Peter Frampton

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Peter Frampton (2006)

Peter Kenneth Frampton (* 22. April 1950 in Beckenham (London Borough of Bromley), Großbritannien) ist ein britischer Rockmusiker, der seine größten Erfolge in den 1970er Jahren hatte.

Künstlerisches Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von neun Jahren spielte Peter Frampton die Gitarre bei der Gruppe The Truebeats. Bekannt wurde der Gitarrist dann als Mitglied der Rockband The Herd. Er spielte mit Steve Marriott (von den Small Faces) bei Humble Pie und auf Alben von Harry Nilsson und George Harrison. Sein erstes Soloalbum war 1972 Wind of Change. Neben der Gitarre spielte er auch Bassgitarre, Keyboards, Sitar und Schlagzeug.

Framptons Durchbruch als Solist war das sechsfache Platin-Album Frampton Comes Alive! (1976) mit den Hits Do You Feel Like We Do; Baby, I Love Your Way und Show Me the Way. Mit diesem Album prägte er den für ihn charakteristischen Gitarrensound durch Verwendung der sogenannten Talkbox, einem Effektgerät, mit dem er sein Gitarrenspiel durch einen Schlauch in seinem Mund modulierte. Nach seinem nächsten Album I’m in You hatte Frampton einen schweren Autounfall auf den Bahamas. 1978 spielte er neben den Bee Gees in der Verfilmung von Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band; der Film war ein großer Misserfolg.

In den 1980er Jahren kehrte Frampton zur Musik zurück, konnte jedoch nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. 1987 tourte er mit David Bowie, dessen Schulfreund er war, und in den 1990er Jahren in Ringo Starrs All Star Band zusammen mit Gary Brooker (Procol Harum), Jack Bruce (Cream) und Simon Kirke (Free und Bad Company). Nachdem er 1997 bei Grand Funk Railroad gespielt hatte, erschien 1999 der Konzertmitschnitt Live in Detroit als DVD-Video und Audio-CD. Mit Bill Wyman und den Rhythm Kings tourte er ab 2000 immer wieder durch Europa.

Zum 25-jährigen Jubiläum des Erscheinens von Frampton Comes Alive! wurde das Album 2001 sowohl auf Doppel-CD, SACD und auch auf DVD-Audio in der kompletten Konzertfassung mit allen damals gespielten Titeln herausgebracht.

Seine jüngeren Alben sind Now von 2003 und Fingerprints, das 2006 veröffentlicht wurde. Mit dem Song Do You Feel Like We Do trat Frampton 2006 zusammen mit Ringo Starr im bis dahin größten Rock-Pop-Konzert in Los Angeles vor 260.000 Zuschauern auf. Am 27. April 2010 erschien sein aktuelles Album Thank You Mr. Churchill. Im Sommer 2010 ging Frampton – teilweise gemeinsam mit Yes – auf US-Tournee durch mehrere Städte.[1] Anfang 2011 startete Frampton eine Europa-Tour, die ihn mehrmals auch nach Deutschland führte.[2] 2013 trat er als Special Guest bei den Konzerten von Deep Purple auf.[3]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1972 Wind of Change 177
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. August 1972
Erstes Soloalbum des Künstlers
1973 Frampton’s Camel 110
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Oktober 1973
Aufnahme: Dezember 1972 bis Juni 1973
1974 Somethin’s Happening 125
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Oktober 1974
Aufnahme: Januar bis April 1973
1975 Frampton 32 Gold
(64 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. März 1975
Verkäufe: + 500.000
1977 I’m in You 37
(2 Wo.)
19 Silber
(10 Wo.)
2 Platin
(32 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Mai 1977
Verkäufe: + 1.160.000
1979 Where I Should Be 19 Gold
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Mai 1979
Verkäufe: + 550.000
1981 Breaking All the Rules 43
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Mai 1981
Aufnahme: November 1979 bis Juni 1981
1982 The Art of Control 174
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. August 1982
letztes Album unter A&M Records
1986 Premonition 80
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Januar 1986
letztes Album unter Virgin Records
1989 When All the Pieces Fit 152
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Januar 1989
letztes Album unter Atlantic Records
1994 Peter Frampton 89
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Januar 1994
2003 Now Erstveröffentlichung: 26. August 2003
2006 Fingerprints 129
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. September 2006
Grammy (Best Pop Instrumental)
2010 Thank You Mr. Churchill 154
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. April 2010
Universal (USA), Eagle Rock (Europa)
2014 Hummingbird in a Box: Songs for a Ballet Erstveröffentlichung: 27. Juli 2014
2016 Acoustic Classics Erstveröffentlichung: 26. Februar 2016

Mit The Herd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1967: Paradise Lost
  • 1968: From the Underworld

Mit Humble Pie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1969: As Safe As Yesterday Is
  • 1969: Town and Country
  • 1970: Humble Pie
  • 1971: Performance: Rockin’ the Fillmore (Live)
  • 1971: Rock On

Fernsehauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Peter Frampton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Yes-Peter Frampton US Summer Tour 2010. The YES Online Service, abgerufen am 5. Mai 2010 (englisch).
  2. Live-Dates-Archiv auf frampton.com
  3. http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/Deep-Purple-Peter-Frampton-Tour-2013-mit-acht-Deutschland-Shows
  4. Chartquellen: US UK DE
  5. Besetzung der Folge Homerpalooza