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Peter Hünermann

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Peter Hünermann (* 8. März 1929 in Berlin; † 21. Dezember 2025 in Erligheim)[1] war ein deutscher römisch-katholischer Priester, Theologe und Professor für Dogmatik.

Peter Hünermann war der Älteste von fünf Geschwistern. Er war zeitweilig auf der NS-Ordensburg Krössinsee in Pommern, dann in der Kinderlandverschickung.[2] Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam er bei seinem Onkel Josef Hünermann in Rheydt unter, wo er 1949 das Abitur ablegte. Nach der Erfahrung der NS-Diktatur war er entschlossen, sein Leben dem geistigen Wiederaufbau zu widmen.[3] So begann er im Herbst 1949, als Priesteramtskandidat des Bistums Aachen und Alumnus des Collegium Germanicum et Hungaricum (kurz „Germanicum“) in Rom, an der Päpstlichen Universität Gregoriana Philosophie und Katholische Theologie zu studieren. Bei den Jesuiten im Germanicum und an der Gregoriana erlebte er die ignatianische Spiritualität, die ihn nachhaltig prägte,[2] unter anderem dank seines Spirituals Wilhelm Klein.[3] 1955 empfing er in Rom die Priesterweihe. Als seinen Primizspruch wählte er die Selbstverpflichtung „Serviam“ (lateinisch: „Ich will dienen!“). 1958 wurde Hünermann von der Gregoriana mit einer Dissertation zur in Auseinandersetzung mit dem Deutschen Idealismus entwickelten trinitarischen Anthropologie Franz Anton Staudenmaiers promoviert.

1958 kehrte Hünermann nach Deutschland zurück. Von 1958 bis 1961 war er Kaplan und Religionslehrer in Mönchengladbach und Aachen. Von 1961 bis 1967 vervollständigte er seine Studien an der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Max Müller und an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dort prägte ihn vor allem der Religionsphilosoph Bernhard Welte.[4] Im Jahr 1967 habilitierte sich Hünermann an der Theologischen Fakultät in Freiburg mit einer religionsphilosophischen Studie über den „Durchbruch des geschichtlichen Denkens im 19. Jahrhundert“, der insbesondere Johann Gustav Droysen, Wilhelm Dilthey und Paul Yorck von Wartenburg zu verdanken war. Hünermann erhielt die Venia Legendi für Christliche Religionsphilosophie und Dogmatik, lehrte in Freiburg als Privatdozent und wurde als solcher 1970 zum Dekan gewählt, jedoch nicht auf den dortigen Lehrstuhl für Dogmatik berufen, da Erzbischof Hermann Schäufele das Nihil obstat nicht erteilte.[5]

Stattdessen 1971 wurde Peter Hünermann auf den Lehrstuhl für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster berufen. Dort übernahm er die Betreuung einiger Doktoranden von Karl Rahner.[6] Neben seiner Lehrtätigkeit war er in der Seelsorge tätig und Rector Ecclesiae der Dominikanerkirche in Münster, in der die katholische Universitätsgemeinde sonntags die heilige Messe feierte.

1982 nahm Hünermann den Ruf als Professor für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen an, den er bis zu seiner Emeritierung 1997 innehatte.

Von 1985 bis 2002 war Hünermann Präsident des Katholischen Akademischen Ausländerdienstes (KAAD),[7] danach war er Ehrenpräsident des KAAD. Von 1989 bis 1995 war er Gründungspräsident der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie. Von 1973 bis 2001 war Hünermann Vorsitzender des Stipendienwerkes Lateinamerika-Deutschland e. V. (spanisch: Intercambio cultural alemán-latinoamericano – ICALA). Das Stipendienwerk wurde durch die Begegnungen bei seiner ersten Lateinamerika-Reise 1968 angeregt und im Folgejahr von Hünermann und seinem akademischen Lehrer Bernhard Welte gegründet.[8]

