Peter Scharff (Chemiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Peter Scharff (* 15. März 1957 in Braunlage) ist ein deutscher Chemiker. Er war von 2004 bis 2020 Rektor der Technischen Universität Ilmenau.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Scharff studierte an der TU Clausthal Chemie. Dort folgte 1987 seine Promotion und 1991 die Habilitation im Bereich der Anorganischen Chemie. Nachdem er eine Gastprofessur an der Universität Thorn absolvierte, wurde er 1996 zum außerplanmäßigen Professor berufen. 1999 folgte Scharff dem Ruf auf eine C4-Professur in Chemie an die TU Ilmenau. Zwischen 2000 und 2004 leitete er das Institut für Physik. Von April 2004 bis Juni 2020 war Scharff Rektor der TU Ilmenau. Nachfolger Scharffs als Präsident der Technischen Universität wurde Kai-Uwe Sattler.[1]

Für seine Zusammenarbeit mit osteuropäischen Universitäten erhielt er im Jahr 2007 die Ehrenprofessur der Südrussischen Staatlichen Technischen Universität in Nowotscherkassk sowie die Ehrendoktorwürde des Moskauer Energetischen Instituts der TU Moskau. Seit 2000 ist er Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt.

Im Rahmen der International Student Week in Ilmenau 2005 wurde ihm die Häuptlingswürde eines nigerianischen Igbo-Stammes verliehen, er trägt daher den Titel „Onwa N'Etirioha 1 of Ilmenau“ (zu deutsch: Mond, der für alle scheint, der Erste von Ilmenau).[2]

Im Rahmen der Amtseinführung des neuen Präsidenten der TU Ilmenau am 31. März 2021 wurde ihm die Würde eines Ehrensenators verliehen.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochschulversammlung wählt Interimspräsident der TU Ilmenau. Abgerufen am 18. Juni 2020.
  2. Christian Werner: TU Ilmenau: Wir sind Häuptling, Spiegel Online: UniSpiegel, 24. Mai 2005, abgerufen am 3. Juni 2008.
  3. Amtseinführung des Präsidenten der TU Ilmenau. Abgerufen am 31. März 2021.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]