Peter Reulein

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Peter Reulein bei der Aufführung des Oratoriums Laudato si’ im Frankfurter Dom
am 29. Januar 2017

Peter Reulein (* 1966 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Komponist und katholischer Kirchenmusiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Reulein studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Wolfgang Schäfer und Uwe Gronostay (Chorleitung). Nach einem Aufbaustudium Orgelimprovisation bei Daniel Roth gewann er mehrere nationale und internationale Wettbewerbe in dieser Disziplin, wie zum Beispiel beim Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation in Schwäbisch Gmünd 1993 den zweiten Preis sowie den Publikumspreis. Seine Chorleiterstudien ergänzte er durch Dirigierkurse bei Eric Ericson und Helmuth Rilling. Von 1991 an war er A-Kirchenmusiker an der Heilig-Geist-Kirche in Frankfurt-Riederwald; seit 2000 ist er Kantor an der Liebfrauenkirche in der nördlichen Frankfurter Altstadt, wo er das Vocalensemble, das Collegium Vocale, das Collegium Musicum und den Jugendchor Capuccinis leitet. Überregional bekannt wurde er als Komponist Neuer Geistlicher Lieder, viele davon auf Texte von Eugen Eckert. Reulein war ferner bis 2005 Geschäftsführer des Arbeitskreises Kirchenmusik und Jugendseelsorge im Bistum Limburg. Seit 2002 hat er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main einen Lehrauftrag für „Liturgisches Orgelspiel und Improvisation“.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wir haben seinen Stern gesehen, Text: Eugen Eckert
  • Dich will ich loben allezeit, 1994, Text: Eugen Eckert
  • Laß dich anstecken zum Jubel, 1994, Text: Eugen Eckert
  • Jesus Christus, Sohn des Lebens, 1994, Text: Eugen Eckert
  • Gott, dein guter Geist, 1994, Text: Eugen Eckert
  • Heilig, heilig, Hosanna guter Gott, 1994
  • Dich, Gott, will ich erheben, 1999, Text: Eugen Eckert
  • Dir, Gott, du unsere Stärke, 1999, Text: Eugen Eckert
  • Was sagst du, Gott, zu dieser Welt?, 1999, Text: Eugen Eckert
  • Jesus, Gottes Lamm, 1999, Text: Eugen Eckert
  • Die Zeit färben, 1999, Text: Eugen Eckert
  • Seht, Brot und Wein, 1999, Text: Eugen Eckert
  • Ich lasse dich nicht, Text: Eugen Eckert, Beitrag zum Liederwettbewerb des Ökumenischen Kirchentags in Berlin 2003
  • Vereinigungslied der Deutschen Kapuziner, Text: Bernhard Philipp, Beitrag zur Vereinigung der rheinisch-westfälischen und der bayerischen Kapuzinerprovinz 2010
  • Laudato si’: Ein franziskanisches Magnificat, 2016, Text: Helmut Schlegel (im Auftrag des Bistums Limburg[1][2])

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Patrick Dehm: Lass Dein Licht leuchten. Lahn Verlag, Limburg an der Lahn 2003.
  • mit Helmut Schlegel: Laudato si‘ / Ein franziskanisches Magnificat in 5 Bildern – Für Soli, Chor und Orchester. Dehm, Limburg an der Lahn 2016, ISBN 978-3-943302-34-9, ISMN 979-0-50226-047-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pontifikalamt und Festkonzert – Referat Kirchenmusik im Bistum Limburg feiert 50. Geburtstag. Bistum Limburg, 25. Oktober 2016, abgerufen am 6. November 2016.
  2. Gerda Arendt: Laudato si’ im Limburger Dom. Idsteiner Chöre waren bei der Uraufführung des Oratoriums beteiligt. In: Martinsfeuer Januar 2017. Katholische Pfarrei St. Martin Idsteiner Land, Januar 2017, S. 14, abgerufen am 21. Januar 2017 (PDF).