Zu seinen zahlreichen Schülerinnen und Schülern gehören Federico Altbach, Guido Bausenhart, Fernando Berríos, Juan Noemi Callejas (1942–2017),[9] Carlos Casale, Margit Eckholt, Thomas Fliethmann, Barbara Hallensleben, Dieter Hattrup, Linus Hauser, Regina Heyder, Helmut Hoping, Martin Kirschner, Claudia Lücking-Michel, Pablo Pagano, Eduardo Rodríguez Antuñano, Thomas Schärtl-Trendel, Carlos Schickendantz, Roman Siebenrock, Joaquin Silva-Soler, Pablo Sudar, Francisco Taborda, Jan-Heiner Tück und Virginia Azcuy,[8] ein Schülerkreis, „der das Spektrum theologiepolitischer Positionen abdeckte“.[10] Für zahlreiche lateinamerikanische Theologinnen und Theologen war und blieb er ein Lehrer.[11]

Hünermann lebte seit 1982 im Pfarrhaus in Oberndorf bei Rottenburg am Neckar.[12] Er war der Seelsorger der dortigen Gemeinde St. Ursula und feierte Tag für Tag um 7 Uhr die Frühmesse.[13] 2024 zog er nach Erligheim, um näher bei seiner Familie zu sein.[14] Dort verstarb Peter Hünermann am vierten Adventssonntag 2025 in einem Pflegeheim.[8] Auf dem Friedhof in Oberndorf wurde er am 2. Januar 2026 beigesetzt.

Peter Hünermann war einer der letzten der Generation der „großen deutschen Theologen, die vom Zweiten Vatikanischen Konzil geprägt worden waren“.[15] Er bezeichnete das Konzil als die „Software“ der Kirche der Gegenwart.[16] Die großen Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils haben, so Hünermann, konstitutiven Charakter. Sie seien eine theologische Befreiung und brächten eine neue Programmatik und Pragmatik der katholischen Kirche in ihrem Verhältnis zur Moderne. Allerdings lasse die theologische Aufarbeitung des Konzils nach drei Jahrzehnten noch sehr zu wünschen übrig.[17]

Hünermann publizierte mit Bernd Jochen Hilberath von 2004 bis 2006 eine fünfbändige kommentierte Neuübersetzung der Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils.[18] In Fortführung jenes Kommentars initiierte er 2016 – mit Margit Eckholt, Joachim Schmiedl und Klaus Vellguth – das Forschungsprojekt Das Zweite Vatikanische Konzil – Ereignis und Auftrag, bei dem rund 130 Theologinnen und Theologen aus allen Kontinenten untersuchen, wie die Anstöße des Konzils in der Weltkirche aufgenommen wurden und was das Konzil bewirkte,[19] samt den Fragen „Was ist noch nicht eingelöst? Vor welchen neuen Herausforderungen stehen wir?“[20]

Im Zentrum von Hünermanns theologischem Denken, das sich auf eine stupende theologiegeschichtliche Bildung stützen konnte,[3] stand die Christologie. Er sah in Jesus Christus die Vergegenwärtigung der ganzen, langen Freiheitsgeschichte Gottes mit dem Menschen.[21] Er war einer der ersten europäischen Theologen, die den neuen Wind der Theologie der Befreiung wahrnahmen. Er wurde zu einem Sympathisanten und kritischen Begleiter insbesondere ihrer von Lucio Gera und anderen entwickelten argentinischen Ausprägung als „Theologie des Volkes“.[15] Eingehend studierte er die Theologie des heiligen Johannes vom Kreuz, dessen Mystik der dunklen Nacht er als einen Weg in die Moderne deutete, der nicht weniger wichtig sei als der kartesianische.[15]

Hünermann vertrat entschieden das Recht und die Pflicht der Theologen, sich mit Parrhesia zum Besten der Kirche zu Wort zu melden,[22] so etwa in seinem Beitrag Verbindlichkeit kirchlicher Lehre und Freiheit der Theologie,[23] der als sein „theologisches Testament“ gelesen werden kann.[15] Im Zusammenhang mit der Rücknahme der Exkommunikation der Priesterbruderschaft St. Pius X. 2009 sprach er von einem „Amtsmissbrauch“ des Papstes.[24] In ökumenischer Absicht befürwortete Hünermann dezentrale, synodale Prozesse.

