Peruanische Fußballnationalmannschaft

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Republik Peru
República del Perú
Fed perou.svg
Spitzname(n) La Blanquirroja
La Rojiblanca
Verband Federación Peruana de Fútbol
Konföderation CONMEBOL
Technischer Sponsor Umbro
Trainer ArgentinienArgentinien Ricardo Gareca
Kapitän Paolo Guerrero
Rekordtorschütze Paolo Guerrero (33)
Rekordspieler Roberto Palacios (128)
Heimstadion Estadio Nacional (Lima)
FIFA-Code PER
FIFA-Rang 20. (1518 Punkte)
(Stand: 29. November 2018)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
Peru 1825Peru Peru 0:4 Uruguay UruguayUruguay
(Lima, Peru; 1. November 1927)
Höchster Sieg
Peru 1825Peru Peru 9:1 Ecuador EcuadorEcuador
(Bogotá, Kolumbien; 11. August 1938)
Höchste Niederlage
BrasilienBrasilien Brasilien 7:0 Peru PeruPeru
(La Paz, Bolivien; 26. Juni 1997)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 1970
Südamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 29 (Erste: 1927)
Beste Ergebnisse Sieger 1939, 1975
Nord- und Zentralamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 1
Beste Ergebnisse Halbfinale 2000
(Stand: 15. November 2017)

Die peruanische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahlmannschaft des Peruanischen Fußballverbands (FPF) und vertritt Peru auf internationaler Ebene. Die Nationalmannschaft hat bisher an fünf Fußballweltmeisterschaften teilgenommen (1930, 1970, 1978, 1982, 2018). Während sie 1930, 1982 und 2018 bereits in der Vorrunde scheiterten, erreichten sie 1970 und 1978 das Viertelfinale bzw. die Zwischenrunde. 1927 nahm Peru erstmals an der Copa América teil, die das Land ausrichtete. Das erste Spiel bei der Copa war gleichzeitig das erste Länderspiel. 1939 und 1975 konnte Peru die Copa América für sich entscheiden. In den letzten Jahren war meistens im Viertelfinale Schluss, erst 2011 konnte wieder einmal das Halbfinale erreicht werden, in dem mit 0:2 gegen Uruguay verloren wurde. Im anschließenden Spiel um Platz Drei gewann Peru gegen Venezuela mit 4:1, wobei Paolo Guerrero drei Tore gelangen. Diesen Erfolg konnte Peru bei der Copa América 2015 nach einem 2:0-Sieg gegen denselben Gegner wiederholen.

In den 1970er Jahren hatten die peruanischen Fußballer ihre größte Zeit. Star dieses Teams war der Torjäger Teófilo Cubillas, der in 13 WM-Spielen zehnmal traf. Die beste Platzierung in der seit 1993 geführten FIFA-Weltrangliste erreichte Peru im Oktober 2017 nach der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018, nach der Peru erstmals in den Top Ten vertreten war.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peru nahm an vier Weltmeisterschaften teil. Ein besonderes Spiel lieferte Peru am 21. Juni 1978 bei der WM in Argentinien ab. Peru war in eine zweite Finalgruppe mit drei weiteren Teams eingezogen. Nach den ersten zwei Spielen hatte Peru keine Chance mehr, das Spiel um den dritten Platz oder das Finale mehr zu erreichen. Argentinier und Brasilianer hatten sich Unentschieden getrennt. Brasilien hatte seine Spiele bereits absolviert und Argentinien musste für den Finaleinzug nicht nur Peru besiegen, sondern es musste hoch gewinnen. Peru verlor mit 6:0. Es hielt sich lange der Verdacht, die argentinische Militärjunta hätte den hohen Sieg mit Getreidelieferungen an den peruanischen Staat erkauft. Im Buch „Wir waren Weltmeister“ von Ricardo Gotta berichten peruanische Nationalspieler von Anrufen ihres Staatschefs, von Besuchen von Diktator Jorge Videla und US-Außenminister Henry Kissinger in ihrer Kabine. Dem Verteidiger José Velazquez kam das „ziemlich komisch vor, da wurde Druck ausgeübt“. Torwart Ramón Quiroga, ein gebürtiger Argentinier,[3] hatte beim 6:0 keinen guten Tag und sagte später er sei sich „sicher, dass mancher etwas genommen hat. Wir haben seltsame Dinge gesehen“.[4] Jahre später gestand der peruanische Senator Genaro Ledesma, dass Argentinien das Spiel gekauft habe[5]. Im März 2007 übernahm der ehemalige 52-fache Nationalspieler Julio César Uribe das Traineramt von Francisco Maturana. Uribe trat jedoch schon im Juli 2007 wieder zurück. Sein Nachfolger wurde José del Solar. Von Juli 2010 bis Februar 2014 war der Uruguayer Sergio Markarián der Nationaltrainer von Peru. Ihm folgte im März 2014 sein Assistent Pablo Bengoechea. Nachdem Ricardo Gareca die Nationalmannschaft im Jahr 2015 übernommen hatte, gelang ihr mit der Qualifikation zu der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland die erstmalige WM-Teilnahme seit 36 Jahren.

