Peters Motor Car Division

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Peters Motor Car Division
Rechtsform Division
Gründung 1920
Auflösung 1922
Sitz Danvers, Massachusetts, USA
Leitung E. James Peters
Branche Automobile

Peters Motor Car Division war ein US-amerikanischer Hersteller von Automobilen.[1][2] Eine andere Quelle verwendet die Firmierung Peters Division.[3]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Peters Motor Corporation wurde 1920 gegründet.[1] Es finden sich auch die Firmierungen Peters Automobile Company[3] und Peters Motor Car Company[2]. Der Sitz war in Trenton in New Jersey.[4] Die zuerst genutzte Fabrik war in Pleasantville und die zweite in Trenton. E. James Peters leitete das Unternehmen. 1920 begann die Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Peters. Es bestand eine enge Zusammenarbeit mit dem Motorenhersteller Spacke Machine & Tool Company aus Indianapolis. Spacke soll die Fahrzeuge größtenteils produziert haben.[1]

1921 wurde Spacke insolvent. Peters suchte daraufhin ein Werk, das geeigneter erschien. Im April 1922 bezog er eine Fabrik in Bethlehem in Pennsylvania. Nun lautete die Firmierung Peters Autocar Company. Die Autocar Company beschwerte sich wenig später über diese Firmierung.[1]

1922 übernahm die Romer Motors Corporation das Unternehmen. Jetzt firmierte es als Peters Motor Car Division[1][2] bzw. kurz als Peters Division[3]. Der Sitz war nun in Danvers und das Werk in Taunton, beides in Massachusetts. Im gleichen Jahr endete die Produktion. Es ist nicht gesichert überliefert, ob unter Regie von Romer noch Fahrzeuge hergestellt wurden.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fahrzeuge hatten zunächst einen Zweizylindermotor von Spacke. Er war mit 9/13 PS angegeben. Die Motorleistung wurde über ein Zweigang-Planetengetriebe die Hinterachse an. Auffallend war ein falscher Kühlergrill, denn der Motor war luftgekühlt und benötigte daher keinen Wasserkühler. Das Fahrgestell hatte 229 cm Radstand und 117 cm Spurweite. Der Aufbau war ein Roadster mit zwei Sitzen. Er konnte leicht in einen Lieferwagen umgebaut werden. Der Neupreis betrug 385 US-Dollar.

Unter Leitung von Romer war ein etwa größeres Modell geplant. Genannt sind ein Motor mit 10/14 PS, ein Radstand von 254 cm und eine Spurweite von 130 cm. Der Preis sollte dagegen auf 295 Dollar reduziert werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1172–1173 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1209 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 1172–1173 (englisch).
  2. a b c Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, London 2000, ISBN 978-0-7864-0972-3, S. 225 (englisch).
  3. a b c George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1209 (englisch).
  4. The Automotive Manufacturer Vom Oktober 1920. (englisch, abgerufen am 15. Dezember 2018)