Bei der Würzburger Synode war Hünermann – neben Yves Congar und Herbert Vorgrimler – einer der drei Gutachter zum Frage, ob der Diakonat der Frau wiederhergestellt werden solle. Hünermann befürwortete das: Es gebe keinerlei dogmatische Hinderungsgründe.[25]

Ab der 1991 erschienenen 37. Auflage gab Hünermann das Enchiridion symbolorum, definitionum et declarationum de rebus fidei et morum heraus, ein theologisches Standardwerk, das nach seinem Erstherausgeber Heinrich Denzinger allgemein als „der Denzinger“ bekannt war. Hünermann fügte eine deutsche Übersetzung der in griechischer und lateinischer Sprache ergangenen Lehrentscheidungen hinzu. So wurde „der Denzinger“ zum „Denzinger-Hünermann“ (DH). 2025 betraute Hünermann Michael Seewald mit der Herausgabe der künftigen Ausgaben des Enchiridion Symbolorum.[26] Zudem war Hünermann von 1994 bis 2019 der Herausgeber der im Verlag Herder erscheinenden theologischen Buchreihe Quaestiones disputatae.

Hünermanns Schriften wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, unter anderem ins Englische, Französische, Italienische, Koreanische, Niederländische, Portugiesische und Spanische.

Zur Förderung junger europäischer Theologinnen und Theologen gründete er die Peter Hünermann Foundation for the Advancement of Catholic Theology in Europe.[27]

Peter Hünermann war ein Neffe des Aachener Weihbischofs Friedrich Hünermann (1886–1969) und des Priester-Schriftstellers Wilhelm Hünermann (1900–1975).

Ehrungen und Auszeichnungen

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Schriften (Auswahl)

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  • Trinitarische Anthropologie bei Franz Anton Staudenmaier (= Dissertation). Karl Alber, Freiburg und München 1962.
  • Der Durchbruch geschichtlichen Denkens im 19. Jahrhundert. Johann Gustav Droysen, Wilhelm Dilthey, Graf Paul Yorck von Wartburg. Ihr Weg und ihre Weisung für die Theologie (= Habilitationsschrift). Herder, Freiburg im Breisgau 1967.
  • mit Bernhard Caspar und Klaus Hemmerle: Theologie als Wissenschaft. Methodische Zugänge. Herder, Freiburg im Breisgau 1970.
  • Wort in Worten. Predigten zum Kirchenjahr. Herder, Freiburg im Breisgau 1979.
  • Über-Setzung oder Der Glaube an die Kraft des Gotteswortes in unserer Zeit. Predigten zum Kirchenjahr. Aschendorff, Münster 1984.
  • Offenbarung Gottes in der Zeit. Prolegomena zur Christologie. Aschendorff, Münster 1989.
  • Ekklesiologie im Präsens. Perspektiven. Aschendorff, Münster 1995.
  • Jesus Christus, Gottes Wort in der Zeit. Eine systematische Christologie. Aschendorff, Münster 1994.
  • Dogmatische Prinzipienlehre. Glaube, Überlieferung, Theologie als Sprach- und Wahrheitsgeschehen. Aschendorff, Münster 2003.
  • El Vaticano II como software de la Iglesia actual. Centro Teológico Manuel Larraín / Editorial Universidad Alberto Hurtado, Santiago de Chile 2014, ISBN 978-956-357-018-2.
  • Sprache des Glaubens – Sprache des Lehramts – Sprache der Theologie. Eine geschichtliche Orientierung. Herder, Freiburg im Breisgau 2016.

