntag nach Epiphanias

Letzter Sonntag nach Epiphanias

Vorpassionszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

5. Sonntag vor der Passionszeit[16]

  • Wochenspruch/Votum: „Der Herr wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist, und das Trachten der Herzen offenbar machen.“ (1. Korinther 4,5b LUT)
  • Psalm 37,3–11 LUT
  • I./IV. 1. Korinther 1,4–9 LUT (Epistel)
  • II./V. Jesaja 40,12–25 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • III./VI. Matthäus 21,28–32 LUT (Evangelium)

4. Sonntag vor der Passionszeit

Septuagesimä: 3. Sonntag vor der Passionszeit

Sexagesimä: 2. Sonntag vor der Passionszeit

Estomihi: Sonntag vor der Passionszeit

  • Wochenspruch/Votum: „Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.“ (Lukas 18,31 LUT)
  • Psalm 31,2–6.8–9.16–17 LUT
  • I. Lukas 10,38–42 LUT
  • II. Lukas 18,31–43 LUT
  • III. Jesaja 58,1–9a LUT
  • IV. Markus 8,31–38 LUT (Evangelium)
  • V. 1. Korinther 13,1–13 LUT (Epistel)
  • VI. Amos 5,21–24 LUT (Alttestamentliche Lesung)

Passionszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aschermittwoch

  • Wochenspruch/Votum: „Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.“ (Lukas 18,31 LUT)
  • Psalm 51,3–6.11–14 LUT
  • I. Joel 2,12–19 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • II. Matthäus 9,14–17 LUT
  • III. Psalm 51,1–14 (15–21) LUT
  • IV. 2. Mose 32,1–6.15–20 LUT
  • V. Matthäus 6,16–21 LUT (Evangelium)
  • VI. 2. Petrus 1,2–11 LUT (Epistel)

Invokavit: 1. Sonntag der Passionszeit

Reminiszere: 2. Sonntag der Passionszeit

Okuli: 3. Sonntag der Passionszeit

  • Wochenspruch/Votum: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“ (Lukas 9,62 LUT)
  • Psalm 34,16–23 LUT
  • I. Jeremia 20,7–11a (11b–13) LUT
  • II. Lukas 9,57–62 LUT (Evangelium)
  • III. Epheser 5,1–2 (3–7) 8–9 LUT (Epistel)
  • IV. 1. Könige 19,1–8 (9–13a) LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • V. Lukas 22,47–53 LUT
  • VI. 1. Petrus 1,(13–17) 18–21 LUT

Lätare: 4. Sonntag der Passionszeit

Judika: 5. Sonntag der Passionszeit

  • Wochenspruch/Votum: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“ (Matthäus 20,28 LUT)
  • Psalm 43,1–5 LUT
  • I. Johannes 18,28 – 19,5 LUT
  • II. Hebräer 13,12–14 LUT
  • III. Hiob 19,19–27 LUT
  • IV. Markus 10,35–45 LUT (Evangelium)
  • V. Hebräer 5,7–9 LUT (Epistel)
  • VI. 1. Mose 22,1–14 (15–19) LUT (Alttestamentliche Lesung)

Palmsonntag: 6. Sonntag der Passionszeit

Gründonnerstag: Tag der Einsetzung des Abendmahls

Karfreitag: Tag der Kreuzigung des Herrn

  • Wochenspruch/Votum: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16 LUT)
  • Psalm 22,2–9.12.16.19–20 LUT
  • I. Johannes 19,16–30 LUT (Evangelium)
  • II. 2. Korinther 5,(14b–18) 19–21 LUT (Epistel)
  • III. Jesaja 52,13 – 53,12 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • IV. Lukas 23,33–49 LUT
  • V. Kolosser 1,13–20 LUT
  • VI. Matthäus 27,33–54 LUT

Karfreitag – Vesper

Karsamstag

Ostern, Osterzeit, Pfingsten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Osternacht

