Peter Aufgebauer

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Peter Aufgebauer (* 12. August 1948 in Finsterwalde) ist ein deutscher Historiker.

Nach Abitur in Hagen und Wehrdienst in Munster studierte er von 1971 bis 1977 die Fächer Geschichte, Germanistik und Historische Hilfswissenschaften an den Universitäten Freiburg und Göttingen, wo er 1977 das Erste Staatsexamen ablegte. Seine Promotion erfolgte 1982. Von 1978 bis 1985 war er als wissenschaftlicher Assistent bei Hans Patze am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte am Lehrstuhl für Niedersächsische Landesgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen beschäftigt. Im Jahr 1984 wurde er in die Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen gewählt. Ab 1985 war er am Institut für Historische Landesforschung der Universität Göttingen tätig, zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, später als Akademischer Rat und Oberrat.

Im Jahr 2005 wurde Aufgebauer habilitiert und erhielt die Lehrberechtigung für Mittlere und Neuere Geschichte. Zunächst war er Privatdozent, 2009 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Zum 1. Oktober 2013 wurde er pensioniert.

Aufgebauers Arbeitsgebiete sind die Geschichte der Juden in Deutschland sowie die niedersächsische, thüringische und hessische Orts- und Landesgeschichte. Daneben beschäftigt er sich mit Fragen der mittelalterlichen und der neuzeitlichen Wissenschaftsgeschichte, so z. B. mit der Geschichte der Astronomie und mit dem Kalender.

Aufgebauer ist „Beauftragter für die Universitätsdenkmäler“ und seit 2013 Vorsitzender des „Geschichtsvereins für Göttingen und Umgebung e.V.“ Zudem ist er Mitherausgeber der fachwissenschaftlichen Internetzeitschrift Concilium Medii Aevi.

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