Als Herausgeber

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  • Enchiridion Symbolorum („Denzinger-Hünermann“), bislang letzte, 45. Auflage unter dem Titel Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen = Enchiridion symbolorum definitionum et declarationum de rebus fidei et morum. Herder, Freiburg im Breisgau 2017.
  • mit Gerd-Dieter Fischer: Gott im Aufbruch. Die Provokation der lateinamerikanischen Theologie. Herder, Freiburg im Breisgau 1974.
  • Franz Anton Staudenmaier (= Wegbereiter heutiger Theologie, Band 8). Styria, Graz 1975.
  • mit Adel Theodor Khoury: Wer ist Gott? Die Antwort der Weltreligionen. Herder, Freiburg im Breisgau 1983.
  • mit Adel Theodor Khoury: Weiterleben – nach dem Tode? Die Antwort der Weltreligionen. Herder, Freiburg im Breisgau 1985.
  • mit Adel Theodor Khoury: Warum leiden? Die Antwort der Weltreligionen. Herder, Freiburg im Breisgau 1987.
  • mit Adel Theodor Khoury: Wozu und wie beten? Die Antwort der Weltreligionen. Herder, Freiburg im Breisgau 1989.
  • mit Jan Heiner Tück: Das II. Vatikanum. Christlicher Glaube im Horizont globaler Modernisierung. Einleitungsfragen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1998.
  • mit Bernd Jochen Hilberath: Herders Theologischer Kommentar zum Zweiten Vatikanischen Konzil, 5 Bände. Herder, Freiburg im Breisgau 2004–2006.
  • Bernhard Welte: Gesammelte Schriften, Band 4: Theologische Schriften, Teilnband 2: Wege in die Geheimnisse des Glaubens. Herder, Freiburg im Breisgau 2007.
  • Margit Eckholt: Bibliographie Peter Hünermann. In: Dieter Hattrup, Helmut Hoping (Hrsg.): Christologie und Metaphysikkritik. Peter Hünermann zum 60. Geburtstag. Aschendorff, Münster 1989, S. 141–157 (online, abgerufen am 27. Juni 2026).
  • Thomas Fliethmann: Bibliographie Peter Hünermann (1960–1993). In: Bernhard Fraling, Helmut Hoping, Juan Carlos Scannone (Hrsg.): Kirche und Theologie im kulturellen Dialog. Für Peter Hünermann. Herder, Freiburg im Breisgau 1994, S. 476–492.
  • Sebastián Pinazzo: Auswahlbibliografie zum Thema „Synodalität“ im Werk von Peter Hünermann. In: Margit Eckholt, Dorando Michelini (Hrsg.): Interpretatio temporis. Annäherungen an Peter Hünermanns Denken im Dienst einer Kirche in der Welt. Matthias Grünewald Verlag, Ostfildern 2024, S. 295–318.

