Petra Köpping

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Petra Köpping (2016)

Viola Petra Köpping (* 12. Juni 1958 in Nordhausen) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie ist seit 2009 Mitglied des Sächsischen Landtags und seit 2014 Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Köpping 1977 ihr Abitur an der Erweiterten Oberschule „Ernst Schneller“ (heute: Gymnasium St. Augustin) in Grimma abgelegt hatte, wurde sie stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Großsteinberg. Ab 1980 im Rat des Kreises Grimma (Bereich Handel und Versorgung) tätig, begann sie ein Fernstudium der Staats- und Rechtswissenschaften, das sie 1985 erfolgreich mit Diplom abschloss.[1] In der Gemeinde Großpösna war sie 1989 bis 1990 Bürgermeisterin. Danach arbeitete sie bis 1994 als Außendienstmitarbeiterin der Deutschen Angestellten-Krankenkasse. 2009 war sie als Kommunalberaterin der Sächsischen Aufbaubank tätig.

Köpping lebt in Grimma. Sie ist verheiratet und hat aus einer früheren Ehe drei Kinder.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Köpping war von 1986 bis zum Juni 1989 Mitglied der SED, aus der sie vier Monate vor der Wende austrat. Im August 2002 wurde sie Mitglied der SPD.[2] Sie war von 2006 bis 2016 stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Sachsen.

1994 wurde sie ein zweites Mal zur Bürgermeisterin von Großpösna gewählt. Dieses Amt hatte sie bis 2001 inne, als sie zur Landrätin des Landkreises Leipziger Land gewählt wurde. Bei der Wahl des Landrats des im Rahmen der Sächsischen Kreisreform 2008 als Fusion des bisherigen Landkreises Leipziger Land und des Muldentalkreises neugebildeten Landkreises Leipzig unterlag sie in der Stichwahl vom 22. Juni 2008 ihrem CDU-Konkurrenten und bisherigen Amtskollegen Gerhard Gey.

Bei der Landtagswahl 2009 zog sie über die Landesliste der SPD auf Listenplatz 4 in den Sächsischen Landtag ein und war Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie im Innenausschuss.

Am 13. November 2014 wurde Köpping von Ministerpräsident Stanislaw Tillich zur ersten Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration in der sächsischen Landesregierung ernannt.[3] Sie leitet den Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz mit den Themenbereichen Gleichstellung, Integration von Zuwanderern und Demokratieförderung.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Petra Köpping – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Markkleeberger Stadtjournal, Heft 15/09 vom August 2009
  2. Eigene Website
  3. Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei vom 13. November 2014: Tillichs neue Regierung steht, abgerufen am 18. Oktober 2016.