Pesac

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Pesac
Pesak
Pészak
Wappen von Pesac
Pesac (Rumänien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Koordinaten: 46° 0′ N, 20° 50′ OKoordinaten: 45° 59′ 45″ N, 20° 50′ 6″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Einwohner: 2.162 (2002)
Postleitzahl: 307316
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[1])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Pesac
Bürgermeister: Cornel Toma (PSD)
Postanschrift: nr. 360
loc. Pesac, jud. Timiș, RO-307316
Website:
Lage von Pesac im Kreis Timiș

Pesac (deutsch: Pesak, ungarisch: Pészak, Pésznack) ist eine Gemeinde im Kreis Timiș, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pesac liegt im Nordwesten des Kreises Timiș, 25 km östlich von Sânnicolau Mare und 44 km nordwestlich von Timișoara, an der Kreisstraße DJ692 Lovrin-Periam.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sânnicolau Mare Sânpetru Mare Periam
Tomnatic Nachbargemeinden Variaș
Lovrin Bulgăruș Șandra

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1399 erscheint der Ort erstmals in einer ungarischen Urkunde unter der Bezeichnung „Puerseegh“. 1426 wurde er unter dem Namen „Pwrsegh“ erwähnt und 1549 hieß er „Persek“. 1768 kamen Rumänen aus dem benachbarten Sânpetru Sârbesc (heute: Sânpetru Mare) nach Pesak. 1774 war "Pesak, ein walachisches Dorf".

1799 bringt der Grundherr Bayzath 62 Familien rumänische Leibeigene aus der Gegend um Sibiu. Später brachte sein Bruder deutsche Kolonisten aus den umliegenden Dörfern.

Am 4. Juni 1920 wurde das Banat infolge des Vertrags von Trianon dreigeteilt. Der größte, östliche Teil, zu dem auch Pesak gehörte, fiel an das Königreich Rumänien.

Bis 2007 gehörte Pesac verwaltungsmäßig zu der Gemeinde Periam. Seit 2007 ist Pesac eine eigenständige Gemeinde.

Demografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkszählung[2] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 2953 2202 13 627 111
1910 2986 2223 97 479 187
1930 2721 2018 51 458 194
1977 2213 1999 10 123 81
2002 2162 1887 12 13 250

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  2. kia.hu, (PDF; 982 kB) E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Timiș laut Volkszählungen von 1880 - 2002