Peter Morger

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Peter Morger (* 12. Februar 1955 in Teufen AR; † 12. Februar 2002 in Trogen AR) war ein Schweizer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch der Kantonsschule Trogen studierte Morger Germanistik an der Universität Bern und arbeitete als freier Journalist bei der Appenzeller Zeitung. An den Erfolg mit seinem Debütroman Notstrom im Jahr 1980 konnte Morger mit seinem weiteren literarischen Schaffen nicht anknüpfen. Neue Ausdrucksmöglichkeiten suchte er im Dialekt mit einer „Mundart-Lüürik“. Morger war zwischen 1999 und 2001 in stationärer psychiatrischer Behandlung. Er beendete sein Leben an seinem 47. Geburtstag.

Morger erhielt 1981 und 1985 den Förderpreis der Stadt Bern. Das Museum für Lebensgeschichten in Speicher AR widmete ihm 2012 eine Ausstellung.

Morgers Nachlass befindet sich in der Ausserrhoder Kantonsbibliothek, aus dem Rainer Stöckli zwischen 2009 und 2012 sechs Hefte herausgegeben hat.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ein- und Ausfälle, Herisau : Appenzeller Verl., 2001
  • Also schprach Schnori, Zelg-Wolfhalden (AR) : Orte-Verl., 2000
  • Hailige Bimbam, Zelg-Wolfhalden (AR) : Orte-Verl., 1997
  • Wortschatz, Herisau : Appenzeller-Verl., 1997
  • Pius und Paul, Gümligen : Zytglogge, 1984
  • Notstrom, Gümligen : Zytglogge, 1980
  • Rainer Stöckli (Red. und Hrsg.): Peter Morger : Sichtung eines literarischen Werkes, Herisau : Appenzeller Verl., 2009–2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]