Peter Grohmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Peter Grohmann (2011)

Peter Grohmann (* 27. Oktober 1937 in Breslau) ist ein deutscher Kabarettist, Autor und Publizist.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Flucht seiner Familie aus Breslau (Wrocław) über Dresden in den Westen absolvierte er eine Lehre als Schriftsetzer in Pfullingen auf der Schwäbischen Alb, wurde Baden-Württembergs erster Kriegsdienstverweigerer und wichtiger Bezugspunkt der undogmatischen Linken.

Peter Grohmann war unter anderem Mitbegründer des Stuttgarter Club Voltaire[1], der „Plakat-Gruppe“ als einer außergewerkschaftlichen Arbeitnehmervertretung rund um Willi Hoss, des Stuttgarter Theaterhauses und des Stuttgarter Bürgerprojekts Die AnStifter, das alljährlich den Stuttgarter Friedenspreis verleiht. Er trat auch unter dem Künstlernamen Peter Meyerhold auf.

Peter Grohmann ist Eigentümer eines gleichnamigen Kleinverlags.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Plakat: 10 Jahre Betriebsarbeit bei Daimler-Benz. Rotbuch-Verlag, Hamburg 1982, ISBN 3-88022-213-4.
  • Eugen Eberle, Wort und Tat. Reden, Aufsätze und Initiativen Eugen Eberles aus den Jahren 1948–84, Peter-Grohmann-Verlag, Stuttgart 1988, ISBN 3-927340-01-4.
  • Stuttgart zu Fuß. 20 Stadtteil-Streifzüge durch Geschichte und Gegenwart, Silberburg-Verlag, Tübingen 1988, ISBN 978-3-8425-1163-7.
  • Vom Stasi zum Aldi, Peter-Grohmann-Verlag, Stuttgart 1991, ISBN 978-3-927340-26-8.
  • Alles Lüge außer ich. Eine politische Biografie, Silberburg-Verlag, Tübingen 2013, ISBN 978-3-8425-1267-2.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joe Bauer: Die Kippe im Farbeimer. Stuttgarter Nachrichten, 19. Mai 2011, abgerufen am 24. Oktober 2013.
  2. Würzburger Literaturpreis. Literaturportal Bayern, abgerufen am 24. Oktober 2013.
  3. Staufermedaillen für die Gründer des Theaterhauses Stuttgart. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, abgerufen am 27. Januar 2016.