Persistenz

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Persistenz (aus lat. persistere „verharren“, allgemein: etwas mit dauerhafter Beschaffenheit oder Beharrlichkeit, das langfristige Fortbestehen einer Sache) steht für:

  • Persistenz (Chemie), in der Umweltchemie und Ökologie die Eigenschaft von Stoffen (Umweltgiften), unverändert durch physikalische, chemische oder biologische Prozesse in der Umwelt zu verbleiben (Ökologie)
  • persistierender Verlauf (Medizin), siehe Krankheitsverlauf (Medizin)
  • Erregerpersistenz, in der Medizin das Überdauern von Krankheitserregern in bestimmten Rückzugsräumen im Körper des Wirts (Medizin)
  • körperlich: Ausdauer (Sport)
  • ontologisch: Beharrlichkeit (Philosophie)
  • charakterlich: Ausdauer (Psychologie)
  • Persistenz (Makroökonomie), in der Makroökonomie das Verharren von Arbeitslosigkeit und Inflation auf dem einmal erreichten Niveau (Wirtschaft)
  • Persistenz (Informatik), in der Informatik die Fähigkeit, Datenstrukturen in nicht-flüchtigen Speichermedien wie Dateisystemen oder Datenbanken zu speichern (Informatik)
  • Persistente Welt, in Rollenspielen die im Hintergrund stehende Spielwelt (Computerspiele)
  • Persistenz-Wettervorhersage (Meteorologie)
  • Persistenz der Aggregate (Soziologie), siehe Residuum (Pareto)

Siehe auch:

 Wiktionary: Persistenz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: persistent – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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