Ostersonntag: Tag der Auferstehung des Herrn

  • Wochenspruch/Votum: „Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ (Offenbarung 1,18 LUT)
  • Psalm 118,14–24 LUT
  • I. Johannes 20,11–18 LUT
  • II. 1. Korinther 15,(12–18) 19–28 LUT
  • III. 2. Mose 14,8–14.19–23.28–30a; 15,20–21 LUT
  • IV. Markus 16,1–8 LUT (Evangelium)
  • V. 1. Korinther 15,1–11 LUT (Epistel)
  • VI. 1. Samuel 2,1–2.6–8a LUT (Alttestamentliche Lesung)

Ostermontag

  • Wochenspruch/Votum: Christus spricht: „Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ (Offenbarung 1,18 LUT)
  • Psalm 118,14–24 LUT
  • I. Jesaja 25,6–9 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • II. Lukas 24,36–45 LUT
  • III. Offenbarung 5,6–14 LUT
  • IV. Jona 2,(1–2) 3–10 (11) LUT
  • V. Lukas 24,13–35 LUT (Evangelium)
  • VI. 1. Korinther 15,50–58 LUT (Epistel)

Quasimodogeniti: 1. Sonntag nach Ostern

  • Wochenspruch/Votum: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“ (1. Petrus 1,3 LUT)
  • Psalm 116,1–9.13 LUT
  • I. 1. Petrus 1,3–9 LUT (Epistel)
  • II. Jesaja 40,26–31 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • III. Johannes 21,1–14 LUT
  • IV. Kolosser 2,12–15 LUT
  • V. 1. Mose 32,23–32 LUT
  • VI. Johannes 20,19–20 (21–23) 24–29 LUT (Evangelium)

Misericordias Domini: 2. Sonntag nach Ostern

  • Wochenspruch/Votum: Christus spricht: „Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.“ (Johannes 10,11.27–28 LUT)
  • Psalm 23 LUT
  • I. Johannes 10,11–16 (27–30) LUT (Evangelium)
  • II. 1. Petrus 2,21b–25 LUT (Epistel)
  • III. Hesekiel 34,1–2 (3–9) 10–16.31 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • IV. Johannes 21,15–19 LUT
  • V. 1. Petrus 5,1–4 LUT
  • VI. 1. Mose 16,1–16 LUT

Jubilate: 3. Sonntag nach Ostern

Kantate: 4. Sonntag nach Ostern

Rogate: 5. Sonntag nach Ostern

Christi Himmelfahrt

Exaudi: 6. Sonntag nach Ostern

Pfingstsonntag: Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes

Pfingstmontag

Sonntage nach Trinitatis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trinitatis: Tag der Dreieinigkeit

1. Sonntag nach Trinitatis

2. Sonntag nach Trinitatis

3. Sonntag nach Trinitatis

  • Wochenspruch/Votum: „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ (Lukas 19,10 LUT)
  • Psalm 103,1–13 LUT
  • I. 1. Timotheus 1,12–17 LUT (Epistel)
  • II. Micha 7,18–20 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • III. Lukas 15,1–10 LUT
  • IV. Hesekiel 18,1–4. 21–24. 30–32 LUT
  • V. Jona (3,10) 4,1–11 LUT
  • VI. Lukas 15,1–3.11b–32 LUT (Evangelium)

4. Sonntag nach Trinitatis

5. Sonntag nach Trinitatis

6. Sonntag nach Trinitatis

  • Wochenspruch/Votum: „So spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ (Jesaja 43,1 LUT)
  • Psalm 139,1–12 LUT
  • I. 1. Petrus 2,2–10 LUT
  • II. 5. Mose 7,6–12 LUT
  • III. Matthäus 28,16–20 LUT (Evangelium)
  • IV. Römer 6,3–8 (9–11) LUT (Epistel)
  • V. Jesaja 43,1–7 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • VI. Apostelgeschichte 8,26–39 LUT