Internationale Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peru bei den Olympischen Spielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19001928 nicht teilgenommen
1936 in Berlin Viertelfinale

Nach 1936 nahm die A-Nationalmannschaft nicht mehr an den Olympischen Spielen teil. Die Olympiamannschaft nahm nur 1960 teil, wo sie in der Vorrunde ausschied.

Peru bei Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[6] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay Vorrunde Rumänien und Uruguay 000000000000010.000000000010. Francisco Bru
1934 Italien zurückgezogen Peru trat nicht zu den Qualifikationsspielen gegen Brasilien an.
1938 Frankreich nicht teilgenommen
1950 Brasilien zurückgezogen Peru trat nicht zu den Qualifikationsspielen an, so dass Uruguay und Paraguay kampflos qualifiziert waren.
1954 Schweiz nicht zugelassen Anmeldung zu spät eingereicht
1958 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation an Brasilien gescheitert
1962 Chile nicht qualifiziert In der Qualifikation an Kolumbien gescheitert
1966 England nicht qualifiziert In der Qualifikation an Uruguay gescheitert
1970 Mexiko Viertelfinale Brasilien 000000000000007.00000000007. Valdir Pereira In der Vorrunde fand das bis heute einzige Spiel gegen Deutschland statt.
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation nach Entscheidungsspiel an Chile gescheitert
1978 Argentinien Zwischenrunde Brasilien, Polen, Argentinien 000000000000008.00000000008. Marcos Calderon Nach dem 0:6 gegen Argentinien wurden von Brasilien Vorwürfe der Bestechung erhoben.
1982 Spanien Vorrunde Kamerun, Italien, Polen 000000000000020.000000000020. Tim Das 1:5 Perus gegen Polen war das einzige Spiel dieser Gruppe, das nicht remis endete. Dadurch schied Peru als Gruppenletzter aus.
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an Argentinien gescheitert
1990 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Uruguay gescheitert
1994 USA nicht qualifiziert In der Qualifikation an Argentinien und Kolumbien gescheitert
1998 Frankreich nicht qualifiziert In der Südamerika-Qualifikation, die erstmals im Liga-System zwischen allen südamerikanischen Bewerbern — außer Brasilien, das als Weltmeister direkt qualifiziert war — ausgetragen wurde, belegte Peru nur den 5. Platz. Die ersten Vier konnten sich qualifizieren.
2002 Südkorea/Japan nicht qualifiziert In der Südamerika-Qualifikation, die mit allen südamerikanischen Mannschaften im Liga-System ausgetragen wurde, belegte Peru nur den 8. Platz. Die ersten Vier konnten sich direkt qualifizieren, Uruguay als Fünfter über die Play-offs gegen Australien.
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Südamerika-Qualifikation, die im Liga-System zwischen allen südamerikanischen Mannschaften ausgetragen wurde, belegte Peru nur den 9. Platz. Die ersten Vier konnten sich direkt qualifizieren, Uruguay als Fünfter scheiterte diesmal in den Play-offs gegen Australien.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Südamerika-Qualifikation, die im Liga-System zwischen allen südamerikanischen Mannschaften ausgetragen wurde, belegte Peru nur den 10. und letzten Platz. Die ersten Vier konnten sich direkt qualifizieren, Uruguay als Fünfter über die Play-offs gegen Costa Rica.
2014 Brasilien nicht qualifiziert Durch eine 2:3-Niederlage am drittletzten Spieltag gegen Venezuela verpasste Peru die Qualifikation.
2018 Russland Vorrunde Dänemark, Frankreich, Australien Ricardo Gareca Nach zwei Niederlagen gegen Dänemark und Frankreich und einem Sieg gegen Australien als Gruppendritter ausgeschieden.
2022 Katar
2026 Kanada/Mexiko/USA