in der Reihenfolge des Erscheinens

  • Gotthard Fuchs: Die Kunst des Vermittelns. Peter Hünermann zum siebzigsten Geburtstag. In: Christ in der Gegenwart, Jg. 51 (1999), S. 77–78.
  • Thomas Philipp: Scham und Negation. Zur Theologie des Scheiterns. Peter Hünermann zum 70. Geburtstag. In: Geist und Leben, Jg. 72 (1999), S. 84–96.
  • Margit Eckholt, Regina Heyder (Hrsg.): „In der Freiheit des Geistes leben“. Peter Hünermann im Gespräch. Matthias-Grünewald-Verlag, Ostfildern 2010, ISBN 978-3-7867-2843-6.
  • Guido Bausenhart, Margit Eckholt, Linus Hauser (Hrsg.): Zukunft aus der Geschichte Gottes. Theologie im Dienst an einer Kirche für morgen. Für Peter Hünermann. Herder, Freiburg im Breisgau 2014, ISBN 978-3-451-30980-9.
  • Margit Eckholt: Intellektuelle Redlichkeit und Parrhesia im Dienst der Kirche. Zum 90. Geburtstag von Peter Hünermann. In: Stimmen der Zeit, Jg. 144 (2019), Bd. 237, S. 219–228.
  • Guido Bausenhart: Peter Hünermann – Partero de una teología histórica. In: Erasmus. La revista para el diálogo intercultural, Jg. 25 (2023), S. 1–23 (online, abgerufen am 27. Juni 2026).
  • Sebastián Pinazzo: Freundschaft als freie Zuwendung. Annährungen an das Denken Peter Hünermanns. Herder, Freiburg im Breisgau 2025, ISBN 978-3-451-02509-9.
  • Dieter Hattrup, Helmut Hoping (Hrsg.): Christologie und Metaphysikkritik. Peter Hünermann zum 60. Geburtstag. Aschendorff, Münster 1989, ISBN 3-402-03653-3.
  • Bernhard Fraling, Dorando Michelini, Norbert Schiffers, Iván Tavel Torres (Hrsg.): Lateinamerika im Dialog: Peter Hünermann zum 60. Geburtstag. Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland, Rottenburg 1989, ISBN 3-9802074-0-4.
  • Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland: Amistad – Fuentes del Diálogo. Homenaje al Prof. Dr. Peter Hünermann en su 65° cumpleaños / Freundschaft – Brücken des Dialogs. Prof. Dr. Peter Hünermann zum 65. Geburtstag. ICALA, Tübingen 1994.
  • Bernhard Fraling, Helmut Hoping, Juan Carlos Scannone (Hrsg.): Kirche und Theologie im kulturellen Dialog. Für Peter Hünermann. Herder, Freiburg im Breisgau 1994, ISBN 3-451-23330-4.
  • Dorando Michelini, Jutta Wester, Carlos Pérez Zavala, Armando Chiappe (Hrsg.): Trabajo humano y desarrollo social. Homenaje a Peter Hünermann. Ediciones del ICALA, Río Cuarto 2004, ISBN 987-20969-7-X.
  • Dorando Michelini, Jutta Wester, Nicolás Ariño, Eduardo Romero (Hrsg.): Trabajo, Riqueza, Inclusión. Homenaje a Peter Hünermann. Ediciones del ICALA, Río Cuarto 2004, ISBN 987-20969-4-5.
