Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft

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Filmdaten
OriginaltitelPettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2014
Länge86 Minuten
AltersfreigabeFSK 0[1]
Stab
RegieAli Samadi Ahadi
DrehbuchSven Nordqvist
Thomas Springer
ProduktionThomas Springer
Helmut Weber
Helge Sasse
MusikAli N. Askin
KameraMathias Neumann
SchnittAndrea Mertens
Besetzung

Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft ist ein deutscher, teils animierter, Kinderfilm vom Regisseur Ali Samadi Ahadi, basierend auf der Kinderbuchreihe Pettersson und Findus von Sven Nordqvist. Der Film lief am 13. März 2014 in den deutschen Kinos an.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der kauzige alte Pettersson lebt allein auf seinem Bauernhof. Bis eines Tages Beda Andersson seiner Einsamkeit ein Ende setzt, indem sie ihm einen kleinen Kater schenkt, den sie im Wald gefunden hat. Der glückliche Pettersson gibt ihm den Namen Findus und kümmert sich liebevoll um ihn. Die Abenteuer beginnen, als der kleine Findus plötzlich zu sprechen anfängt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film basiert auf den Kurzgeschichten „Wie Findus zu Pettersson kam“, „Eine Geburtstagstorte für die Katze“, „Ein Feuerwerk für den Fuchs“ und „Findus und der Hahn im Korb“ von Sven Nordqvist. Sven Nordqvist begleitete das Filmteam von Anfang unterstützend und half insbesondere bei der Drehbuchentwicklung mit.[2]

Mit einem für deutsche Verhältnisse sehr großen Budget von 8,4 Millionen Euro ist der Film einer der teuersten deutschen Familienfilme.[3] Finanziert wurde dies hauptsächlich durch die Förderung von der Film- und Medienstiftung NRW, der Mitteldeutschen Medienförderung, der Hessen Invest Film, der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Filmförderungsanstalt, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Deutschen Filmförderfond, dem MEDIA Programm der Europäischen Gemeinschaft und dem Kuratorium junger deutscher Film.[2]

Die Studioaufnahmen entstanden 2012 im Erfurter STUDIOPARK KinderMedienZentrum.

Der Kater Findus wurde aufwändig vom preisgekrönten deutschen Visual-Effects-Studio Pixomondo realisiert. 16 Monate lange arbeiteten 150 Spezialisten daran, Findus am Computer zu animieren.[4]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erhielt von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) das Prädikat „besonders wertvoll“. In der Jurybegründung wurden die „vielen liebevollen Details“ hervorgehoben und dass der Film den „kindlichen Sehgewohnheiten“ entgegenkomme. Die Musik sei „eingängig“ und unterstreiche „die positive Botschaft der Geschichten“. Insgesamt sei der Film ein „schön erzählter und grandios ausgestatteter Kinderfilm, der mit liebevollen Details und stimmiger Musik sein junges Publikum mit positiven Botschaften bestens unterhält“.[5]

Der film-dienst bezeichnete die „liebenswerte Verfilmung“ als „technisch überzeugende Verbindung von realen Darstellern und digital animierter Kulisse“. Der Film komme dem jungen Publikum mit einer „unaufgeregte[n] Dramaturgie“ entgegen und vermittle „den Wert von Freundschaft und Ehrlichkeit“.[6] Die Filmzeitschrift Cinema meinte, für die Rolle des Pettersson „hätte man keinen passenderen Darsteller als Ulrich Noethen“ finden können. Der einzige Schwachpunkt der „detailverliebten Realverfilmung“ sei, dass „CGI-Kater Findus […] dagegen ziemlich künstlich“ aussehe.[7] Die Filmwebsite kino.de meinte hingegen, die CGI-Effekte seien überzeugend und der animierte Kater füge „sich nahtlos in die liebevoll inszenierte Bauernhofidylle ein“. Im Fazit heißt es, der Film sei eine „lustige, berührende Geschichte um Freundschaft, Vertrauen und Geborgenheit“.[8]

Bei Filmstarts ist aber auch von einer „Hauruck-Dramaturgie“, bei der nicht die gleiche Sorgfalt zu erkennen sei wie etwa bei der Ausstattung, sowie von „inszenatorischen Mätzchen“ die Rede. Der Film sei zum Teil beeindruckend gelungen, aber es werde auch oft über das Ziel hinausgeschossen. Ergebnis sei ein etwas langer Film..., der mehr durch seine gestalterischen als durch seine erzählerischen Qualitäten besteche.[9]

Folgeprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regisseur, Förderer und Schauspieler haben nach der Vorlage von Sven Nordqvist weitere Folgen produziert:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Oktober 2014 (PDF; Prüf­nummer: 143 180 V).
  2. a b Presseheft. In: pettersson-und-findus.de. Archiviert vom Original am 11. September 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pettersson-und-findus.de Abgerufen am 24. Oktober 2014. (PDF)
  3. In Erfurt steht das Haus von Petterson und Findus. In: Thüringer Allgemeine. 25. Oktober 2012. Abgerufen am 24. Oktober 2014.
  4. Pettersson und Findus Kleiner Quälgeist, große Freundschaft. In: Pixomondo. Abgerufen am 24. Oktober 2014.
  5. Pettersson & Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft. Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW), abgerufen am 24. Oktober 2014.
  6. Pettersson & Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft. film-dienst, abgerufen am 24. Oktober 2014.
  7. Pettersson & Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft. Cinema, abgerufen am 24. Oktober 2014.
  8. Pettersson und Findus: Kleiner Quälgeist – große Freundschaft. Busch Entertainment Media (kino.de), abgerufen am 24. Oktober 2014.
  9. http://www.filmstarts.de/kritiken/199072/kritik.html Andreas Staben: Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft (Filmkritik), abgerufen am 8. Nov. 2018