Spielkleidung und Trikot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nationalfarben Perus sind rot und weiß. Diese spiegelt die Spielerbekleidung der Nationalmannschaft wider. Die ersten Trikots waren in den 1920er Jahren rot/weiß längsgestreift. Bis 1936 änderte sich dieser Stil mehrfach. Zu den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin stellte der Verband sein bis heute übliches Heimtrikot erstmals vor. Ein weißes Jersey mit einem von unten links nach oben rechts quer verlaufenden roten Balken wurde fortan das Wiedererkennungsmerkmal der peruanischen Nationalmannschaft. Dieses Aussehen wurde bisher von verschiedensten Sportartikelherstellern aufgegriffen und auch dem südamerikanischen Team angeboten. Die bekanntesten Ausrüster sind neben Adidas die Unternehmen von Umbro und Diadora.

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 15. November 2017)

Rekordspieler[7]
Spiele Spieler Zeitraum Tore
128 Roberto Palacios 1992–2012 19
105 Héctor Chumpitaz 1965–1981 3
101 Jorge Soto 1992–2005 9
97 Juan José Jayo 1994–2008 1
95 Nolberto Solano 1994–2009 20
89 Rubén Toribio Díaz 1972–1985 2
86 Paolo Guerrero 2004– (aktiv) 33
85 Claudio Pizarro 1999– (aktiv) 20
84 Juan Reynoso 1986–2000 5
83 Percy Olivares 1987–2001 1
82 José Velásquez 1972–1985 12
81 Teófilo Cubillas 1968–1982 26
79 Jefferson Farfán 2003– (aktiv) 23
75 José Soto 1992–2003 3
Rekordschützen[7]
Tore Spieler Zeitraum Spiele
33 Paolo Guerrero 2004–aktiv 86
26 Teófilo Cubillas 1968–1982 81
24 Teodoro Fernández 1935–1947 32
23 Jefferson Farfán 2003– 79
20 Claudio Pizarro 1999–aktiv 85
20 Nolberto Solano 1994–2009 95
19 Roberto Palacios 1992–2012 128
18 Hugo Sotil 1970–1979 62
17 Oswaldo Ramírez 1969–1982 57
16 Franco Navarro 1980–1989 56
15 Pedro Pablo León 1963–1973 49
14 Oscar Gómez Sánchez 1953–1959 26

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle nennt die Spieler, die im Kader für die WM 2018 in Russland standen.