7. Sonntag nach Trinitatis

8. Sonntag nach Trinitatis

9. Sonntag nach Trinitatis

  • Wochenspruch/Votum: „Wer ihn aber nicht kennt und getan hat, was Schläge verdient, wird wenig Schläge erleiden. Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.“ (Lukas 12,48 LUT)
  • Psalm 63,2–9 LUT
  • I. Philipper 3,(4b–6) 7–14 LUT (Epistel)
  • II. Jeremia 1,4–10 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • III. Matthäus 7,24–27 LUT
  • IV. Matthäus 25,14–30 LUT
  • V. 1. Könige 3,5–15 (16–28) LUT
  • VI. Matthäus 13,44–46 LUT (Evangelium)

10. Sonntag nach Trinitatis – Israelsonntag: Kirche und Israel

10. Sonntag nach Trinitatis – Israelsonntag: Gedenktag der Zerstörung Jerusalems

  • Wochenspruch/Votum: „Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!“ (Psalm 33,12 LUT)
  • Psalm 74,1–3.8–11.20–21 LUT
  • I. Lukas 19,41–48 LUT (Evangelium)
  • II. Römer 9,1–8.14–16 LUT (Epistel)
  • III. Jesaja 27,2–9 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • IV. Klagelieder 5,1–22 LUT
  • V. Römer 11,17–24 LUT
  • VI. 5. Mose 30,1–6 (7–10) LUT

11. Sonntag nach Trinitatis

  • Wochenspruch/Votum: „Alle aber miteinander bekleidet euch mit Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ (1. Petrus 5,5b LUT)
  • Psalm 145,1–2.14.17–21 LUT
  • I. Hiob 23 LUT
  • II. Lukas 18,9–14 LUT (Evangelium)
  • III. Epheser 2,4–10 LUT (Epistel)
  • IV. 2. Samuel 12,1–10.13–15a LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • V. Lukas 7,36–50 LUT
  • VI. Galater 2,16–21 LUT

12. Sonntag nach Trinitatis

13. Sonntag nach Trinitatis

14. Sonntag nach Trinitatis

15. Sonntag nach Trinitatis

16. Sonntag nach Trinitatis

  • Wochenspruch/Votum: „Der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.“ (2. Timotheus 1,10 LUT)
  • Psalm 68,4–7.20–21.35–36 LUT
  • I. Johannes 11,1 (2) 3.17–27 (28–38a) 38b–45 LUT (Evangelium)
  • II. 2. Timotheus 1,7–10 LUT (Epistel)
  • III. Klagelieder 3,22–26.31–32 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • IV. Lukas 7,11–16 LUT
  • V. Hebräer 10,35–36 (37–38) 39 LUT
  • IV. Psalm 16,(1–4) 5–11 LUT

17. Sonntag nach Trinitatis

  • Wochenspruch/Votum: „Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ (1. Johannes 5,4c LUT)
  • Psalm 138 LUT
  • I. Josua 2,1–21 LUT
  • II. Matthäus 15,21–28 LUT (Evangelium)
  • III. Römer 10,9–17 (18) LUT (Epistel)
  • IV. Jesaja 49,1–6 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • V. Markus 9,17–27 LUT
  • VI. Galater 3,26–29 LUT

18. Sonntag nach Trinitatis

19. Sonntag nach Trinitatis

20. Sonntag nach Trinitatis

  • Wochenspruch/Votum: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ (Micha 6,8 LUT)
  • Psalm 119,1–8.17–18 LUT
  • I. 1. Mose 8,18–22; 9,12–17 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • II. Markus 2,23–28 LUT
  • III. Prediger 12,1–7 LUT
  • IV. Hoheslied 8,8b–7 LUT
  • V. Markus 10,2–9 (10–16) 13–16 LUT (Evangelium)
  • VI. 2. Korinther 3,3–6 (7–9) LUT (Epistel)

21. Sonntag nach Trinitatis

22. Sonntag nach Trinitatis

23. Sonntag nach Trinitatis

24. Sonntag nach Trinitatis[16]

  • Wochenspruch/Votum: „Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht.“ (Kolosser 1,12 LUT)
  • Psalm 39,5–8.13–14 LUT
  • I./IV. 1. Korinther 9,16–23 LUT (Epistel)
  • II./V. Jesaja 51,9–16 LUT (Alttestamentliche Lesung)
  • III./VI. Markus 1,21–28 LUT (Evangelium)

