Peter Kurth (Schauspieler)

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Peter Kurth (rechts) mit Edin Hasanovic und Thomas Stuber am Set des Films Herbert

Peter Kurth (* 4. April 1957 in Güstrow) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurth absolvierte das Fachschulstudium an der Schauspielschule Rostock und bekam sein erstes Engagement am Theater für junge Zuschauer Magdeburg (1981–1984). Von 1984 bis 1988 spielte er am Theater der Altmark in Stendal, am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz spielte er von 1988 bis 1997 und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 war Peter Kurth im Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. Dessen Intendant Armin Petras folgte er 2013 ins Ensemble des Schauspiels Stuttgart. Im November 2004 wurde Kurth mit dem Rita-Tanck-Glaser-Schauspielpreis der Hamburgischen Kulturstiftung ausgezeichnet, 2014 wurde er vom Theatermagazin Theater heute als Schauspieler des Jahres ausgezeichnet.[1][2]

Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in deutschen Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. 2014 übernahm Peter Kurth erstmals eine Hauptrolle in einem Kinofilm: In Die Kleinen und die Bösen verkörpert er den asozialen, brutalen, gleichzeitig aber auch komischen und am Ende sogar auf eine gewisse Weise sympathischen Knastbruder Hotte. Für seine Titelrolle in Thomas Stubers Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.[3]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schauspiel Stuttgart: Peter Kurth
  2. Die Höhepunkte des Jahres: Feine Unterschiede. In: kultiversum. Abgerufen am 29. August 2014.
  3. Deutscher Filmpreis 2016: Und die Lola ging an … In: Focus Online. Abgerufen am 28. Mai 2016.