Peter Rundel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Peter Rundel (* 1958 in Friedrichshafen) ist ein deutscher Geiger und Dirigent.

Peter Rundel studierte bei Igor Ozim und Ramy Shevelor Violine, bei Jack Brimberg Komposition, bei Michael Gielen und Péter Eötvös Dirigieren. In den Jahren 1984 bis 1996 war Rundel Geiger beim Ensemble Modern. Als Geiger führte er Stücke von Luigi Nono, Morton Feldman und John Cage auf.

Seit 1987 ist Peter Rundel international als Dirigent tätig. Schwerpunkt seiner Arbeit ist zeitgenössische Musik. Es verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern, dem ensemble recherche und dem Klangforum Wien. Neben seiner Tätigkeit als Gastdirigent leitete Rundel das Königlich-Philharmonische Orchester von Flandern, das Ensemble Oriol, die Kammerakademie Potsdam und die Wiener Taschenoper. Rundel dirigierte Musiktheaterproduktionen der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Festwochen, der Bregenzer Festspiele, der Wiener Volksoper, sowie bei der RuhrTriennale. Er arbeitete dabei mit den Regisseuren Peter Konwitschny, Philippe Arlaud, Joachim Schlömer und Willy Decker zusammen.

Bei der szenischen Uraufführung von Karlheinz Stockhausens Sonntag aus Licht aus dem Opernzyklus Licht im Staatenhaus Köln hatte er zusammen mit Kathinka Pasveer die musikalische Leitung.[1]

Rundel ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Programm Oper Köln vom 9. April 2011