Pete Jacobs

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AustralienAustralien Pete Jacobs Triathlon

Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 27. Oktober 1981
Spitzname PJ
Größe 179 cm
Gewicht 70 kg
Vereine
Erfolge
2011 Ironman-Sieger
2011 Zweiter Ironman Hawaii
2012 Sieger Ironman Hawaii (World Championship)
Status
aktiv

Pete Jacobs (* 27. Oktober 1981) ist ein australischer Triathlet, Ironman-Sieger (2011) und Sieger des Ironman Hawaii (2012).

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pete Jacobs startet seit 2004 als Profi-Triathlet. Sein Spitzname ist PJ. Er gehört heute zu den schnellsten Schwimmern unter den Triathleten.[1]

2008 konnte er den Busselton Half Ironman bereits das vierte Mal in Folge für sich entscheiden. 2009 wurde Jacobs in Huskisson vor Craig Alexander Australischer Meister auf der Langdistanz,[2] und im August 2010 erreichte er auf den Philippinen seinen ersten Sieg bei einem Rennen mit dem Markenzeichen Ironman 70.3 im Veranstaltungsnamen (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen). Im April 2011 konnte er mit seinem Sieg beim Ironman Australia seinen ersten Sieg auf der Langdistanz erreichen (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen), und im Oktober wurde er auf Hawaii Zweiter bei der Ironman World Championship.

Im Jahre 2012 gewann Jacobs als 30-Jähriger die Ironman World Championship auf Hawaii. Nach einem von Verletzungen und Krankheiten gezeichneten Jahr 2013 hatte er auch 2014 wieder das Ziel, beim Ironman Hawaii zu starten. Als Sieger von 2012 benötigte er zwar keine Qualifikation über das Kona Pro Ranking System, die WTC verlangte aber einen Start bei mindestens einem von ihr organisierten Wettkampf zur Validation des Starts. Jacobs trat daraufhin nur eine Woche nach einer aufgrund krankheitsbedingt mangelhafter Vorbereitung enttäuschenden Teilnahme am Challenge Roth beim Ironman Switzerland an, wo er zwar als Achter aus dem Wasser kam, mit 5:37:47 auf dem Rad und 4:56:41 Laufen aber für seine Verhältnisse nur eine Trainingsleistung ablieferte und so auf Platz 883 im Mittelfeld der Amateure ins Ziel kam. Jacobs erntete daraufhin wenige Tage später massive Kritik von Andrew Messik, CEO der WTC.[3] Knapp zwei Wochen vor seinem Start beim Ironman Hawaii bezog Jacobs daraufhin in einem offenen Brief Stellung zu dem Vorwurf, unprofessional aufgetreten zu sein. Jacobs verwehrte sich gegen den Vergleich mit einem Radsportler, der gegen die Zahlung von Antrittsgeld trotz Verletzung bei der Tour de France antrat, während er als Profi-Triathlet außer einer aufgrund seines Trainingszustandes aussichtslosen Perspektive auf Preisgeld keine finanziellen Anreize erhalte – für einen Start beim Ironman Hawaii aber zur für den Veranstalter kostenlosen Teilnahme an Wettkämpfen dessen Veranstalters gezwungen sei. Außerdem empfände er die Vorwürfe vor dem Hintergrund, dass er für Filmaufnahmen, Fotoshootings und ähnliche Maßnahmen für das Marketing der WTC regelmäßig bereit stand, unangemessen.[4] Jacobs brach den Wettkampf auf Hawaii letztlich ab. Einen Start 2015 sagte er krankheitsbedingt ab.[5]

Pete Jacobs ist seit 2010 verheiratet mit Jaimielle Marsh und die beiden leben in Sydney.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Herbert Krabel: Meet Pete Jacobs (englisch) In: slowtwitch.com. 22. Januar 2008.
  2. René Penno: Australische Meisterschaften: Pete Jacobs schlägt Hawaii-Sieger Craig Alexander. In: tri2b.com. 22. Februar 2009.
  3. Timothy Carlson: Messick explains the changes (englisch) In: slowtwitch.com. 8. August 2014.
  4. Pete Jacobs: An open letter to Ironman CEO (englisch) 30. September 2014. Archiviert vom Original am 5. Oktober 2014.
  5. Pete Jacobs out of Kona. In: triathlete-europe.competitor.com. 18. September 2015.
  6. Knoten geplatzt: Jacobs gewinnt Hawaii-Formtest (16. September 2013)
  7. Geelong Triathlon: Haug und McCormack stark (13. Februar 2012)
  8. The stars light up for the Aviva Ironman 70.3 Singapore
  9. Jacobs and Tisseyre Reign in the Philippines
  10. History Nepean Triathlon