Peter Badura

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Peter Badura (* 21. Februar 1934 in Oppeln) ist ein deutscher Jurist und Hochschullehrer. Von 1970 bis 2002 war er Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, Rechts- und Staatsphilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badura studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Erlangen und Berlin und legte 1956 in Bayern sein Erstes Juristisches Staatsexamen ab. 1959 wurde er bei Alfred Voigt mit einer Arbeit zum Thema „Die Methoden der neueren allgemeinen Staatslehrepromoviert und habilitierte sich 1962 ebenfalls bei Voigt über das Thema „Das Verwaltungsmonopol“ an der Universität Erlangen. Dadurch erhielt er die Venia legendi für das Fach Öffentliches Recht. 1964 wurde er ordentlicher Professor an der Universität Göttingen, von 1970 bis zu seiner Emeritierung lehrte Badura an der LMU München, wo er den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Rechts- und Staatsphilosophie innehatte. Sein Nachfolger ist Peter M. Huber. Badura war 1972/73 und 1990/91 Dekan der Münchener rechtswissenschaftlichen Fakultät und von 1976 bis 1978 Vorsitzender der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer.

Badura ist Mitherausgeber der Fachzeitschriften Archiv des öffentlichen Rechts und Die Öffentliche Verwaltung sowie Mitverfasser des Bonner Kommentars zum Grundgesetz. Er ist Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.St.V. Rhenania Erlangen. Er gilt als einer der bedeutendsten Staatsrechtler der neueren deutschen Geschichte. Nicht zuletzt wird dieser Ruf durch seine Kommentierungen im Bonner Kommentar, im Maunz-Dürig und sein als Standardwerk geltendes, in sechster Auflage erschienenes Lehrbuch zum Staatsrecht begründet.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]