Peter Urban (Moderator)

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Peter Urban (2016)

Peter Urban (* 14. April 1948 in Bramsche) ist ein deutscher Journalist, Musiker und Radiomoderator. Seit 1997 ist er auch als Kommentator des Eurovision Song Contest im deutschen Fernsehen bekannt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Urban (2011)

Urban besuchte das Gymnasium Carolinum in Osnabrück und das Artland-Gymnasium in Quakenbrück. Anschließend studierte er an der Universität Hamburg Anglistik, Soziologie und Geschichte. 1977 promovierte er mit der Arbeit Rollende Worte – Die Poesie des Rock über die Texte anglo-amerikanischer Populärmusik.

Seit 1974 arbeitet er für den Norddeutschen Rundfunk (NDR). Darüber hinaus verwirklichte er diverse Musikprojekte als Rockmusiker und Komponist, darunter seine Band Bad News Reunion und die LP Götz George liest Charles Bukowski (1978). 1988 übernahm er eine Stelle als Redakteur in der Musikredaktion des NDR.

2003 wurde er verantwortlicher Redakteur für die Sendungen Nachtclub und Nightlounge bei NDR Info. Bei NDR 2 moderierte er die Sendung NDR 2 Soundcheck Neue Musik, in der er das Musikprogramm selbst zusammenstellte.[1] Im September 2016 wurde die Sendung nach ihm benannt und heißt seither NDR 2 Soundcheck – Die Peter-Urban-Show.

Seit 1997 kommentiert er den Eurovision Song Contest im deutschen Fernsehen, lediglich 2009 konnte er diese Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen.[2] 2007 kommentierte er auch den Eurovision Dance Contest. 2011 war er Mitglied der Jury des Live Entertainment Award,[3] und 2012 war er Juror bei der Jewrovision in München.[4]

2013 ging Urban als Redakteur in Rente.[5] Als freier Mitarbeiter moderiert er aber weiterhin seine Show beim NDR und gehört zum Moderatorenteam der Sendung Nachtclub bei NDR Blue.[6] 2015 kommentierte er gemeinsam mit dem deutschen Web-Video-Produzenten HandOfBlood den Webvideopreis 2015.[7] Seit 2021 läuft die Sendung Urban Pop - Musiktalk mit Peter Urban mit ihm beim NDR-Radio. Urban ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Radio und Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rollende Worte, die Poesie des Rock. Von der Straßenballade zum Pop-Song. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt 1979, ISBN 3-596-23603-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Peter Urban – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.ndr.de/ndr2/sendungen/soundcheck/webradiosoundcheckneuemusik100.html
  2. Urban muss passen
  3. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 15. Oktober 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lea2011.de
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 17. Februar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jewrovision2012-muenchen.de
  5. http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tv/peter-urban-geht-in-rente-30970124.bild.html
  6. Markus Lorenz: ESC 2019: So schätzt Kommentator Peter Urban Deutschlands Chancen ein. 18. Mai 2019, abgerufen am 18. Mai 2019.
  7. Das war der Webvideopreis 2015 | Broadmark. Abgerufen am 28. Januar 2017.
  8. Peter Urban bei Laschi und Lauti, abgerufen am 12. Juni 2021