  • Stand der Leistungsdaten: 26. Juni 2018 (nach dem Spiel gegen Australien)
Name Geburtstag Spiele Tore Verein Debüt
Torwart
Carlos Cáceda 27.09.1991 6 0 PeruPeru Deportivo Municipal 2016
José Carvallo 01.03.1986 6 0 PeruPeru Universidad Técnica de Cajamarca 2012
Pedro Gallese 23.02.1990 43 0 MexikoMexiko CD Veracruz 2014
Abwehr
Luis Advíncula 02.03.1990 69 0 MexikoMexiko Lobos de la BUAP 2010
Miguel Araujo 24.10.1994 8 0 PeruPeru Alianza Lima 2014
Aldo Corzo 20.05.1989 25 0 PeruPeru Universitario de Deportes 2009
Nilson Loyola 26.10.1994 3 0 PeruPeru FBC Melgar 2016
Christian Ramos 04.11.1988 71 3 MexikoMexiko CD Veracruz 2009
Alberto Rodríguez 31.03.1984 76 0 KolumbienKolumbien Atlético Junior 2007
Anderson Santamaría 11.01.1992 8 3 MexikoMexiko Puebla FC 2014
Miguel Trauco 03.07.1992 29 3 BrasilienBrasilien Flamengo Rio de Janeiro 2014
Mittelfeld
Pedro Aquino 13.04.1995 10 0 MexikoMexiko Lobos de la BUAP 2016
Wilder Cartagena 23.09.1994 3 0 MexikoMexiko CD Veracruz 2017
Christian Cueva 23.11.1991 39 6 BrasilienBrasilien FC São Paulo 2011
Édison Flores 14.05.1994 22 6 DanemarkDänemark Aalborg BK 2013
Paolo Hurtado 27.07.1990 27 2 PortugalPortugal Vitória Guimarães 2011
Andy Polo 29.09.1994 17 1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Portland Timbers 2016
Renato Tapia 28.07.1995 24 2 NiederlandeNiederlande Feyenoord Rotterdam 2015
Yoshimar Yotún 07.04.1990 67 2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Orlando City 2011
Sturm
André Carrillo 14.06.1991 49 5 EnglandEngland FC Watford 2011
Jefferson Farfán 26.10.1984 86 25 RusslandRussland Lokomotive Moskau 2003
Paolo Guerrero 01.01.1984 91 36 BrasilienBrasilien Flamengo Rio de Janeiro 2004
Andy Polo 29.09.1994 17 1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Portland Timbers 2016
Raúl Ruidíaz 25.07.1990 31 4 MexikoMexiko Monarcas Morelia 2011

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(unvollständig)

Name des Trainers Zeitraum Bemerkung
Spanien 1875Spanien Francisco Bru 1930 • Trainer bei der WM 1930
EnglandEngland Jack Greenwell 1939 • Copa-América-Sieger
UngarnUngarn György Orth 1957–1959
PeruPeru Marcos Calderon 1965–1967
Brasilien 1968Brasilien Valdir Pereira "Didi" 1969–1970 • Trainer bei der WM 1970
UngarnUngarn Lajos Baróti 1971–1972
PeruPeru Marcos Calderon 1975–1979 • Trainer bei der WM 1978
• 1975: Copa-América-Sieger
Brasilien 1968Brasilien Elba de Pádua Lima "Tim" 1980–1983 • Trainer bei der WM 1982
Brasilien 1968Brasilien José Macia "Pepe" 1989 • Trainer bei der Copa América 1989
PeruPeru Miguel Company 1991
SerbienSerbien Vladica Popovic 1992-1993
PeruPeru Miguel Company 1994-1995
PeruPeru Juan Oblitas 1996-1999
KolumbienKolumbien Francisco Maturana 1999-2001
PeruPeru Julio César Uribe 2001-2003
BrasilienBrasilien Paulo Autuori 2003–2005
PeruPeru Freddy Tenero 2005-2007
PeruPeru Franco Navarro 2006
PeruPeru Julio César Uribe 2007
PeruPeru José del Solar 2007–2009
UruguayUruguay Sergio Markarian 2010-2014
UruguayUruguay Pablo Bengoechea 2014-2015
ArgentinienArgentinien Ricardo Gareca 2015- • Trainer bei der WM 2018

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft Anlass
1. 08.08.1936 Berlin (Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit)) OsterreichÖsterreich Österreich 2:4 n. V. PeruPeru Peru Olympische Spiele, Viertelfinale (Ergebnis annulliert)
2. 10. Juni 1970 León (MexikoMexiko) PeruPeru Peru 1:3 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD WM-Vorrunde
3. 3. Juni 2014 Luzern SchweizSchweiz Schweiz 2:0 PeruPeru Peru
4. 9. September 2018 Sinsheim DeutschlandDeutschland Deutschland 2:1 PeruPeru Peru

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Peruanische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 29. November 2018, abgerufen am 3. Dezember 2018.
  2. Deutschland weiter Nummer eins der Welt auf spox.com, 16. Oktober 2017, abgerufen am 11. November 2017
  3. books.google.de
  4. sueddeutsche.de
  5. [1]
  6. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF; 200 kB)
  7. a b rsssf.com: Peru – Record International Players