Peter Fulda

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Peter Fulda (Foto Michael Eckstein)

Peter Fulda (* 1968 in Schwabach) ist ein deutscher Komponist, Jazz-Pianist und Arrangeur.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fulda studierte von 1988 bis 1992 Jazz-Piano am Herrmann-Zilcher-Konservatorium Würzburg (bei Chris Beier), um dann bis 1996 ein Kompositionsstudium an der Kölner Musikhochschule zu absolvieren. 2000–2008 studierte er Tabla bei Sajal Karmakar. Hinzu kommen Privatunterricht und Workshops bei Joanne Brackeen, David Liebman, Bob Brookmeyer, Maria Schneider, Hal Galper, Bill Dobbins und John Taylor.

Fuldas oft großformal angelegten Werke wurden für Bühne, Rundfunk, Fernsehen und CD produziert - u. a. in Zusammenarbeit mit Musikern wie Charlie Mariano, Michael Wollny, Nils Wogram, Pegelia Gold, Céline Rudolph, Dirk Mündelein, Christopher Dell, Robert Landfermann, Sajal Karmakar, Henning Sieverts oder Bill Elgart. Sein Œuvre umfasst neben zahlreichen Werken für Jazzensembles, Bigbands und Orchestern eine Oper, ein Oratorium, mehrere Songbooks und Klavierzyklen.

Er veröffentlichte bislang zwölf CDs unter eigenem Namen, bei mehr als 50 CDs war er als Komponist, Sideman, Arrangeur oder Produzent beteiligt.

Peter Fulda ist Gründer und Vorsitzender des Vereins „Metropolmusik“, der seit 2010 kreative Musiker über alle Stilgrenzen hinweg fördert und bislang an die 300 Konzerte veranstaltet hat. Die Arbeit des Vereins wurde 2013 mit einem Kulturpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet.

Außerdem betreibt er seit 2011 das Independent-Label label 11. Er veranstaltet das Jazz-Kompositions-Festival My Very Sound und seit 2001 lehrt er Komposition und Arrangement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fulda wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet, so dem Wolfram-von-Eschenbach-Kulturförderpreis 2000, dem Kulturpreis der Stadt Schwabach 2001, einem einjährigen Composer in Residence-Stipendium in Montréal 2003/04 und dem Preis der Stadt Nürnberg 2017.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]