Peter Hoffmann (Schriftsteller)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Peter Hoffmann (2016)

Peter Hoffmann (* 7. Juli 1956 in Friedersdorf bei Bitterfeld, heute Ortsteil der Gemeinde Muldestausee), ist ein deutscher Schriftsteller und Publizist.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Hoffmann wurde zunächst Eisenbahner, absolvierte aber später ein Fernstudium am Literaturinstitut Leipzig. Danach lebte er ein paar Jahre als selbstständiger Schriftsteller. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zu DDR-Zeiten mit Lesungen und Veranstaltungen zur Literatur; in Zeitungen wie der Wochenpost und Kinderzeitschriften wie Bummi veröffentlichte er regelmäßig Beiträge. Nach der Wende arbeitete er kurze Zeit im Katastrophenschutz, später in einem Zeitungsvertrieb und als Redakteur sowie als stellvertretender Geschäftsführer eines Anzeigenblattes in Bitterfeld.

Seit einigen Jahren ist Hoffmann wegen eines körperlichen Leidens Rentner. Er wohnt seinem Geburtsort Friedersdorf, wo er sich als Vorsitzender eines Kulturvereins engagiert, der unter anderem junge Autoren schult und fördert.

Derzeitige Arbeitsbereiche sind: Kurzprosa und Herausgebertätigkeit. Hoffmann ist Mitglied im Friedrich-Bödecker-Kreis und im Deutschen Journalisten-Verband (djv). Er engagiert sich seit Jahren für Muskelkranke und behinderte Kinder, mit denen er zusammen sprachliche Projekte entwickelt.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu dem Band Leben in Friedersdorf, Band V: Der Autor will Geschichte durch Geschichten neu entstehen lassen, eine Geschichte, die die Leser gut nachvollziehen können, Geschichte zumal, die die Leser in der Region selbst gemacht haben. [1]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbstständige Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Norbert Kühne: Farbmischung. Miniaturen, Fabeln und Gedichte, 1996
  • mit Ossip Ottersleben, Sho Hayashi: Neue deutsche Skandale in Karikaturen. Dogakusha-Verlag, Tokio 1996.
  • Die Schwalbe möge wiederkommen. Geschichten, 1998.
  • Als Bitterfeld noch ein Bier hatte. Bitterfeld 2000.
  • Leute aus Friedersdorf. Friedersdorf 2002.
  • Die Hexe von Hohenroda. Leipzig 2005, ISBN 3-938873-82-5.
  • Jackel und der Ochsenschneck. Leipzig 2006, ISBN 3-86703-011-1.
  • mit Norbert Kühne: Wirklichkeit begreifen und neu erfinden - Förderung ästhetischen Empfindens und Gestaltens. In: Praxisbuch Sozialpädagogik. Band 3, Bildungsverlag EINS, Troisdorf 2007, ISBN 978-3-427-75411-4, S. 93–119.
  • Leben in Friedersdorf. Teil 1, Leipzig 2007, ISBN 978-3-86703-537-8.
  • Leben in Friedersdorf. Teil 2, Grimma 2008, ISBN 978-3-940167-33-0.
  • Folgen einer Gewitternacht. Grimma 2007, ISBN 978-3-940167-51-4.
  • Leben in Friedersdorf. Teil 3, Grimma 2009, ISBN 978-3-940167-89-7.
  • Ein Winter in Aquitanien, Entdeckungen vor verschlossenen Türen. Grimma 2009, ISBN 978-3-940167-98-9.
  • Leben in Friedersdorf. Teil 4, Borsdorf 2010, ISBN 978-3-942693-23-3.
  • Wenn der Hafer sticht. Leipzig 2011, ISBN 978-3-942693-86-8.
  • Wie Rudi manchmal sein kann. Verein für Kultur und Lebenshilfe, Muldestausee 2011.
  • Wie Rudi eine Freundin fand. Verein für Kultur und Lebenshilfe, Muldestausee 2011.
  • Leben in Friedersdorf. Teil 5, Borsdorf 2014, ISBN 978-3-86468-835-5.
  • Wir bleiben zusammen, Borsdorf 2016, ISBN 978-3-96014-133-4
  • Wird man jemals verstehn, Borsdorf 2016, ISBN 978-3-96014-193-8
  • Rudi auf dem Regenbogen, Erfurt 2017, ISBN 978-3-946219-12-5
  • Jette mit der Kastagnette, Doris Verlag, Erfahrt 2017, ISBN 978-3-946219-17-0, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vom Bundesprogramm Demokratie leben! und der Stadt Bitterfeld-Wolfen

Veröffentlichungen als Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Interview in klein&groß 11/2008, München 2008, S. 38–39 – darin gibt der Autor einen Einblick in seine Arbeit mit Kindern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Recklinghäuser Zeitung (Medienhaus Bauer), 8. April 2015, Literaturseite