Ende des Kirchenjahres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

Buß- und Bettag

Letzter Sonntag des Kirchenjahres – Ewigkeitssonntag

Letzter Sonntag des Kirchenjahres – Totensonntag

Evangelische Feiertage außerhalb des Kirchenjahresschemas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erntedankfest

Reformationstag: 31. Oktober

Allgemein begangene Tage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchweihe

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • VELKD, UEK (Hrsg.): Lektionar. Nach der Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2018. ISBN 978-3-374-05587-6.
  • Evangelisches Gesangbuch. Ausgabe für die Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Niedersachsen und für die Bremer Evangelische Kirche, Nr. 953–954.73, Hannover 1994.
  • Evangelisches Gottesdienstbuch. Agende für die Evangelische Kirche der Union und für die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands, Berlin/Bielefeld/Hannover 1999. [2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte. Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD. Hannover, 2014, S. 11 (pdf; 4,4 MB)
  2. Veronika Janssen: „Ei ei, Herr Pastor, das ist ja eine ganz neue Religion!“ Die Adlersche Kirchenagende von 1797 zwischen Gemeinden, Predigern und Obrigkeit. Kiel 2017, S. 115–120.
  3. a b Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen. Crüwell, Dortmund, 1929, Anhang, S. 55.
  4. a b Lektionar. S. XVII.
  5. Lektionar. S. XVII–XVIII.
  6. Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte. Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD. Hannover, 2014 (pdf; 4,4 MB).
  7. Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte. Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD. Hannover, 2014, S. 14 (pdf; 4,4 MB).
  8. Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte. Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD. Hannover, 2014, S. 552–557 (pdf; 4,4 MB).
  9. Lektionar. S. XVIII.
  10. Thomas Melzl: Den „Tisch des Wortes“ reich gedeckt. Die neue Perikopenordnung im Licht erster Erprobungen. In: Deutsches Pfarrerblatt 6/2018. S. 327, abgerufen am 18. Juni 2018.
  11. 4. Tagung der 12. Generalsynode der VELKD beendet. Evangelische Kirche in Deutschland, 11. November 2017, abgerufen am 5. Februar 2018.
  12. a b Lektionar. S. XXI.
  13. Mathematisch gesehen kann nach der Neuregelung in äußerst seltenen Fällen die Vorpassionszeit sogar vollständig entfallen. Beweis: Lichtmess liegt in Normaljahren 48 Tage, in Schaltjahren 49 Tage vor dem 22. März. Der 22. März ist das frühestmögliche Osterdatum. Da der Sonntag Estomihi 49 Tage vor Ostern liegt, liegt bei dem 22. März als Osterdatum in Normaljahren Estomihi einen Tag vor Lichtmess; in Schaltjahren fallen beide Termine zusammen. In beiden Fällen soll aber nach der Neuregelung der Sonntag als Letzter Sonntag nach Epiphanias gefeiert werden, womit die Vorpassionszeit bei diesem Osterdatum vollständig entfällt. Ende des Beweises. Beim 23. März als Osterdatum kommt es in Normaljahren zu einem Zusammenfall von Estomihi und Lichtmess, was ebenfalls einen Ausfall der kompletten Vorpassionszeit mit sich bringt. Laut Osterstatistik der Universität Utrecht tritt der 22. März als Ostertermin nur in 0,483% der Jahre ein, der 23. März in 0,95% der Jahre. Der 22. März ist erst im Jahre 2285 Ostertermin, der 23. März in einem Normaljahr erst im Jahre 2600. Vermutlich aufgrund ihrer Seltenheit werden diese Fälle im Lektionar. S. XXI. nicht berücksichtigt.
  14. Lektionar. S. XXII.
  15. Norbert Lohfink: Zur Perikopenordnung für die Sonntage im Jahreskreis. In: Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen. Abgerufen am 5. Dezember 2018 (Erschienen in: Heiliger Dienst 55 (2001) 37-57).
  16. a b c Da dieser Sonntag nur selten vorkommt, sind hier nur drei Predigtreihen vorgeschlagen.