Peter Schattschneider

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Peter Schattschneider (* 1950 in Wien) ist ein österreichischer Physiker und Science-Fiction-Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Schattschneider studierte bis 1973 Physik an der Technischen Universität Wien. Das Thema seiner Diplomarbeit lautete Röntgenographische Bestimmung von Diffusionsprofilen in dünnen Schichten. Von 1974 bis 1977 studierte er Lehramt für Physik und Mathematik an der Universität Wien, danach arbeitete er in der Fernerkundung. Ab 1980 war er als Universitätsassistent am Institut für Angewandte und Technische Physik tätig.

1978 wurde seine erste Science-Fiction-Erzählung veröffentlicht und es folgten danach regelmäßig weitere Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien und Magazinen, teilweise unter dem Pseudonym Thomas Loikaja. Es wurden auch Werke von ihm auf französisch und englisch übersetzt.

Von 1992 bis 1993 arbeitete er am CNRS (Centre Nationale de la Recherche Scientifique) in Paris. 1995 erhielt er eine Gastprofessur an der École Centrale Paris. Von 2000 bis 2006 war er Leiter der Universitären Serviceeinrichtung für Transmissionselektronenmikroskopie (USTEM) an der TU Wien.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Singularitäten. Ein Episodenroman im Umfeld schwarzer Löcher. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1984, ISBN 3-518-37521-0.
  • Hell Fever – Höllische Spiele. Science-Fiction-Roman. Hinstorff Verlag, Rostock. 2019, ISBN 978-3-356-02276-6.

Kurzgeschichtensammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurzgeschichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978: Rechtsbrecher
  • 1979: Superzyte
  • 1979: Zeitstopp
  • 1980: Zwischenstationen
  • 1980: Des anderen Retter (als Thomas Loikaja)
  • 1980: Die Haushälterin (als Thomas Loikaja)
  • 1980: Einer zuviel an Bord (als Thomas Loikaja)
  • 1980: Nur ein böser Traum (als Thomas Loikaja)
  • 1980: Orcomp oder Tod (als Thomas Loikaja)
  • 1980: Stützpunkt im Sandmeer
  • 1980: Ein traumhafter Erfolg
  • 1980: Vakuum
  • 1981: Das andere Land
  • 1981: Die Angst des L. vor den Steinen
  • 1981: Liebe ist ein Molekül
  • 1981: Unternehmen Glaspalast (mit Alfred W. Drist)
  • 1982: Universum Ω
  • 1982: Das wirtschaftlichste aller Systeme (neue, vollständig überarbeitete und mit einer Rahmenhandlung versehene Version von Orcomp oder Tod)
  • 1982: Wrackschnüffler (als Thomas Loikaja)
  • 1982: Verschwörung der Zwiedenker (auch als Zwiedenker)
  • 1983: Zur Komplementarität zwischen Realismus und subjektivem Idealismus
  • 1983: Begegnung (als Thomas Loikaja)
  • 1983: Fragment einer Verwandlung (als Thomas Loikaja)
  • 1983: Irrläufer (als Thomas Loikaja)
  • 1983: Spuren (als Thomas Loikaja)
  • 1983: Zur Prüfung eines Sachverhalts (als Thomas Loikaja)
  • 1984: Die Rückkehr
  • 1986: SAM
  • 1987: Ein Brief aus dem Jenseits
  • 1987: Selbstgespräch mit Protoplasma
  • 1988: Schnippchen
  • 1989: GIPS Unlimited
  • 1989: Das Rätsel des Marterpfahls
  • 1990: Diamanten-Deal
  • 1991: Pflegeleicht!©
  • 1992: Emulitis
  • 1993: Hausmacht
  • 1994: Brief aus dem Jenseits
  • 1995: Das reduzierte Ich
  • 1996: Exit to?
  • 1997: Zwiedenker
  • 1999: Exit to Paradise
  • 2002: TinkerBell oder Aufzeichnungen aus einer anderen Welt
  • 2018: Tiefschlaf

Sachbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Science Fiction – Werkzeug oder Sensor einer technisierten Welt?. Vortragsreihe. EDFC, Passau 1995 (zusammen mit Karlheinz Steinmüller)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Rottensteiner: Peter Schattschneider. Das Spiel mit der Wirklichkeit, in: Franz Rottensteiner: Im Labor der Visionen. Anmerkungen zur phantastischen Literatur. 19 Aufsätze und Vorträge aus den Jahren 2000–2012, Verlag Dieter van Reeken, Lüneburg 2013, ISBN 978-3-940679-72-7, S. 189–198.
  • Günter Zettl: Interview mit Peter Schattschneider, in: Science Fiction Times, 26. Jahrgang, 1984, Heft 9, S. 5–8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]