Peter Friedrich (Politiker, 1972)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Peter Friedrich (2013)

Peter Friedrich (* 6. Mai 1972 in Karlsruhe) ist ein deutscher Politiker (SPD). Von 2011 bis 2016 war er Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten in Baden-Württemberg.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1991 am Thomas-Mann-Gymnasium Stutensee leistete Friedrich seinen Zivildienst ab und begann anschließend ein Studium der Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz, das er als Diplom-Verwaltungswissenschaftler beendete.

2001 trat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in die Lernagentur Bodensee Impuls GmbH in Konstanz ein. 2004 wechselte er als Projektleiter für EU-Förderprogramme zur Translake GmbH in Konstanz.

Peter Friedrich ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich wurde schon als Schüler 1990 Mitglied der SPD. Er engagierte sich zunächst bei den Jusos, zu deren stellvertretendem Landesvorsitzenden er 1992 gewählt wurde, bis er schließlich 1997 Landesvorsitzender der Jusos in Baden-Württemberg wurde.

Friedrich gehört seit 1999 dem Landesvorstand und seit 2003 auch dem Präsidium der SPD Baden-Württemberg an. Seit 2004 ist er Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Konstanz. Von 2009 bis 2011 war er Generalsekretär der SPD Baden-Württemberg.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2005 bis 2011 war Friedrich Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er Sprecher der Gruppe der jungen Abgeordneten „Youngsters“ in der SPD-Bundestagsfraktion.

Peter Friedrich zog 2009 erneut über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag ein. In dieser Legislaturperiode war er Beauftragter der SPD-Bundestagsfraktion für den Mittelstand und die Freien Berufe. Zudem war er Obmann der SPD-Fraktion in der Enquête-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität[1][2]. Mit seinem Eintritt in das baden-württembergische Kabinett Kretschmann I legte er sein Bundestagsmandat nieder. Von 2013 bis 2016 war Peter Friedrich stellvertretender Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg. Bei den Wahlen von 2016 verpasste er den Einzug in den Landtag von Baden-Württemberg.[3]

Öffentliche Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 12. Mai 2011 bis 11. Mai 2016 war Peter Friedrich als Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Baden-Württembergs im grün-roten Kabinett von Winfried Kretschmann tätig[4].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Peter Friedrich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neue Enquete-Kommission nimmt Arbeit auf. In: Deutscher Bundestag. Abgerufen am 3. Februar 2011.
  2. Peter Friedrich ist Sprecher in Enquete-Kommission. In: Peter Friedrich MdB. Abgerufen am 3. Februar 2011.
  3. Von: Ex-Europaminister wird Unternehmensberater: Peter Friedrich geht in die Wirtschaft. In: stuttgarter-zeitung.de. 6. September 2016, abgerufen am 1. Oktober 2017.
  4. Europäische Bewegung Deutschland, 16. Mai 2011: Neuer Europa-Minister in Baden-Württemberg: Peter Friedrich@1@2Vorlage:Toter Link/www.europaeische-bewegung.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.