  • Katholischer Akademischer Ausländer-Dienst (Hrsg.): Verbundenheit im Geist. Peter Hünermann zu Ehren. Vorträge aus der Zeit seiner Präsidentschaft (1985–2002). KAAD, Bonn 2003, ISBN 3-926288-22-1.
  • Margit Eckholt, Dorando Michelini (Hrsg.): Interpretatio temporis. Annäherungen an Peter Hünermanns Denken im Dienst einer Kirche in der Welt. Matthias Grünewald Verlag, Ostfildern 2024, ISBN 978-3-7867-3364-5 [zum 95. Geburtstag].
  • Margit Eckholt: ICALA trauert um den verstorbenen Mit-Gründer Peter Hünermann (1929–2025) und erinnert in Hochachtung an seinen Einsatz für den wissenschaftlichen Austausch mit Lateinamerika, 22. Dezember 2025, abgerufen am 27. Juni 2026.
  • Margit Eckholt, Martin Kirschner, Thomas Fliethmann, Regina Heyder, Saskia Wendel: Prof. em. Dr. Dr. h.c. Peter Hünermann im Alter von 96 Jahren verstorben, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 22. Dezember 2025, abgerufen am 27. Juni 2026.
  • Paul Kreiner: [Dogma und Widerstand. Kaum jemand kannte sich mit päpstlichen Lehrentscheidungen so gut aus wie er. Gerade deshalb stritt er für einen offenen Katholizismus. Zum Tod des großen Theologen Peter Hünermann]. In: Publik-Forum, 23. Dezember 2025, abgerufen am 27. Juni 2026.
  • Jan Heiner Tück: Auf zum Gottesstreit. Der Theologe Peter Hünermann ist tot. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Dezember 2025, S. 15.
    • Ungekürzte Vorlage des Nachrufs in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter dem Titel Im Spannungsfeld von Tradition und Moderne. Zum Tod des bedeutenden Theologen, Brückenbauers und Seelsorgers Peter Hünermann. In: Münsteraner Forum für Theologie und Kirche (online, 23. Dezember 2025, abgerufen am 27. Juni 2026).
  • Mariano Delgado: La libertad de la teología en la Iglesia: el legado del teólogo alemán Peter Hünermann (1929–2025). In: Religión Digital, 26. Dezember 2025, abgerufen am 27. Juni 2026 (Nachruf und Würdigung seines wissenschaftlichen Werkes).
  • Margit Eckholt: Peter Hünermann – ein „Brückenbauer zwischen Vernunft, Glauben und den Völkern“. In: Cistercienser Chronik, Jg. 133 (2026), S. 201–203.
  • Johanna Rahner, Thomas Söding: Nachruf auf Peter Hünermann. In: Julia Knop, Bernhard Knorn, Paul Schroffner, Yauheniya Danilovich (Hrsg.): 1700 Jahre Konzil von Nizäa. Vom Ereignis zur Rezeption. Herder, Freiburg im Breisgau 2026, ISBN 978-3-451-02352-1, S. 9–13.
  • Klaus Vellguth: Ein Leben im Dienst für die Theologie und Kirche. Ein Nachruf auf Peter H. Hünermann (1929–2025). In: Diakonia, Jg. 57 (2026), S. 66–72.
  • Klaus Vellguth: Serviam – Ich will dienen. Ein Nachruf auf Peter H. Hünermann (1929–2025). In: Anzeiger für die Seelsorge, Jg. 135 (2026), Heft 3, S. 37–40.

