Peter Franke (Schauspieler)

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Peter Franke 2016 im Studio Lichtwerk

Peter Franke (* 1941 in Breslau) ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franke wollte ursprünglich Opernsänger werden und absolvierte auch ein Gesangsstudium an der Essener Folkwang-Schule. Nach dem Studium war das erste Engagement 1969 am Düsseldorfer Schauspielhaus am Sprechtheater. Am Anfang der Karriere wirkte Franke vor allem in Theaterstücken mit. Unter anderem spielte er bei der Uraufführung des Stückes Der Dauerklavierspieler (von Horst Laube, Regie Luc Bondy) die Titelrolle und den Arlequin im Stück Die Unbeständigkeit der Liebe (von Pierre Carlet de Marivaux) am Schauspiel Frankfurt.

Weitere Engagements hatte er am Bremer Theater, am Deutschen Schauspielhaus (Hamburg) und am Thalia Theater (Hamburg).[1] An den Hamburger Kammerspielen spielte er in dem Stück Die Jungs mit dem Tüdelband. Das Stück handelt von den Gebrüder Wolf, die Hamburger Juden und Musiker waren. Am St. Pauli Theater spielte Franke in dem Brecht-Stück Die Dreigroschenoper zusammen mit Ulrich Tukur und Eva Mattes.

Die größten Erfolge seiner Kinokarriere waren Schlafes Bruder, Zugvögel … Einmal nach Inari und Das Wunder von Bern. In dem Film über die Fußball-Weltmeisterschaft 1954 spielt Franke den Bundestrainer Sepp Herberger.

Donata Höffer und Peter Franke in Hamburg, 1986

Neben der Arbeit fürs Theater und das Fernsehen hatte Franke viele kleinere Auftritte wie Liederabende in Gaststätten oder Lesungen in Bars.[2]

Am 13. August 2016 war Peter Franke Gesprächsgast auf dem „Roten Sofa“ in der regionalen Vorabendsendung „DAS!“ des NDR-Fernsehens[3].

Franke ist als Sprecher von Hörbüchern tätig, zum Beispiel spricht er das Werk von Theodor Storm Der Schimmelreiter und von Patricia Highsmith Der talentierte Mr. Ripley.[4]

Peter Franke wohnt in Hamburg-Ottensen. Er ist seit 1987 mit der Schauspielerin und Sängerin Donata Höffer verheiratet; sie haben eine gemeinsame Tochter.[5]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzbiographie (PDF)
  2. Peter Franke liest. In: Hamburger Abendblatt. 23. Februar 2007. Lesung in der Bar Sonnenseite aus einem Buch von Heiko Rosner
  3. „DAS! Peter Franke zu Gast“, NDR, 13. Aug. 2016
  4. hoergold.de
  5. Detlef Jens: Schöner Schoner. In: Die Welt. 2. März 2002, ISSN 0173-8437 (online [abgerufen am 14. August 2012]).