Peter Backé

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Peter Backé (* 8. Mai 1816 in Mainz; † 23. Oktober 1886 in Darmstadt) war ein hessischer Politiker und ehemaliger Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen.

Peter Backé war der Sohn des Weinhändlers Nikolaus Backé und dessen Frau Elisabeth, geborene Nicolai. Peter Backé, der katholischen Glaubens war, heiratete am 1. Februar 1846 Maria Magdalena, geborene Bieger.

Peter Backé schlug eine Beamtenkarriere ein. Er war Oberfinanzkammer-Sekretariatsakzessist, ab 1843 Akzessist bei der Kalkulatur der 2. Sektion der Oberfinanzkammer. 1849 wurde Registrator bei der Oberforst- und Domänendirektion und ab 1850 in gleicher Funktion bei der Rechnungskammer. 1851 stieg er zum Sekretär beim Rechnungskammerkolleg auf und war 1852 in gleicher Funktion bei der Brandversicherungskommission und 1853 bei der Staatsschuldentilgungskassendirektion tätig. 1856 wurde er Assessor mit Stimme bei der Oberrechnungskammer und 1858 dort zum Ober-Rechnungsrat ernannt. Am 1862 war er Mitglied der Brandversicherungskommission bevor er am 9. September 1879 pensioniert wurde.

Von 1866 bis 1872 war er als konservativer Abgeordneter Mitglied der 2. Kammer der Landstände. Er wurde im Wahlbezirk Starkenburg 12/Bensheim gewählt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen (= Darmstädter Archivschriften. Bd. 5). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1980, ISBN 3-922316-14-X, S. 57.
  • Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933 (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 19 = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission. NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, S. 133–134.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]