Einzelnachweise

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  1. Theologe Peter Hünermann im Alter von 96 Jahren verstorben. In: Domradio. 22. Dezember 2025, abgerufen am 26. Dezember 2025.
  2. 1 2 Klaus Vellguth: Ein Leben im Dienst für die Theologie und Kirche. Ein Nachruf auf Peter H. Hünermann (1929–2025). In: Diakonia, Jg. 57 (2026), S. 66–72, hier S. 66.
  3. 1 2 3 Jan Heiner Tück: Im Spannungsfeld von Tradition und Moderne. Zum Tod des bedeutenden Theologen, Brückenbauers und Seelsorgers Peter Hünermann. In: Münsteraner Forum für Theologie und Kirche.
  4. Guido Bausenhart: Peter Hünermann – Partero de una teología histórica. In: Erasmus. La revista para el diálogo intercultural, Jg. 25 (2023), S. 1–23, hier S. 10–13.
  5. Leerer Stuhl. In: Der Spiegel 20/1970. Abgerufen am 6. Januar 2026.
  6. Klaus Vellguth: Ein Leben im Dienst für die Theologie und Kirche. Ein Nachruf auf Peter H. Hünermann (1929–2025). In: Diakonia, Jg. 57 (2026), S. 66–72, hier S. 67.
  7. Katholischer Akademischer Ausländerdienst: 50 Jahre KAAD. Bonn 2008, darin: Historischer Rückblick S. 8–18, hier S. 16 (online, abgerufen am 27. Juni 2026).
  8. 1 2 3 Margit Eckholt: ICALA trauert um den verstorbenen Mit-Gründer Peter Hünermann (1929–2025) und erinnert in Hochachtung an seinen Einsatz für den wissenschaftlichen Austausch mit Lateinamerika, 22. Dezember 2025, abgerufen am 27. Juni 2026.
  9. Fredy Parra: In memoriam: Juan Noemi Callejas (1942–2017). Teólogo laico al servicio de una esperanzada teología de „los signos de los tiempos“. In: Teología y Vida, Jg. 58 (2017), S. 263–266, hier S. 264.
  10. Jan Heiner Tück: Auf zum Gottesstreit. Der Theologe Peter Hünermann ist tot. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Dezember 2025, S. 15.
  11. Benoit Mathot, Cecilia Pérez, Ibar Astudillo, Hernán Rojas: El maestro Peter Hünermann. In: Revista Mensaje, Januar 2026 (online, abgerufen am 27. Juni 2026).
  12. Margit Eckholt, Martin Kirschner, Thomas Fliethmann, Regina Heyder, Saskia Wendel: Prof. em. Dr. Dr. h.c. Peter Hünermann im Alter von 96 Jahren verstorben, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 22. Dezember 2025.
  13. Walther Puza: Peter Hünermann. Ein Professor lässt die Kirche im Dorf (in der Reihe Theologen im Porträt, Teil 18). In: Katholisches Sonntagsblatt, Jg. 2009, Heft 12, S. 28.
  14. Klaus Vellguth: Ein Leben im Dienst für die Theologie und Kirche. Ein Nachruf auf Peter H. Hünermann (1929–2025). In: Diakonia, Jg. 57 (2026), S. 66–72, hier S. 71.
  15. 1 2 3 4 Mariano Delgado: La libertad de la teología en la Iglesia: el legado del teólogo alemán Peter Hünermann (1929–2025). In: Religión Digital, 26. Dezember 2025.
  16. Peter Hünermann: El Vaticano II como software de la Iglesia actual. Centro Teológico Manuel Larraín / Editorial Universidad Alberto Hurtado, Santiago de Chile 2014.
  17. Erich Garhammer: Ein Gespräch mit Peter Hünermann. In: Lebendige Seelsorge, Jg. 56 (2005), S. 219–221.
  18. Konzilskommentar. In: Website der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. 6. Dezember 2006, archiviert vom Original am 29. September 2007; abgerufen am 9. März 2019.
  19. Vatican II – Event and Mandate. Intercontinental History and Commentary: Reception and Orientations for the Life of the Church, abgerufen am 27. Juni 2026.
  20. Peter Hünermann: Eine persönliche Erinnerung. In: Sandra Arenas, Edoh Bedjra und andere (Hrsg.): Das Zweite Vatikanische Konzil. Allgemeine Einführung und Hermeneutik (= Das Zweite Vatikanische Konzil. Ereignis und Auftrag, Band 1). Herder, Freiburg 2024, S. 5–10, hier S. 6.
  21. 1 2 Klaus Vellguth: Ein Leben im Dienst für die Theologie und Kirche. Ein Nachruf auf Peter H. Hünermann (1929–2025). In: Diakonia, Jg. 57 (2026), S. 66–72, hier S. 68.
  22. Margit Eckholt: Intellektuelle Redlichkeit und Parrhesia im Dienst der Kirche. Zum 90. Geburtstag von Peter Hünermann. In: Stimmen der Zeit, Jg. 144 (2019), Bd. 237, S. 219–228.
  23. Peter Hünermann: Verbindlichkeit kirchlicher Lehre und Freiheit der Theologie. In: Theologische Quartalschrift, Jg. 187 (2007), S. 21–36.
  24. Peter Hünermann: Excommunicatio – Communicatio: Versuch einer Schichtenanalyse der aktuellen Krise. (pdf, 90 kB) In: Herder Korrespondenz 2 (2009). 20. Februar 2009, S. 119–125, abgerufen am 9. März 2019.
  25. Margit Eckholt, Jutta Mader-Schömer, Irmentraud Kobusch: Nachruf Peter Hünermann, Netzwerk Diakonat der Frau, 23. Dezember 2025, abgerufen am 27. Juni 2026.
  26. Christian Geyer: Denzinger neu herausgegeben. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Oktober 2025, S. 9.
  27. Peter Hünermann Foundation for the Advancement of Catholic Theology in Europe, abgerufen am 27. Juni 2026.
  28. Margit Eckholt, Bernhard Casper, Thomas Herkert (Hrsg.): „Clash of civilizations“ – oder Begegnung der Kulturen aus dem Geist des Evangeliums? Bernhard Weltes Impulse für den interkulturellen Dialog mit Lateinamerika. Lit, Münster 2009, ISBN 978-3-643-10282-9, S. 296.
  29. KAAD-Stiftung Peter Hünermann, abgerufen am 27. Juni 2026.